Lisa Taddeo : Three Women. Drei Frauen

Three Women. Drei Frauen
Three Women Avid Reader Press, New York 2019 Three women. Drei Frauen Übersetzung: Maria Hummitzsch Piper Verlag, München 2020 ISBN 978-3-492-05982-4, 416 Seiten ISBN 978-3-492-99520-7 (eBook)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Lina, Maggie und Sloane hoffen vergeblich, dass die Männer ihre Bedürfnisse verstehen, und sie versuchen, sich mit den Vorgaben der Männer zu arrangieren. Keine der drei Frauen definiert sich selbstbestimmt. Jede von ihnen findet nur als Sexualobjekt von Männern vorübergehend Erfüllung. Ihr Begehren führt zu Missbrauch und Demütigung, Unterordnung, Abhängigkeit und Selbstverleugnung.
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Kritik

Lisa Taddeo erzählt die drei Geschichten im Wechsel. Tatsächlich hätte sie das Buch auch ganz einfach in drei mit den Namen Lina, Maggie und Sloane betitelte Kapitel gliedern können. Dem Anspruch der Autorin, Grundlegendes über das weibliche Begehren zu vermitteln, wird "Three Women. Drei Frauen" nicht gerecht.
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Lina

Im Alter von 15 Jahren wird Lina von einem Freund ihrer älteren Schwester Abby zu einer Party eingeladen. Als sie hinkommt, hängen da lediglich vier Jungen ab. Abbys Freund verschwindet nach kurzer Zeit. Die anderen drei animieren Lina zum Trinken, und dann fallen zwei von ihnen über sie her, während der dritte meint, bei Abbys Schwester könne er das nicht.

Aufgrund des Gerüchts, Lina habe in einer Nacht mit drei Kerlen Sex gehabt, beendet Aidan Hart das Liebesverhältnis mit seiner Mitschülerin.

17 Jahre später, mit 32, klagt Lina in einer Frauengesprächsgruppe darüber, dass ihr Ehemann Ed Parish sie seit langem nicht mehr berührt und nicht einmal mehr geküsst habe. Seit zehn Jahren ist sie mit dem gefühlskalten Postboten verheiratet, und sie haben eine siebenjährige Tochter und einen zwei Jahre alten Sohn. Lina hat Ed bereits um die Trennung gebeten.

Und sie habe – so erzählt sie weiter – einen Liebhaber. Es handelt sich um ihre Jugendliebe Aidan Hart, der inzwischen eine leibliche und eine angeheiratete Tochter hat. Die Familie lebt in Cloverland, einem Ortsteil des Ballungsraums Terre Haute in Indiana.

Lina nimmt immer wieder die weite Fahrt auf sich, um 20 oder 30 Minuten Sex in einem Hotelzimmer oder auch nur im Fond eines Autos mit Aidan zu haben. Wenn er eine SMS schickt und sie nicht sofort kommt, weil sie noch eine Babysitterin finden muss, kann es sein, dass er die Verabredung platzen lässt. Sie simst ihm „Bin fast da“, und er antwortet: „Lass mal, Baby. Wird zu spät.“

Sie bezahlt eine Babysitterin, die sie sich nicht leisten kann, hat Pizza bestellt, ihren Exmann und ihre Kinder belogen. Sie ist fünfundsechzig Kilometer gefahren, mit zwei Autos, eins davon geleast auf Kilometerbasis.

Lina weiß, dass Aidan sie nicht liebt und seine Familie nicht aufgeben will, aber es ist für sie wichtig, von ihm sexuell begehrt zu werden.

Maggie

Als Maggie May Wilken vom ersten Fußballteam der Highschool in Fargo/Northdakota zum zweiten wechseln soll, hört sie mit dem Sport auf.

Maggie hört auf. Das ist ihre Art, mit Rückschlägen umzugehen. Wenn sie kritisiert wird, ohne dass der andere sich die Mühe macht, ihr zu sagen, dass sie trotzdem wertvoll ist, versucht sie nicht, es besser zu machen. Dann sagt sie sich: Drauf geschissen, du kannst mich mal. Sie verzichtet auf das, was sie liebt.

Ihre Schwester Melia und ihr Schwager Dane bezahlen ihr einen Flug nach Hawaii, wo das Ehepaar in O’ahu lebt, weil Dane auf dem Militärstützpunkt Schofield Barracks stationiert ist. Während ihres Besuchs dort lässt Maggie sich von einem 31-jährigen Kubaner namens Mateo deflorieren.

Zurück in Fargo, schreibt sie ihrem Englischlehrer Aaron Knodel einen Brief, denn sie bereut, was in Hawaii geschehen ist und sucht den Rat des Mannes, für den sie heimlich schwärmt. Knodel spricht verständnisvoll mit ihr darüber. Sie kommen sich näher, reden häufiger und länger miteinander.

Als Knodels Ehefrau Marie, eine Bewährungshelferin, 2009 verreist ist, ruft Knodel seine Schülerin an, und während seine drei Kinder im Obergeschoss schlafen, führt er Maggie in den Keller.

Bei den ersten Küssen kommt seine Zunge nur zaghaft zum Einsatz, aber nach dem dritten Ich liebe dich wird sein Drängen stärker. […]
Dann schiebt er sich auf sie. Sie liegen auf dem Ecksofa. Er presst sich fest gegen sie, bewegt sich vor und zurück. Das nennt man wohl Trockensex. Es gefällt ihr. Es bereitet ihr Lust, ohne dass sie Angst oder einen Schreck bekommt, und sie will, dass er stundenlang so weitermacht.
[…]
Nach einer Weile schlägt Aaron vor, in das Schlafzimmer nebenan zu gehen, wo er sein Spamalot-T-Shirt auszieht. Er streift ihr erst die Jeans ab, dann den Slip.
Sie will den Gürtel seiner Hose öffnen, doch das erlaubt er ihr nicht. […] Zärtlich sagt er: „Ich will warten, bis du achtzehn bist.“

Er penetriert die 17-Jährige mit zwei Fingern und bringt sie dann mit dem Mund zu ihrem ersten Orgasmus.

Als er zwischen ihren Oberschenkeln aufblickt, grinst er stolz.

Um Knodel zum 30. Geburtstag zu gratulieren, schickt Lina ihm nach Mitternacht eine SMS. Eine Stunde später ruft er an und beendet die Affäre, denn seine Frau las die SMS.

Nach der Highschool beginnt Maggie an der North Dakota State University in Fargo zu studieren, aber wegen mangelhafter Leistungen wird sie im zweiten Semester exmatrikuliert.

2014, viereinhalb Jahre nach dem Ende der Affäre mit Aaron Knodel, erfährt sie aus den Medien, dass er zum Lehrer des Jahres in North Dakota gewählt wurde. Das fühlt sich für sie wie eine Demütigung an, denn es zeigt ihr, dass sie in seiner Welt keine Bedeutung hat. Sie schickt ihm eine Mail, erhält jedoch keine Antwort. Daraufhin beichtet sie ihren Eltern, dass sie im Abschlussjahr eine Affäre mit ihrem Englischlehrer hatte. Als sie ihn wegen Verführung Minderjähriger anzeigt, gefällt es ihr, sich auf diese Weise etwas wie Macht über ihn zu verschaffen.

Ein halbes Jahr später schneidet sich ihr Vater Mark auf dem Friedhof in Moorhead die Pulsadern auf und verblutet.

Im Jahr darauf findet der Prozess gegen den aufgrund der Anklage suspendierten Lehrer vor dem Bezirksgericht des Cass County statt.

Im Zeugenstand widerspricht Marie Knodel den Aussagen Maggies, die ihren Mann belasten. Sie behauptet, von den zahlreichen stundenlangen Telefongesprächen Aarons mit Maggie gewusst zu haben. Dabei sei es nur um die Betreuung einer Problem-Schülerin gegangen, die sich Hilfe suchend an ihn gewandt habe.

Am Morgen der Urteilsverkündigung muss eine Geschworene ins Krankenhaus gebracht werden. Aber zu diesem Zeitpunkt hat die Jury bereits in drei von fünf Anklagepunkten einstimmig mit „unschuldig“ geurteilt, und der Richter Steven McCullough spricht Aaron Knodel frei. Der unterrichtet daraufhin wieder an der Sheyenne High School.

Arlene Wilken glaubt trotz des Gerichtsurteils, dass ihre Tochter als Minderjährige missbraucht wurde. Aber die meisten Leute können sich nicht vorstellen, dass der beliebte Lehrer des Jahres so etwas getan haben könnte. Sie freuen sich über seine Rehabilitierung. Und Maggie wird ausgegrenzt.

Sloane

Sloane ist 15 Jahre alt, als sie allein zu Hause ist und einen Freund namens Lucas einlädt, dessen Geheimnis nur wenige kennen: er ist schwul. Sloane weiß es, und Lucas genießt es, offen mit ihr darüber reden zu können.

„Ich glaube, der Schlüssel ist Selbstvertrauen“, sagte Sloane. Sie legte ihm die Hand aufs Knie. „Ich glaube, es geht im Leben immer wieder darum, einfach Vertrauen in sich selbst zu haben, weißt du?“

Lucas betrinkt sich mit Wodka. Sloane, die sehr viel weniger Alkohol im Blut hat, fährt mit ihm im Auto ihres Bruders Gabe los, um Zigaretten zu kaufen. Im Übermut greift er ihr ins Lenkrad. Dadurch geraten sie ins Schleudern und krachen in eine Senke des grünen Mittelstreifens.

Erst nach einer Weile begriffen sie, dass sie noch am Leben waren. Ein ganz und gar surrealer Moment, denn ihre Leben hatten sich innerhalb weniger Sekunden von gewöhnlich zu weggeworfen zu wertvoll gewandelt.

Das Auto ist nur noch Schrott, aber die beiden Insassen steigen unverletzt aus.

Am verletzendsten für Sloane war jedoch Gabes Reaktion. Denn ihr Bruder war sauer wegen seines Wagens. Er schaute sie an, als wäre sie der letzte Dreck.

Viele Jahre später wurde ihr klar, dass genau das der Moment gewesen war, in dem ihr einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben das Gefühl gegeben hatte, sie nicht zu lieben.

Sloane reagiert mit einer Essstörung und nimmt sich vor, das schlankeste Party Girl der Gegend zu werden.

Im Alter von 22 Jahren lässt sie sich von Keith, dem Sohn des Chefs ihres Vaters, in ein Edelrestaurant einladen. Obwohl ihre Eltern reich sind, kellnert Sloane seit einiger Zeit, und als der Besitzer dieses Restaurants ihr einen Job anbietet, nimmt sie ihn an. So lernt sie den Küchenchef Richard Ford kennen. Er ist älter als sie und hat eine acht Monate alte Tochter aus einer gescheiterten Beziehung.

Die beiden werden ein Paar und eröffnen in Newport/Rhode Island ein eigenes Restaurant. Richard kocht, und Sloane kümmert sich um die Gäste. Er hält es kaum 24 Stunden ohne Sex aus, und ihr gefällt es, begehrt zu werden. Richards Tochter Lila bekommt zwei Halbgeschwister.

An ihrem 27. Geburtstag nimmt Sloane die Kellnerin Karin mit nach Hause. Nachdem die beiden Frauen miteinander herumgemacht haben, beginnt Richard, mit Karin zu kopulieren. Aber als er merkt, dass es Sloane missfällt, wendet er sich seiner Frau zu und treibt es vor Karins Augen mit ihr. Von da an holen die beiden immer wieder eine dritte Person mit in ihr Schlafzimmer, meistens Männer, manchmal auch Frauen. Sloane gefällt es, den erigierten Penis eines Dritten in sich zu spüren und Richard dadurch zu erregen, also von zwei Männern gleichzeitig begehrt zu werden.

Mit dem Koch Wes entsteht schließlich eine längere Beziehung, obwohl er mit seiner Lebensgefährtin Jenny Kinder hat. Erst als Jenny merkt, dass Wes sie betrügt, endet das Verhältnis.

Auf einem Markt begegnet Sloane der „Frau, die ihr dass Gefühl [gibt], Abschaum zu sein“. Nach dem Einkauf setzen sie sich in Sloanes SUV.

„Warum?“, fragte Jenny […].
„Es war mir bis zum Schluss nicht klar“, antwortete ihr Sloane. „Ich wusste nicht, dass du nicht Bescheid wusstest.“
Jenny lachte. „Verschon mich mit dem Scheiß“, sagte sie. „Du hast dir doch keine Sekunde Gedanken über mich gemacht.“
[…] Sloane spürte, wie sie eine gewaltige Dunkelheit erfasste, eine richtige Schlammlawine. Sie spürte den Hass dieser Frau. Noch nie war ihr der Hass einer anderen Person so nahe gekommen.“

„Ich meine, ganz im Ernst, was bitte stimmt mit dir nicht?“, wiederholte Jenny.
Sloane kehrte aus ihren Gedanken zurück und sah Jenny an, sah die Art, wie Jenny sie anschaute. Sie begriff auf einmal, dass diese Frau sie besser durchschaute, mehr von ihr verstand, als sie gedacht hätte.
„Du bist die Frau“, fauchte Jenny […].
„Du bist die Frau“, wiederholte Jenny. „Weißt du denn gar nicht, dass eigentlich du die Macht hast?“

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Als meine Mutter jung war, folgte ihr jeden Morgen ein Mann zur Arbeit, der nur wenige Meter hinter ihr masturbierte.

So lautet der erste Satz des Romans „Three Women. Drei Frauen“ von Lisa Taddeo. Sie schildert im Prolog, wie ein Unbekannter Mitte 60 ihrer Mutter täglich in Bologna zum Obst- und Gemüsemarkt folgte.

Die kopfsteingepflasterten Gassen waren um diese Zeit, in der Morgendämmerung, menschenleer, und sie sah, dass er seinen langen, erigierten Penis aus der Hose geholt hatte und ihn mit schnellen Bewegungen bearbeitete […], den Blick dabei so ruhig auf sie gerichtet, als würde das, was sich unterhalb seines Hosenbunds abspielte, von einem völlig anderen Hirn gesteuert.

Im Epilog kommt Lisa Taddeo auf ihre an Krebs gestorbene Mutter zurück. Sie würde gern wissen, was ihre Mutter über den Mann in Bologna dachte und warum sie nichts dagegen unternahm. Gefiel es ihr, dass ihr Anblick einen Unbekannten sexuell erregte?

Lisa Taddeo hält „Three Women. Drei Frauen“ für ein „Buch über das menschliche Begehren“, über weibliche Sexualität zwischen Lust, Abhängigkeit und Macht.

Ich bin überzeugt davon, dass sich in diesen Geschichten grundlegende Wahrheiten über Frauen und ihr Begehren ausdrücken.

Amerikanische Buchhandlungen führen „Three Women“ als erzählendes Sachbuch; die deutsche Übersetzung gilt als Roman bzw. literarisierte Reportage.

Der Inhalt des vorliegenden Werkes ist nicht frei erfunden. Über acht Jahre hinweg habe ich Tausende Stunden mit den Frauen dieses Buches verbracht – in Form von persönlichen Begegnungen, Telefonaten, SMS und E-Mails. Ich bin in die Städte gezogen, in denen sie wohnten und habe mich eine Zeit lang dort niedergelassen, um mir ein besseres Bild von ihrem täglichen Leben zu machen. […] Ich habe Menschen aus ihrem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis interviewt und die von ihnen genutzten Social-Media-Kanäle verfolgt. In erster Linie habe ich mich jedoch an die Sichtweise der drei Frauen gehalten.
Ich habe Gerichtsunterlagen und Artikel aus Lokalzeitungen als Quelle herangezogen und mit Journalisten, Richtern, Anwälten und Ermittlern gesprochen […].

Am Ende wählte Lisa Taddeo die Fallstudien über drei Frauen – Lina, Maggie und Sloane – für das Buch aus. Lina und Sloane heißen in Wirklichkeit anders, aber bei Maggie Wilken und Aaron Knodel nennt Lisa Taddeo die richtigen Namen, obwohl der Lehrer vom Gericht freigesprochen wurde und sie dennoch die Perspektive der Klägerin übernimmt.

Sind Lisa, Maggie und Sloane repräsentativ für das Thema? Das darf bezweifelt werden. Auf jeden Fall wirkt die Auswahl unzeitgemäß, und es fehlen entscheidende Facetten. Sloane ist die einzige der drei Frauen, die aus der Reihe tanzt und in der Jugend auch schon mal lesbische Beziehungen ausprobierte. Keine der Frauen definiert sich selbstbestimmt. Jede von ihnen findet nur als Sexualobjekt von Männern vorübergehend Erfüllung. Ihr Begehren führt zu Missbrauch und Demütigung, Unterordnung, Abhängigkeit und Selbstverleugnung. Lisa, Maggie und Sloane hoffen vergeblich, dass die Männer ihre Bedürfnisse verstehen und sie versuchen, sich mit den Vorgaben der Männer zu arrangieren.

Dem Anspruch der Autorin, Grundlegendes über das weibliche Begehren zu vermitteln, wird „Three Women. Drei Frauen“ nicht gerecht.

Lisa Taddeo erzählt die drei Geschichten im Wechsel, vielleicht, damit das Buch mehr wie ein Roman aussieht. Tatsächlich hätte sie „Three Women. Drei Frauen“ auch ganz einfach in drei mit den Namen Lina, Maggie und Sloane betitelte Kapitel gliedern können. Keine der drei Geschichten strebt auf einen Kulminationspunkt zu; sie verplätschern stattdessen. Fragwürdig ist auch die Perspektive: Lisa Taddeo übernimmt die Sichtweise der Betroffenen, aber es gibt keine klare Abgrenzung zwischen der Autorin und den Stimmen der Protagonistinnen.

Seitenweise walzt Lisa Taddeo Sexszenen aus, die kaum etwas zum Thema beitragen und wie altbackene Softpornos aus männlicher Sicht wirken. Juliane Liebert hat nachgezählt und in „Three Women. Drei Frauen“ 35-mal die Wörter Penis bzw. Schwanz gefunden, aber nur zweimal den Begriff Klitoris („Die Zeit“, 9. Januar 2020) .

Immerhin löste „Three Women“ in den USA einen Hype aus und stand auf dem ersten Platz der Sachbuch-Bestsellerliste der New York Times.

Den Roman „Three Women. Drei Frauen“ von Lisa Taddeo gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Jodie Ahlborn, Sandra Borgmann, Leonie Landa und Julia Nachtmann.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2020
Textauszüge: © Piper Verlag

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