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Rainer Werner Fassbinder: Der Müll, die Stadt und der Tod (Theaterstück) |
Rainer Werner Fassbinder: |
Inhaltsangabe und Kritik
Der 1973 veröffentlichte Roman "Die Erde ist unbewohnbar wie der Mond" von Gerhard Zwerenz regte Rainer Werner Fassbinder an, 1975 das Theaterstück "Der Müll, die Stadt und der Tod" zu schreiben. Darin geht es um das korrupte Zusammenspiel von Stadtverwaltungen und Immobilienhaien bei rücksichtslosen Stadtsanierungen, das Rainer Werner Fassbinder am Beispiel des Frankfurter Stadtteils Westend festmacht. Zugleich thematisiert er in diesem Kontext auch den Antisemitismus in der Bundesrepublik in den Sechziger- und Siebzigerjahren. Es sollte seine letzte Arbeit für das Frankfurter Theater TAT sein, das er in der Spielzeit 1974/75 leitete, aber das Stück konnte zu seinen Lebzeiten nicht aufgeführt werden, denn als Figur des skrupellosen Immobilienhais wählte Fassbinder ausgerechnet einen "reichen Juden" – und das brachte ihm den (haltlosen) Vorwurf ein, Antisemit zu sein. Literatur über "Der Müll, die Stadt und der Tod"
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004 / 2010 |
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