Zsuzsa Bánk : Die hellen Tage

Die hellen Tage

Zsuzsa Bánk

Die hellen Tage

Die hellen Tage Originalausgabe: S. Fischer Verlag, Frankfurt/M 2011 ISBN: 978-3-10-005222-3, 543 Seiten, 21.95 € (D) Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/M 2012 ISBN: 978-3-596-18437-8, 543 Seiten, 9.99 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

In dem Roman "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk von drei befreundeten Kindern, die erwachsen werden, und deren Müttern. In jeder dieser Familien fehlt jemand: Karls Bruder wurde entführt, Seris Vater starb früh, und Ajas Vater verbringt nur zwei Monate im Jahr mit Frau und Tochter. Aja verlor als Baby durch einen Unfall zwei Finger, Karl wurde als Kleinkind am Kopf verletzt und behielt davon eine Narbe ...
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Kritik

"Die hellen Tage" handelt von Lüge, Vernachlässigung und Freundschaft, Verlust, Trauer und Loslassen. Der Roman von Zsuzsa Bánk zeichnet sich durch eine ganz besondere, etwas märchenhafte, mit Symbolen aufgeladene Atmosphäre aus.
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Therese („Seri“) Bartfink wächst in Kirchblüt auf, einer Kleinstadt am Neckar. Sie war noch keine zwei Jahre alt, da erlag ihr 30 Jahre alter Vater Hannes im Mai 1960 unmittelbar nach seiner Rückkehr von einem Aufenthalt in Rom einem Herzinfarkt. Seris Mutter Maria hatte ihn vom Flughafen abgeholt und saß dann mit ihm auf einer Schiffsterrasse, wo er für sich zwei Stück Viktoriatorte zum Kaffee bestellte.

Mein Vater trank schnell und gierig, als wolle er seinen Durst mit heißem Kaffee löschen, und noch bevor ein Mineralwasser mit einer Scheibe Zitrone im Glas gebracht worden war, ließ er die Tasse fallen, die Kuchengabel, die Serviette aus rosafarbenem Papier, griff an seine Brust, seinen Hals und kippte mit dem Stuhl so heftig nach hinten, als habe er sich mit den Füßen abgestoßen, gegen den Rücken eines Fremden, der sich umdrehte und ansetzte zu schimpfen, aber gleich aufsprang, um meinen Vater zu halten, den Stuhl, den Tisch, die Teller, die er mitriss, sich über ihn zu beugen und seine Schultern zu fassen, während meine Mutter sich auf die Knie fallen ließ, die Hand meines Vaters nahm, die er zur Faust geballt hatte, wieder und wieder seinen Namen sagte, mit jedem Mal lauter, seinen Blick suchte, und jemanden in die Schiffsküche schickte, der zwischen Tellerstapeln aus weißem Porzellan schrie, man müsse einen Krankenwagen rufen.

Nach dem Tod ihres Mannes übernahm Maria Bartfink die Leitung des Familienunternehmens, einer internationalen Spedition. Weil die Kunden davon ausgingen, dass eine Frau als Chefin ungeeignet sei, sank die Zahl der Aufträge rapide, aber Maria lernte rasch und gewann nicht nur die meisten Kunden zurück, sondern vergrößerte die „Hannes Bartfink Spedition“ sogar noch.

Von den Sachen des Toten vermochte sie sich allerdings nicht zu trennen. So ist beispielsweise der Koffer, der ihm aus Rom nachgeschickt worden war, auf dem Beifahrersitz des Autos liegen geblieben, und Seri muss sich deshalb nach hinten setzen, wenn ihre Mutter sie im Wagen mitnimmt.

Bei Seris bester Freundin handelt es sich um ein gleichaltriges Mädchen namens Aja, das mit seiner Mutter Évi Kalócs in einer Baracke mit Garten am Rand von Kirchblüt wohnt. Es gibt weder ein Türschloss, noch einen Straßennamen oder eine Hausnummer, aber der Postbote bringt Évi immer wieder Briefe ihres Mannes Zigi, eines Zirkusartisten, der zehn Monate im Jahr in New York lebt und nur im Herbst für zwei Monate nach Kirchblüt kommt. Die Zeit nutzt er dann allerdings, um das von ihm errichtete Gebäude zu reparieren und immer wieder aufs Neue winterfest zu machen.

Im zweiten Winter, den die 1956 mit Zigi aus Ungarn geflüchtete Évi mit ihrer kleinen Tochter in Kirchblüt verbrachte, wurde der Kinderwagen von einem auf vereister Straße ins Schleudern gekommenen Auto erfasst. Évi befreite das schreiende Baby aus dem eingeklemmten Kinderwagen und lief damit zur nächsten Haustüre, aber man ließ sie nicht hinein, wegen des Blutes, aber auch weil Évi damals noch kaum ein Wort Deutsch sprach. Sie musste auf den Krankenwagen warten. Aja verlor bei dem Unfall zwei Finger.

Einmal kommt Zigi schon im Sommer nach Kirchblüt und kann erstmals einen Geburtstag seiner Tochter mitfeiern. Er schenkt ihr ein Fahrrad und bringt ihr nicht nur das Fahren, sondern auch noch ein paar Kunststücke bei. Als Aja bei einem dieser Kunststücke mit dem Rad in den Waldsee stürzt, ist er schon wieder fort. Bevor Évi sich aus ihrer Schockstarre gelöst hat, reißt Seris Mutter sich die Kleider vom Leib, zieht das Kind aus dem Wasser und taucht dann auch nach dem Fahrrad.

Von da an hat Maria die Scheu davor verloren, Évis Garten zu betreten und sie beim Vornamen zu nennen.

Für meine Mutter stand Évis Haus nicht am Rand unseres Städtchens, dort, wo es ausfranste und Felder und Wald begannen, für meine Mutter stand es in einer anderen Welt, die sie bislang nicht gekannt, die sie auch nie hatte betreten wollen und von der sie gehofft hatte, ich würde sie bald verlassen.

Maria bringt der Analphabetin Évi Lesen und Schreiben bei.

Meine Mutter hatte sich in den Kopf gesetzt, ein Fenster für Évi zu öffnen, durch das sie in eine reichere, bessere Welt würde steigen können, von der meine Mutter glaubte, Évi solle unbedingt Zutritt zu ihr haben.

Évi, die bisher für Privathaushalte und Geschäfte putzte, beginnt im Fotoladen in Kirchblüt zu arbeiten. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Filme anzunehmen, die von Kunden zum Entwickeln gebracht werden und die Tüten mit den Abzügen herauszusuchen.

Aja und Seri freunden sich mit einem gleichaltrigen Jungen namens Karl Kisch an, der erst seit kurzem in Kirchblüt wohnt.

Karls ein Jahr jüngerer Bruder Benedikt („Ben“) kam so krank auf die Welt, dass er sogleich notgetauft wurde. Erst Wochen nach einer schweren Operation durften die Eltern ihn aus dem Krankenhaus holen. Die Sorge um das kranke Kind führte dazu, dass sie Karl vernachlässigten. Der verfing sich eines Tages im Stromkabel eines Bügeleisens, riss dabei das Bügelbrett um und wurde von dem heißen Bügeleisen am Kopf getroffen. Die Narbe ist noch immer zu sehen. Als die Eltern sich getrennt hatten, war Karl bei der Mutter geblieben und Ben war mit dem Vater nach Kirchblüt gezogen. Unlängst stieg Ben in ein fremdes Auto, und seither wird er vermisst. Der Vater, ein Bauunternehmer, versuchte sich daraufhin mit Auspuffgasen zu töten [Suizid]. Nachbarn hörten den laufenden Motor in der Garage und alarmierten die Polizei. Er wurde gerettet, spricht jedoch seither kaum noch ein Wort. Ellen Kisch zog sofort nach Bens Verschwinden mit Karl nach Kirchblüt, mietete das nächstbeste Haus und verkaufte ihr altes.

Seri, Aja und Karl sind unzertrennlich. Als Aja zu lesen anfängt und sich stundenlang mit Büchern beschäftigt, fühlen sich die beiden anderen Kinder allerdings vernachlässigt.

Maria findet heraus, dass Évi sehr gut backen kann. Sie sorgt dafür, dass sich das in Kirchblüt herumspricht und immer mehr Bewohner bei Évi Kuchen bestellen. Bevor sie morgens zum Fotoladen geht, steht Évi in der Küche und backt. Die Kuchen werden zunächst von Maria mit dem Auto ausgeliefert, dann von Karls Vater mit dem Fahrrad.

Aja erkrankt, und Seri darf ihre Freundin wegen der Ansteckungsgefahr nicht besuchen. Aber dann trägt Évi das kranke Kind auf ihren Armen zu Maria. Seris Mutter holt Decken und Kissen, flößt der Kranken Flüssigkeit ein und macht ihr Wadenwickel. Am nächsten Morgen ruft sie den Arzt, lässt aber nicht zu, dass er Aja ins Krankenhaus einweist, sondern pflegt das Kind auf dem Sofa im Wohnzimmer gesund.

Die Freundschaft der drei Kinder überträgt sich auf deren Mütter Évi, Maria und Ellen.

Auch Karls Vater tut viel für Évi. Er montiert einen Handlauf an der Eingangstreppe, stattet die Diele mit einer Garderobe aus und schraubt einen Stuhl so an eine Wand, dass Évi darauf erhöht sitzen und durchs Fenster ins Freie schauen kann.

Karls Vater hatte die Dinge verrückt und keinen Platz für ihn [Zigi] vorgesehen. Das Haus war geschrumpft, und Évi hatte nichts dagegen tun können.

Zigi entfernt bei seinem nächsten Besuch nicht nur den Handlauf und die Garderobe, sondern auch die Filzstücke unter den Tischbeinen, sodass die Suppenteller darauf wieder schief stehen wie zuvor. Nur den an die Wand montierten Stuhl lässt er unverändert, weil Évi gern darauf sitzt. Karls Vater akzeptiert den Rückbau ohne Murren und beginnt sogar wieder zu reden, wenn er mit Zigi zusammen ist.

Jedenfalls duldete Zigi ihn wie einen Hund, der ihm zugelaufen war und den er nicht fortjagen mochte.

Aja ist auf Karls Vater so eifersüchtig, dass sie Kuchenbestellungen vertauscht. Sie kritisiert ihre Mutter bei jeder Gelegenheit und verbessert sie gnadenlos, wenn sie im Deutschen einen Artikel oder eine Zeitform verwechselt.

Eines Nachts wird ihr Fenster mit einem Stein eingeworfen.

Schließlich erhält Éva Erzsébet Kalócs, die unter dem Familiennamen Almáry in Sátoraljaújhely geboren wurde, einen bundesdeutschen Personalausweis.

Zigi und Évi hatten in Budapest geheiratet. 1956 waren sie über die grüne Grenze in den Westen geflüchtet. Wie schon in Ungarn, schlossen sie sich auch hier einem Wanderzirkus an. Zigi trat als Trapezkünstler auf, und Évi tanzte auf dem Seil. 1958 wurde Aja geboren. Zigi und Évi verließen den Zirkus, zogen mit dem Säugling herum und traten auf Marktplätzen auf, bis Zigi den Feldrain in Kirchblüt fand und einem Bauern Geld dafür bezahlte, dass er hier ein Haus bauen durfte.

Seri, Aja und Karl gehen aufs Gymnasium. Danach studieren sie alle drei in Heidelberg, und Aja, die Ärztin werden möchte, sammelt im Kreiskrankenhaus in Kirchblüt praktische Erfahrungen. Karl fotografiert viel, half schon in Kirchblüt im Fotogeschäft aus und jobbt nun auch in Heidelberg bei einem Fotografen namens Jakob, der seine Mutter zufällig von früher kennt, sie aber seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Ellen und Jakob treffen sich fortan regelmäßig, und er hilft ihr, über den Schmerz über den Verlust ihres jüngeren Sohnes hinwegzukommen.

Im Alter von 22 Jahren setzen Seri, Aja und Karl ihr Studium in Rom fort. Dort mieten sie drei benachbarte Dachkammern. Aja arbeitet nebenbei in einem Krankenhaus, Karl fotografiert, und Seri betätigt sich als Übersetzerin.

Um auszuspannen, verbringen sie gemeinsam einige Zeit in einem Landhaus, das einem Freund von Karls Vater gehört. Aja und Karl fahren schließlich nach Rom zurück, aber Seri bleibt noch etwas länger. Als Karl sie nach zehn Tagen mit dem Auto abholt, spürt sie sofort, dass sich etwas verändert hat: Karl und Aja sind ein Paar geworden.

Nach zwei Jahren besucht Seri, die sich von Karl und Aja ausgegrenzt fühlt, ihre Mutter in Kirchblüt.

Maria hat nach mehr als 20 Jahren endlich den Koffer ihres Mannes vom Beifahrersitz genommen und geöffnet. Außer schmutziger Wäsche enthielt er Liebesbriefe einer Frau namens Elsa Donati, mit der er offenbar in Rom eine Affäre hatte.

Seri ist wieder in Rom, als Karl das Geheimnis lüftet, wer damals den Stein in Ajas Fenster warf. Er gesteht, es getan zu haben, und zwar aus Verärgerung über seinen Vater, der so viel Zeit darauf verwendete, Évi zu helfen. Aja reagiert darauf zornig und wirft mundgeblasene Weihnachtskugeln aus dem Fenster. An den Splittern schneidet Karl sich die Hände blutig.

Unvermittelt bekommt Aja ein Paket aus New York. Es enthält einen Schmalfilm. Nachdem Karl einen Projektor besorgt hat, schauen sie sich den Film zu dritt an. Eine Zirkusartistin mit Libellenflügeln ist zu sehen, die bei der Aufnahme jünger war als die Freunde es jetzt sind. Die Ähnlichkeit der jungen Frau mit Aja springt ins Auge, und Aja begreift, dass nicht Évi, sondern diese Frau ihre Mutter ist.

Sie stellt Zigi telefonisch zur Rede und reist dann mit Seri nach Kirchblüt, um Évi zu befragen.

Ein Jahr nach der Flucht aus Ungarn betrog Zigi seine Frau mit einer jungen Artistin, die er wegen ihres Kostüms und ihrer Zartheit „Libelle“ nannte. Als Libelle schwanger wurde, durchschaute Évi, wer der Vater war. Zigi entschied sich schließlich für Évi, und Libelle, die das am 31. Juli 1958 geborene Kind ohne dessen Vater nicht wollte, hinderte ihn und Évi nicht daran, mit Aja wegzugehen. Jahrelang befürchtete Évi in Kirchblüt, dass Libelle ihre Tochter zurückfordern oder Zigi mit dem Kind verschwinden könnte. Aus Sorge, Aja zu verlieren, brachte sie es auch nicht fertig, ihr die Wahrheit zu sagen. Jetzt, nach 25 Jahren, begegneten sich Zigi und Libelle zufällig in New York auf der Straße.

Aja wirft Évi vor, sie die ganze Zeit über belogen zu haben, redet dann kein Wort mehr mit ihr und verabschiedet sich auch nicht von ihr, als sie mit Seri nach Rom zurückfährt.

Drei Monate später fliegt sie zu ihrer leiblichen Mutter, die in Frankreich lebt. Sie bleibt zwei Tage dort und reist dann wochenlang allein durch Südfrankreich, bis sie sich wieder einigermaßen beruhigt hat. Dann teilt sie Siri und Karl mit, dass sie nicht mehr nach Rom kommen, sondern ihr Studium in Heidelberg abschließen werde.

Seri fährt ebenfalls zurück nach Deutschland. Nur Karl bleibt in Rom.

Maria hat inzwischen die zahlreichen Bücher ihres Mannes mit Ellens Hilfe verkauft. Im Namen der Spedition ersetzt sie „Hannes“ durch „Maria“.

Aja und Seri bestehen ihre letzten Prüfungen an der Universität. Aja wird Ärztin, und obwohl sie attraktivere Angebote bekommt, zieht sie es vor, wieder am Kreiskrankenhaus in Kirchblüt anzufangen, denn sie möchte bei Évi sein, mit der sie sich ausgesöhnt hat und die merklich unter Demenz zu leiden beginnt. Évis Kuchen schmecken nicht mehr. Karls Vater schiebt ihr fingierte Bestellungen unter und bezahlt dafür.

Als Évi die Hütte im Winter zu heizen vergisst, ruft Aja ihren Vater in New York an und fordert ihn auf, sich um seine Frau zu kümmern. Er kommt unverzüglich. Évi, die jeden Tag damit rechnet, dass er wieder abreist, kann es kaum fassen, dass er bei ihr bleibt. Maria gibt ihm Arbeit in ihrer Spedition, und Karls Vater beschäftigt ihn auf Baustellen.

Karl kommt für ein paar Wochen zu Besuch aus Rom. Seine erste Fotoausstellung findet in Mailand statt.

Aja, die sich als Ärztin auf Neonatologie spezialisiert hat, kümmert sich um Évi und besucht des Öfteren ihre leibliche Mutter.

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In dem Roman „Die hellen Tage“ erzählt Zsuzsa Bánk von drei befreundeten Kindern, die erwachsen werden, und deren Müttern. In jeder dieser Familien fehlt jemand: Karls Bruder wurde entführt, Seris Vater starb früh, und Ajas Vater verbringt nur zwei Monate im Jahr mit Frau und Tochter. Aja verlor als Baby durch einen Unfall zwei Finger, Karl wurde als Kleinkind am Kopf verletzt und behielt davon eine Narbe.

„Die hellen Tage“ handelt von Adolszenz, Lüge, Vernachlässigung und Freundschaft, Nachwirkungen der Vergangenheit, Verlust, Trauer und Loslassen.

Zsuzsa Bánk lässt Seri in der Ich-Form erzählen, hält diesen Blickwinkel jedoch nicht konsequent durch, sondern akzeptiert auch Passagen, die so wirken, als seien sie aus einer auktorialen Perspektive dargestellt (zumindest solange man nicht Vermutungen darüber anstellt, wie Seri von den entsprechenden Vorgängen erfahren haben könnte). Anfangs erleben wir das Geschehen durch kindliche Augen, dann wechselt der Ton mit Seris zunehmender Reife.

„Die hellen Tage“ zeichnet sich nicht zuletzt durch eine ganz besondere, etwas märchenhafte, mit Symbolen aufgeladene Atmosphäre aus. Dazu passt, dass Zsuzsa Bánk sich Zeit lässt, die Geschichte zu entwickeln. Allerdings schrammt ihr Roman mitunter dicht am Kitsch vorbei.

Dass es sich bei dem Namen Aja um ein Palindrom handelt, ist wohl kein Zufall: Diese Romanfigur steht im Zentrum, um sie herum kreist die Handlung.

Immer wieder ist wie im Titel von hellen Tagen die Rede, etwa auf den Seiten 41f, 114f, 180, 195, 220, 296, 331, 394, 399, 411, 444, 515 und 519.

Wir fielen durch helle Tage und vergaßen die Zeit.

Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück.

Den Roman „Die hellen Tage“ von Zsuzsa Bánk gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Doris Wolters (Regie: Corinna Zimber, Freiburg i. B. 2011, 405 Minuten, ISBN: 978-3-89964-427-2).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2013
Textauszüge: © S. Fischer Verlag

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T. C. Boyle - Wassermusik
Die Fakten verwendete T. C. Boyle in "Wassermusik" als Gerüst für eine ironische, farbige und vor bizarren Einfällen überbordende Romanhandlung.
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