Barry Sonnenfeld


Barry Sonnenfeld wurde am 1. April 1953 in New York als Sohn von Sonny und Kelly Sonnenfeld geboren. Seine Mutter war Kunsterzieherin.

Nach dem Bachelor-Abschluss am Hampshire College absolvierte Barry Sonnenfeld bis 1978 ein Filmstudium an der New York University. Danach arbeitete er als Kameramann und drehte Porno-, Industrie- und Dokumentarfilme, darunter die für einen „Oscar“ nominierte 60 Minuten lange Dokumentation „In Our Water“ (1982; Regie: Meg Switzgable). Joel und Ethan Coen engagierten ihn 1984 für „Blood Simple“. Barry Sonnenfeld stand dann auch bei „Arizona Junior“ und „Miller’s Crossing“ hinter der Kamera.

1989 heiratete Barry Sonnenfeld die Filmproduzentin und Schauspielerin Susan L. Ringo.

Als Regisseur debütierte er 1991 mit „Die Addams Family“. „Men in Black“ gilt mit einem Einspielergebnis von fast 600 Millionen Dollar als als sein bisher größter Kassenerfolg.

Barry Sonnenfeld: Filmografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2014 / 2015

Günter de Bruyn - Zwischenbilanz
Wenn der 60-Jährige sich an seine Kindheit und Jugend erinnert, versucht er nicht, sich zum Helden zu stilisieren oder die Erlebnisse zu dramatisieren, sondern er erzählt schlicht und besonnen, leise und mit feinem Humor. Unaufdringlich kommt er auch auf den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Gründung der DDR zu sprechen.
Zwischenbilanz