Walter Kempowski : Tadellöser & Wolff

Tadellöser & Wolff
Tadellöser & Wolff Erstausgabe: Carl Hanser Verlag, München 1971
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

"Tadellöser & Wolff" sagt der Rostocker Reeder Karl Kempowski, wenn er etwas gut findet. "Tadellöser & Wolff" ist auch der Titel dieses Romans über die Geschichte der Familie Kempowski in den Jahren 1938 bis 1945 vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Walter Kempowski, der jüngste Sohn, ist der Erzähler. Im Februar 1945, als er zur kasernierten Hitlerjugend eingezogen wurde, war er 15 Jahre alt.
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Kritik

Der Roman "Tadellöser & Wolff" setzt sich aus tausend Miniepisoden zusammen. Walter Kempowski fügt einzelne – häufig nur durch zwei oder drei Sätze skizzierte Ereignisse – übergangslos aneinander, und die Leser müssen sich die Szenen selbst ausmalen.
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Walter Kempowski wächst mit seiner sieben Jahre älteren Schwester Ulla und seinem sechs Jahre älteren Bruder Robert in Rostock auf. Sein Vater Karl ist Reeder und Mitglied im Verein für Rostocker Altertümer; seine Mutter Grete behauptet, aus dem im 16. Jahrhundert geadelten Hugenottengeschlecht de Bonsac zu stammen. Von Adolf Hitler versprechen sich die politisch nicht besonders engagierten, aber deutschnational eingestellten Eltern einen Aufschwung für das Deutsche Reich. Die schwarz-rot-goldene Fahne hat Grete Kempowski nie gemocht („schwarz-rot-senf“).

Nach dem Pogrom am 9. November 1938 sieht Walter, dass auf dem Rasen „der grünen Villa des Fabrikanten Samuel“ Schallplatten liegen und die Gardinen aus den zerbrochenen Fenstern wehen. Mit seinem stillen Schulfreund Manfred kommt er an der zerstörten Synagoge der Judengemeinde von Rostock vorbei.

Gleich daneben die ausgebrannte Synagoge, mit einem zerbrochenen Davidstern am gusseisernen Tor.
„Da wohnen noch richtige Juden“, sagte Manfred. Er habe im Adressbuch nachgeschlagen. „Abraham Glücksmann, Synagogendiener.“
Im Patriotischen Weg habe man abgeschnittene Finger gefunden, das Werk Israels. Die mordeten Christen, zerstückelten sie und schmissen sie weg. Das war für die eine gute Tat. In jeder Synagoge existierte ein verkrusteter Blutkeller. Dafür kämen sie in den Himmel.
Und auf dem jüdischen Schlachthof würden die Tiere alle erstmal gemartert und dann langsam zu Tode gequält. (Seite 30f)

Anfang September 1939, bei Beginn des Kriegs, beklagt Walters Mutter sich:

Nun gehe das wieder mit den Lebensmittelkarten los, das Theater. Entsetzlich! Zum Verzweifeln!
Im vorigen Krieg hätten sie immer Steckrüben zu essen gekriegt und Dörrgemüse, oh, das wisse sie noch.
„Nein“, sagte Dr. Krause, diesmal sei alles besser organisiert. „Der Hitler hat riesige Vorräte angelegt, sonst hätt‘ er den Krieg nicht angefangen. Der Mann ist ja schließlich nicht verrückt.“ (Seite 76f)

Am 2. Oktober 1939 stirbt Großvater Kempowski. Walters Vater erbt zwar die großbürgerliche Villa in der Steintorvorstadt, aber das Anwesen ist so mit Hypotheken belastet, dass die Familie in ihrer Etagenwohnung bleibt und das Haus vermietet, um die Schulden abtragen zu können.

Karl Kempowski, Leutnant der Reserve, „Träger beider Eisernen Kreuze, des Mecklenburgischen Verdienstkreuzes, des Hamburgischen Hanseatenkreuzes und so weiter“ (Seite 64), wird 1940 eingezogen und nach Frankreich abkommandiert.

Zur Ausbildung war er in Ledergamaschen erschienen und in Reithosen, die noch aus dem Weltkrieg stammten. „Vater sieht aus wie’ne Schießbudenfigur“, sagte mein Bruder, „nimm’s mir nicht übel.“
„Aber Herr Kamerad“, hatte der Major gesagt, „so können Sie doch nicht herumlaufen.“
Aus Frankreich kehrte er erbost zurück. Diese Plünderungen, nein, das hätte es im Weltkrieg nicht gegeben. Er sei ja völlig iben. Sein Bursche hatte ihm goldene Löffel zustecken wollen, in einem Schloss geklaut. (Seite 109)

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 müssen die Kinos wegen der langen Wochenschauen die Anfangszeiten ändern. Weil Walter Kempowski Klavier spielen kann, wird er in die Spielschar der Hitlerjugend aufgenommen.

Einer konnte Märsche auf dem Klavier spielen. Gruß an Kiel. Da kam ich nicht mit, ich mit meinem Schumann. „Den lass man zu Hause.“ (Seite 120)

Im April 1942 werden der Hafen und die Altstadt von Rostock bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Grete Kempowski hat mit ihren Kindern im Keller Zuflucht gesucht.

Etwas später tasteten sich Erdmänner in unseren Keller. Das waren Heinemanns von gegenüber. Augen, Haare, alles voll Staub, die konnten kaum sprechen. „Wasser, Wasser.“ Alles verloren, mit Müh und Not noch rausgekommen. (Seite 137)

Plötzlich läuft Grete Kempowski nach oben, steigt aufs Teerdach und versucht, mit einer Feuerklatsche die Flammen zu löschen – bis englische Flieger sie im Tiefflug mit ihren Bordwaffen beschießen.

Karl Kempowski wird zum Oberleutnant befördert und erhält als Ortskommandant von Gartz die Aufgabe, Kriegsgefangene auf die umliegenden Güter zu verteilen.

Seine Frau kehrt nach einem kurzen Aufenthalt in Berlin mit Walter nach Rostock zurück.

Robert holte uns ab.
Durch rauchende Trümmerstraßen schleppten wir die Koffer. Das Fahrrad hatte er wegen der Glassplitter zu Hause gelassen. (Seite 162)

Die zerborstenen Fensterscheiben der Wohnung werden erst einmal durch Röntgenfilme und Pappe ersetzt, denn der Glaser erwartet erst in einer Woche wieder eine Lieferung Glas.

Als die Gestapo einen Mitarbeiter der Reederei einsperrt, den jungen Dänen Sven Sörensen, der er in aller Öffentlichkeit zerstörte Grundstücke in einen Stadtplan eingezeichnet hatte und deshalb für einen Spion gehalten wird, dringt Grete Kempowski beherzt bis zum Gestapo-Chef vor und verbürgt sich für Sörensen. Denzer, der Teilhaber der Reederei, versucht es am nächsten Tag ebenfalls und weist auf Sörensens Unersetzlichkeit hin. Man arbeite schließlich am Tonnageeinsatz-Ost! Nach zwei Wochen kommt Sven Sörensen wieder frei, und weil er ausgebombt wurde, nimmt Grete Kempowski ihn bei sich im Zimmer ihrer Tochter auf, die ohnehin beim Arbeitsdienst in Plau ist.

Überraschend kommt Karl Kempowski zu einem Kurzurlaub nach Hause.

„Was ist diss?“ Er zeigte auf Sörensens Sommerhut, der auf seinem Haken hing. „Ausländerscheiße!“
„Fort damit, und zwar augenblicklich!“
Das Koppel an die Garderobe. „Dass du mir nicht an die Pistole gehst!“
Meine Mutter eilte herbei: „Karl!“
„Ach was!“, schrie er. „Man wird nicht vom Bahnhof abgeholt und gar nichts. Keine Hilfstruppen! Unerhört!“ Er sei ja völlig iben!
„Aber Karl, wir wussten ja gar nicht, dass du kommst …“
„Das ist doch ganz egal!“ Schließlich habe er uns überraschen wollen. Den Koffer allein tragen, wie doll und verrückt! (Seite 185)

Bevor der Vater an die Ostfront zurückkehrt, sorgt er dafür, dass Walter zu Tante Anna Kröger kommt, das heißt, zusammen mit rund zwanzig anderen Schülerinnen und Schülern an jedem Werktag von 13.30 bis 19.00 Uhr unter Aufsicht lernen und Schulaufgaben machen muss. Denn Walters Noten lassen zu wünschen übrig. Seit die Oberschule bei einem Bombenangriff zerstört wurde, findet der Unterricht auch für die Knaben im Lyzeum statt, aber die Lehrer achten darauf, dass Jungen und Mädchen streng getrennt bleiben.

Fritz Maurer, Ullas früherer Tanzstundenherr, ist jetzt über Radio Moskau zu hören („Die Stimme des anderen Deutschland“), denn er war desertiert. Sven Sörensen hält um die Hand Ullas an. Die Mutter ist glücklich, aber vom Vater kommen daraufhin böse Feldpostbriefe.

Ob das überhaupt gehe, Sörensen sei doch Ausländer … Schließlich stehe er als Offizier im Feld. Das sollte man doch nicht vergessen. (Seite 225)

Erst kurz vor Weihnachten 1942 stimmt Karl Kempowski zu, denn wenigstens handelt es sich bei dem Bräutigam um einen Nordländer. Ulla, die inzwischen Anglistik studiert hat, wechselt von Altenglisch zu Dänisch. Im Mai 1943 findet die Hochzeit statt. Der Standesbeamter fragt Ulla, ob sie es sich auch richtig überlegt habe, denn sie verliere durch die Eheschließung mit einem Dänen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Onkel Richard erzählte von Hitler. Stahlharter Händedruck. Augen wie Friedrich der Große. Wir ahnten ja gar nicht, was der Mann für Vorräte angelegt habe. Den Krieg, den hielten wir noch Jahre um Jahre durch. Gewaltig. Alle Turnhallen in Polen beschlagnahmt. Büchse auf Büchse, ganze Türme.
Dann passte er einen Moment ab, wo der dänische Bräutigam nicht in der Nähe stand und flüsterte: demnächst gehe es wieder aufwärts. Er wisse das aus absolut sicherer Quelle. Die ganze Kraft des Reiches werde konzentriert, um noch in diesem Jahr die Entscheidung zu erzwingen. Ein einziger, gewaltiger Schlag. Tausende von Panzern. Im Osten. Die Welt werde erzittern.
Es sei ein großer Fehler gewesen, sich so auf die Rumänen zu verlassen und das ganze Gesocks. So halbes Verbrecherpack. Das wäre der Führung eine Lehre.
Dass mein Bruder „Gobile“ statt „Goebbels“ sagte, verdross ihn. (Seite 242f)

Nach der Hochzeitsfeier ziehen Ulla und Sven Sörensen nach Kopenhagen.

Von Michael seien schlechte Nachrichten eingetroffen. Der liege im Lazarett. Beide Beine ab. Der komme nicht mehr auf. Wenn die Eltern das gewusst hätten, denn hätten sie sich womöglich gar nicht scheiden lassen. Erst abgebrannt, dann geschieden und nun der Sohn tot.
Gott sei Dank wär ja noch eine Tochter da. Aber die habe so schlechte Zähne. Das wär ja auch kein Zustand. (Seite 232)

Bei Grete Kempowski wird ein Magengeschwür diagnostiziert, und die Ärzte raten ihr dringend zu einer Operation. Bleibt die Frage: Wohin mit Walter während des Krankenhausaufenthaltes? Tante Anna zieht gerade in den Schwarzwald und kommt deshalb nicht in Frage.

Und Dr. Krause? – Die Fabrik im Aufbau, die Frau im Büro. Und seine Kinder schon so lange groß, die konnte das ja gar nicht mehr.
Frau Kröhl hatte grade was vor, und Warkentins, die wohnten so beengt. „Tante Kempi, das müssen Sie verstehn. – Sonst herzlich gerne. Alles.“ […]
„Nun läuft man von Pontius zu Pilatus, bietet den Jungen an wie sauer Bier. Es ist ja zum Verzweifeln …“
Immer war man für alle dagewesen, auf Deubel komm ‚raus, und nun, wo es drauf ankam, war keiner zu sehn.
Man saß so richtig auf dem Proppen. (Seite 250)

Überraschend nimmt Frau Prüter ihn auf, die Mutter von Ulli Prüter, der ebenfalls bei Anna Kröger Nachhilfeunterricht hatte. Auf diese Weise können die beiden Jungen gemeinsam lernen. Die Operation verläuft gut: Nach vierzehn Tagen schleicht Grete Kempowski bereits wieder durch den Krankenhausflur. Zur Erholung kommt sie nach Graal, und Walter besucht währenddessen seinen Großvater de Bonsac in Hamburg.

Robert Kempowski, der mittlerweile die Wirtschaftsfachschule in Stettin besuchte, wird zur Wehrmacht eingezogen. Sein Vater ersetzt einen Offizier in Baranowice, dem eine Mine ins Bett gelegt worden war, weil er keine Angelscheine hatte ausstellen wollen. Als Karl Kempowski im Oktober 1944 ein letztes Mal Heimaturlaub erhält, befindet Robert sich bereits in Kriegsgefangenschaft.

Weil Walter sich weigert, die Haare kurz zu tragen, wie es sich für einen anständigen Deutschen gehört, muss seine Mutter wegen Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht bei der Polizei 50 Mark bezahlen, und der Delinquent wird bei der Hitlerjugend zum Junggenossen degradiert. Mit den langen Haaren ist es allerdings gleich vorbei, als er am 17. Februar 1945 zur kasernierten Hitlerjugend muss.

Wir wären lieber so was wie Soldaten gewesen. Deshalb kauften wir im Uniformgeschäft Luftwaffenadler und tauschten sie gegen das HJ-Abzeichen an der Mütze aus. (Seite 360)

Der Spieß empfängt die Neuankömmlinge – besonders die Oberschüler unter ihnen – mit den üblichen Wehrmachtssprüchen („Sie stehen ja da wie ein hingeschissenes Fragezeichen!“). Peinlich wird darauf geachtet, dass die Jungen sich mit freiem Oberkörper waschen. Ob sie sich auch mal die Füße waschen, interessiert niemanden. Bei der Musterung am 22. März 1945 stellt der Arzt den noch nicht einmal sechzehn Jahre alten Walter Kempowski bis Oktober zurück: Er braucht also nicht in den Krieg zu ziehen.

Walters in einer ehemaligen Schule in Warnemünde stationierte Hitlerjugend-Einheit wird für Kurierdienste im ganzen Reich eingesetzt. Mitte April muss er nach Berlin. Da hört er bereits die Artillerie der Roten Armee, und als er zurückfahren will, muss er feststellen, dass keine Züge mehr verkehren. Zuerst mit der U-Bahn, dann zu Fuß und schließlich als Anhalter auf einem Lastwagen schlägt er sich ein Stück weit nach Norden durch. Endlich findet er einen Zug, der sogar nach Rostock fahren soll; als dieser jedoch um Mitternacht trotz Überfüllung immer noch im Bahnhof steht, geht Walter wieder zu Fuß weiter. Unterwegs wird er von dem Zug eingeholt, und es gelingt ihm, aufzuspringen.

Der Zug fuhr sehr langsam, er hielt genau vor meinen Füßen. Ich stieg auf das Trittbrett, und schon ruckte er an. (Er hatte keine Einfahrt gehabt.) Santa Claude, das hast du gut gemacht.
Auf diesem Trittbrett fuhr ich nach Hause. Die Leute sagten: komm doch herein, hier ist noch Platz. Aber ich blieb auf dem Trittbrett sitzen. Das war ich Santa Claude schuldig. (Seite 386f)

Am 25. April 1945 trifft Walter Kempowski wieder in Rostock ein. Er bleibt ein paar Tage zu Hause, dann fährt er nach Warnemünde zu seiner Einheit, aber die wurde bereits aufgelöst.

Freunde drängen Grete Kempowski, sich mit Walter auf dem zum Auslaufen bereiten Dampfer „Friedrich“ in Sicherheit zu bringen, aber sie kann sich nicht entscheiden und bleibt in Rostock. Was würde ihr Mann sagen, wenn er aus dem Krieg heimkehrt und feststellen muss, dass sie alles aufgab?

Anfang Mai sieht Walter den ersten Russen. Auf einem Motorrad. Den Beiwagen voller Schuhe, vom Schuster nebenan geholt.

„Wie isses nun bloß möglich“, sagte meine Mutter. „Ich glaub‘, wir gehen ‚rein.“ (Seite 400)

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„Tadellöser & Wolff? Was soll das eigentlich bedeuten?“ Na, gut dem Dinge, weiter nichts. So rede man eben in der Stadt. „Gutmannsdörfer“, das sei auch so ein Schnack. Wenn man was gut finde, dann sage man einfach „Gutmannsdörfer“. Oder „Schlechtmannsdörfer“, oder „Miesnitz & Jenssen“. (Seite 300)

„Alles frei erfunden!“ heißt es vor dem Beginn des ersten Kapitels, aber es ist unverkennbar, dass vieles in diesem Roman autobiografisch ist. „Tadellöser & Wolff“ ist eine von 1938 bis 1945 vorwiegend in Rostock spielende Familiengeschichte, in der Ich-Form erzählt von dem jüngeren Sohn Walter Kempowski. Erzählt wird eigentlich gar nicht, denn das Buch setzt sich aus tausend Miniepisoden zusammen. Das macht die Lektüre nicht gerade leicht, denn ein Spannungsbogen entsteht auf diese Weise nicht, und Walter Kempowski fügt einzelne – häufig nur durch zwei oder drei Sätze skizzierte Ereignisse – übergangslos aneinander. Der Leser muss sich die Szenen erst selbst ausmalen und die entsprechenden Emotionen entwickeln, etwa bei dem folgenden Beispiel:

Bei Fredersdorf & Baade stand das Foto einer Frau im Schaufenster.
Ich bin ein Volksschädling, ich habe in meinem Keller das und das und das gehamstert und nun komme ich ins KZ dafür. (Seite 355)

Diese zwei Sätze sind auch deshalb charakteristisch für „Tadellöser & Wolff“, weil es Walter Kempowski weniger um die Familiengeschichte als um die Veranschaulichung der Vorgänge in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs geht.

Der Roman „Tadellöser & Wolff“ ist Band 4 der Reihe „Deutsche Chronik“ von Walter Kempowski, die anlässlich seines 70. Geburtstages 1999 in einer neunbändigen Gesamtausgabe erschien:

  • Deutsche Chronik 1: Aus großer Zeit (1978)
  • Deutsche Chronik 2: Schöne Aussicht (1981)
  • Deutsche Chronik 3: Haben Sie Hitler gesehen (1973)
  • Deutsche Chronik 4: Tadellöser & Wolff (1971)
  • Deutsche Chronik 5: Uns geht’s ja noch gold (1972)
  • Deutsche Chronik 6: Haben Sie davon gewusst? (1979)
  • Deutsche Chronik 7: Ein Kapitel für sich (1975)
  • Deutsche Chronik 8: Schule (1974)
  • Deutsche Chronik 9: Herzlich willkommen (1984)

 

Eberhard Fechner verfilmte „Tadellöser & Wolff“ 1975 werkgetreu fürs ZDF.

Tadellöser & Wolff – Regie: Eberhard Fechner – Drehbuch: Eberhard Fechner – Kamera: Gero Erhardt – Darsteller: Martin Kollewe (Walter Kempowski), Karl Lieffen (Karl Kempowski), Edda Seippel (Grete Kempowski), Gabriele Michel (Ulla Kempowski), Martin Semmelrogge (Robert Kempowski), Jesper Christensen (Sven Sörensen), Ernst Jacobi (Erzähler) u.a.

 

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2005
Textauszüge: © Albrecht Knaus Verlag, München – Die Seitenangaben beziehen
sich auf eine Lizenzausgabe des Weltbild-Verlags, Augsburg 2004 (400 Seiten)

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