Marieluise Fleißer


23. November 1901: Marieluise (eigentlich: Luise Marie) Fleißer wurde in Ingolstadt als Tochter des Werkzeugschmieds Heinrich Fleißer (1868 – 1946) und dessen Ehefrau Anna (1874 – 1918) geboren. In der Geburtsurkunde trug der Standesbeamte irrtümlich den 22. November ein.

Zwei Jahre vor Marieluise hatte die Mutter die Zwillinge Anna Theresa (»Anni«) und Heinrich geboren, aber der Junge war inzwischen an Rachitis gestorben. Anna Fleißer brachte später noch zwei Töchter und einen Sohn zur Welt.

Das Geburtshaus von Marieluise Fleißer stand in der Kupferstraße in Ingolstadt. Heinrich Fleißer hatte das Gebäude, in dem sich auch seine Werkstatt und seine Eisenwarenhandlung befanden, von seinem Vater geerbt.

Heinrich Fleißer war nicht nur ein gut ausgebildeter, selbstbewusster Handwerker, sondern auch kulturell interessiert. Als junger Mensch soll er für Oscar Wilde geschwärmt haben.

1907: »Die Luis« wurde eingeschult.

1911: Marieluise Fleißer wechselte auf die Töchterschule des Klosters St. Johann im Gnadenthal in der Johannesstraße.

1914: Weil es damals in Ingolstadt noch keine zum Abitur führende Schule für Mädchen gab (obwohl Mädchen im Königreich Bayern seit 1903 zur Immatrikulation an den Universitäten zugelassen waren), schickte Heinrich Fleißer Marieluise in das mit einem Internat der Englischen Fräulein verbundene Mädchenrealgymnasium in Regensburg.

Wegen des gerade begonnenen Krieges wurde ein Teil des Gebäudes als Lazarett verwendet, aber die Nonnen achteten streng darauf, dass ihre Zöglinge nicht vom Pausenhof zu den Fenstern der Soldaten hinaufsahen, geschweige denn in deren Nähe kamen. Angeblich wurde eines der Mädchen relegiert, weil es einer Mitschülerin den Inhalt der Novelle »Die Marquise von O.« von Heinrich von Kleist erzählt hatte. (Hiltrud Häntzschel bezweifelt allerdings, dass es tatsächlich so war.

November 1918: Als Marieluise Fleißer ihren siebzehnten Geburtstag feierte, litt ihre durch die kriegsbedingten Ernährungsmängel geschwächte Mutter an einer Lungenentzündung.

14. Dezember 1918: Die Vierundvierzigjährige starb.

Sommer 1920: Mit dem Abitur erwarb Marieluise Fleißer die Hochschulreife.

15. Oktober 1920: Marieluise Fleißer immatrikulierte sich unter dem Namen »Aloysia Fleißer« an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit der Absicht, Theaterwissenschaft zu studieren.

Winter 1920/21: Marieluise Fleißer lernte Alexander Weicker (1893 – 1983) kennen und wurde seine Geliebte. Er war acht Jahre älter als sie und stammte aus Luxemburg. Obwohl er in München Staatswissenschaften studierte, verstand er sich als Dichter.

Februar 1921: Der Vater, der glaubte, sie wolle Lehrerin werden, hatte sie in einer Pension der Englischen Fräulein in Nymphenburg untergebracht, aber die Neunzehnjährige, die sich von Freunden jetzt »Lu« statt »Luis« nennen ließ und von einer Karriere als Literatin träumte, zog es in das Künstlerviertel Schwabing, wo sie nach einiger Zeit ein möbliertes Zimmer bei der Witwe Elisabeth Beraz in der Ainmillerstraße mietete.

1921: Der Verlag Georg Müller veröffentlichte Alexander Weickers ersten Roman unter dem Titel »Fetzen. Aus der abenteuerlichen Chronika eines Überflüssigen«.

Der Witwer Heinrich Fleißer heiratete sein früheres Dienstmädchen. Maria war ein halbes Jahr älter als Marieluise.

Frühjahr 1922: Auf einem Künstlerfest im Fasching lernte Marieluise Fleißer den Schriftsteller Bruno Frank (1887 – 1945) kennen.

Lion Feuchtwanger war zwar seit zehn Jahren verheiratet, wurde aber für die angehende Schriftstellerin aus Ingolstadt mehr als ein Freund und Förderer.

Lion Feuchtwanger riet ihr, sich nicht länger Lu, sondern »Marieluise Fleißer« zu nennen und forderte sie auf, ihm ihre Gedichte zu zeigen. Aufgrund seiner Kritik warf Marieluise Fleißer angeblich alles ins Feuer, was sie bis dahin geschrieben hatte. Hiltrud Häntzschel bezweifelt Marieluise Fleißers Darstellung allerdings in ihrer Biografie und weist darauf hin, dass der Begriff »neue Sachlichkeit« erst 1925 in den allgemeinen Wortschatz einging.

September 1922: Alexander Weicker meldete sich aus München ab und zog nach Paris. (Im Dezember 1934 kehrte er nach München zurück, und dort heiratete er auch 1936.)

18. Januar 1923: Marieluise Fleißer und ihre vier Geschwister bekamen eine Stiefschwester: Hildegard.

3. März 1923: Durch Feuchtwangers Vermittlung konnte sie ihre Erzählung »Meine Zwillingsschwester Olga« in der von Stefan Großmann in Berlin herausgegebenen Wochenschrift »Das Tage-Buch« veröffentlichen.

1924: Zwei Jahre brauchte Marieluise Fleißer, um an Lion Feuchtwangers Freund Bertolt Brecht heranzukommen, den sie seit dem Besuch einer Aufführung seines Dramas »Trommeln in der Nacht« in den Münchner Kammerspielen im Herbst 1922 als Genie verehrte.

25. April 1924: Marieluise Fleißer meldete sich fürs Sommersemester an, brach jedoch Anfang Mai ihr Studium ab.

1924: Marieluise Fleißer gab ihr Schauspiel »Die Fußwaschung« zuerst Lion Feuchtwanger zu lesen. Der reichte es Bertolt Brecht weiter. Dann lag es erst einmal herum.

September 1924: Marieluise Fleißer gab ihr Zimmer in der Ainmillerstraße auf, wohnte zwei Wochen lang in der Kurfürstenstraße und dann in der Neureutherstraße.

Oktober 1924: Bertolt Brecht zog nach Berlin.

Ende 1924: Marieluise Fleißer kehrte nach Ingolstadt zurück.

18. Juni 1925: Der »Berliner Börsen-Courier« veröffentlichte die Erzählung »Der Apfel« von Marieluise Fleißer.

26. Juli 1925: Der »Berliner Börsen-Courier« veröffentlichte die Erzählung »Die Stunde der Magd« von Marieluise Fleißer.

2. August 1925: Der »Berliner Börsen-Courier« veröffentlichte die Erzählung »Zwischen Schlaf und Schlaf« von Marieluise Fleißer.

11. September 1925: Der Dramaturg, Regisseur und Theaterkritiker Herbert Ihering (1888 – 1977) stellte Marieluise Fleißer im »Berliner Börsen-Courier« vor.

24. Januar 1926: In einem Brief an Marieluise Fleißer versprach der seit dem Vorjahr in Berlin lebende Lion Feuchtwanger, sich bei Verlagen wie Rowohlt und Kiepenheuer für sie einzusetzen.

18. März 1926: Der Berliner Regisseur Moriz Seeler, der im Winter 1921/22 die »Junge Bühne« gegründet hatte, ein Theater ohne eigenes Haus und festes Ensemble, teilte Marieluise Fleißer in einem Telegramm mit, er werde ihr Stück »Die Fußwaschung« aufführen.

Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger hatten Moriz Seeler (1896 – 1942) auf Marieluise Fleißer aufmerksam gemacht. Statt das Stück eines jungen Dramatikers wollte Moriz Seeler nun »Die Fußwaschung« inszenieren. (Der abgelehnte Autor schoss sich aus Verzweiflung in die Brust, überlebte aber den Suizid-Versuch.)

25. April 1926: Unter dem Titel »Fegefeuer in Ingolstadt« wurde das Bühnenstück von Marieluise Fleißer in einer Matinee im Deutschen Theater in Berlin uraufgeführt.

26. April 1926: Die Kritiker bemängelten strukturelle Unzulänglichkeiten; es fehle an Handlungsdynamik, hieß es, und »Fegefeuer in Ingolstadt« sei deshalb mehr ein Bilderbogen als eine Tragödie. Aber sogar der einflussreiche Kritiker Alfred Kerr (1867 – 1948) lobte die Begabung der jungen Dramatikerin im »Berliner Tageblatt«, stellte aber die Frage, ob sie das Stück nicht in Wirklichkeit mit Bertolt Brecht zusammen geschrieben habe. Durch Kerrs Kritik und den Titel des Stücks wurde der Name Marieluise Fleißer fortan mit Bertolt Brecht und Ingolstadt assoziiert.

Marieluise Fleißer, die zur Uraufführung nach Berlin gereist war, kam in der Wohnung der wegen eines Gastspiels verreisten, mit ihr befreundeten Schauspielerin Helene Weigel (1900 – 1971) unter. In dieser Zeit könnte sie eine Affäre mit Bertolt Brecht gehabt haben, der in diesem Monat (April 1926) die Scheidung von seiner Ehefrau Marianne einreichte. Der Mann sei »eine Potenz« gewesen, meinte Marieluise Fleißer später, und er habe sie sofort »gebrochen«.

1. Mai 1926: Der Ullstein-Verlag nahm Marieluise Fleißer unter Vertrag.


Dieter Wunderlich: AußerOrdentliche Frauen. © Piper Verlag 2009

Ein literarisches Porträt von Marieluise Fleißer finden Sie in dem Buch
„AußerOrdentliche Frauen. 18 Porträts“ von Dieter Wunderlich.
Piper Verlag, München 2009 – Leseprobe


1926: Zurück in Ingolstadt, begann Marieluise Fleißer an einem Lustspiel zu arbeiten: »Pioniere in Ingolstadt«.

5. Juni 1926: Die »Magdeburger Zeitung« druckte in ihrer von Bernard Guillemin und Walther Petry redigierten Literaturbeilage die Erzählung »Der Apfel« von Marieluise Fleißer nach und brachte von da an insgesamt sechzehn Prosaarbeiten von ihr.

Juni bis September 1926: Bertolt Brecht hielt sich wieder in Augsburg auf. Marieluise Fleißer besuchte ihn dort mindestens einmal und sprach später von »ihrer schönsten Zeit mit Brecht«.

November 1926: Ernst Deutsch las Marieluise Fleißers Erzählungen »Der Apfel« und »Das Märchen vom Asphalt« im Hörfunk.

12. Dezember 1926: Die Münchner Kammerspiele bekamen vertraglich das exklusive Recht zur Uraufführung des neuen Stücks von Marieluise Fleißer.

17. Dezember 1926: Der Ullstein-Verlag bestätigte ihr die Übernahme von »Pioniere in Ingolstadt« in den Bühnenvertrieb Arcadia.

5. Januar 1927: Marieluise Fleißer meldete sich in Berlin-Wilmersdorf an und mietete ein Zimmer in der Nähe der Mansarde, die Helene Weigel Bertolt Brecht überlassen hatte.

Ostern 1927: Das »Berliner Tageblatt“ veröffentlichte die 1925 von Marieluise Fleißer verfasste Erzählung »Abenteuer aus dem Englischen Garten«.

Frühjahr 1927: Marieluise Fleißer freundete sich mit dem vier Jahre älteren Schauspieler und Schriftsteller Hannes Küpper an, der ihr Stück »Pioniere in Ingolstadt« mit nach Essen nahm, um es dort im Februar 1928 auf die Bühne zu bringen. (Die Münchner Kammerspiele hatten inzwischen auf die Rechte verzichtet.)

Juni 1927: Marieluise Fleißer verließ Berlin und hielt sich bis Anfang November im Ostseebad Kolberg auf.

November 1927: Sie kehrte nach Ingolstadt zurück und begann dort ein Verhältnis mit ihrem drei Jahre älteren Jugendfreund Josef (»Bepp«) Haindl. Außerdem freundete sie sich mit dem Schriftsteller Bodo Uhse (1904 – 1963) an, der drei Jahre jünger war als sie. Er hatte sich im November 1923 am Marsch der Nationalsozialisten auf die Feldherrnhalle beteiligt und war im September 1927 in die NSDAP eingetreten.

6. Dezember 1927: Ein Essay von Marieluise Fleißer über Buster Keaton erschien im »Berliner Börsen-Courier«. (Abdrucke in der »Mageburgischen Zeitung« und in der Zeitung »Germania« folgten am 11. Dezember 1927 bzw. 9. August 1930.)

19. März 1928: Marieluise Fleißer fuhr nach Dresden.

25. März 1928: Nachdem sich die Pläne einer Uraufführung des Stücks »Pioniere in Ingolstadt« sowohl in München als auch in Essen zerschlagen hatten, kam es in der Komödie Dresden unter der Regie von Renato Mardo auf die Bühne.

Wichtigste Figur ist das junge Dienstmädchen Berta. Ihr steigt zwar der siebzehnjährige Fabian Unertl nach, der Sohn der Familie, bei der sie angestellt ist, aber sie zieht ihm Korl Lettner vor, einen der Pioniere aus Küstrin, die nach Ingolstadt gekommen sind, um eine Brücke zu bauen. Korl, der nur an sexuellen Kontakten interessiert ist, warnt sie: Wer ihn liebe, müsse leiden. Kurz vor der Fertigstellung der Brücke lässt Berta sich von Korl deflorieren. Danach klagt sie: »Wir haben was ausgelassen, was wichtig ist. Die Liebe haben wir ausgelassen.« Als sie erfährt, dass Korl auch noch andere Frauen hat und Vater ist, begreift sie, dass er ihre Gefühle nicht erwidert.

Nach wenigen Vorstellungen wurde das Stück »Pioniere in Ingolstadt« abgesetzt.

August bis Oktober 1928: Marieluise Fleißer hielt sich in München auf.

Spätherbst 1928: Bepp Haindl richtet nach einem kurzen Urlaub mit Marieluise Fleißer in Pörtschach am Wörthersee – die beiden waren inzwischen verlobt – in Ingolstadt einen Tabakwaren-Laden ein.

25. Februar 1929: Der Preußische Landtag in Berlin beschloss schärfere gesetzliche Maßnahmen zum Schutz der »Deutschen Kultur«.

2. März 1929: Der Arcadia-Verlag unterrichtete Marieluise Fleißer darüber, dass das Theater am Schiffbauerdamm in Berlin die Aufführungsrechte an »Pioniere in Ingolstadt« erworben hatte.

5. März 1929: Nach der »Dreigroschenoper« wurde im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin die Satire »Giftgas über Berlin« von Martin Lampel uraufgeführt und sofort verboten, weil es dabei um Putschpläne der Reichswehr ging.

Bertolt Brecht empfahl die »Pioniere in Ingolstadt« als Ersatz. Brecht, der die Fäden zog, auch wenn es offiziell hieß, sein Freund Jacob Geis führe Regie, sorgte für deutliche Veränderungen des Stücks. Marieluise Fleißer, die kurz vor der Uraufführung nach Berlin kam, musste während der Proben hektisch Passagen umschreiben und zuspitzen. Als sie unter der Belastung zusammenbrach, machte Brecht ohne sie weiter, fügte eine provozierende Sexszene auf einem Friedhof hinzu und inszenierte die Defloration Bertas, die man in Dresden hinter den Kulissen angedeutet hatte, in einer auf der Bühne hin- und hergestoßenen Kiste.

30. März 1929: Premiere der »Pioniere in Ingolstadt« am Schiffbauerdamm-Theater in Berlin mit Hilde Körber als Berta, Lotte Lenya als Alma, Albert Hoerrmann als Korl, Peter Lorre als Fabian. Bühnenbild: Caspar Neher.

31. März 1929: Der Berliner Polizeipräsident Bernhard Weiß verlangte Änderungen und drohte mit einem Aufführungsverbot.

1. April 1929: Nach der Aufführung der entschärften Fassung gab es sechzehn Vorhänge.

6. April 1929: Der Ingolstädter Bürgermeister Friedrich Gruber protestiert gegen das »Schmähstück« Pioniere in Ingolstadt.

16. April 1929: Der Ullstein-Verlag verlängerte den Vertrag mit Marieluise Fleißer und erhöhte die monatliche Anweisung auf 300 Reichsmark.

17. April 1929: Marieluise Fleißer wehrte sich in einem offenen Brief im »Berliner Tageblatt« gegen die Verunglimpfungen durch die Ingolstädter.

Wie von Bertolt Brecht erwünscht, löste die Aufführung der »Pioniere in Ingolstadt« einen Theaterskandal aus. Gerade deshalb fand die Komödie große Beachtung. Marieluise Fleißer, die gar nicht geahnt hatte, welcher Sprengstoff in ihrem Stück steckte, wurde dadurch berühmt, aber von den Militaristen angefeindet, von den Konservativen im »dicksten sexuellen Ur- und Affenwald« verortet und in ihrer Heimatstadt als Nestbeschmutzerin verfemt.

In dieser schwierigen Zeit überwarf sich Marieluise Fleißer mit Bertolt Brecht.

8. Mai 1929: Nach vierzig Abenden endeten die Aufführungen des Stücks »Pioniere in Ingolstadt« am Theater am Schiffbauerdamm planmäßig.

Mai 1929: Marieluise Fleißer verklagte Bürgermeister Friedrich Gruber wegen Beleidigung und bekam am 14. Februar 1931 in der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Berlin-Mitte Recht: Gruber wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Darüber empörte man sich in Ingolstadt aufs Neue.

Nur Bepp Haindl hielt zu ihr und verteidigte sie, wenn die Kameraden in seinem Schwimmverein über sie herzogen. Marieluise Fleißer fand allerdings die Briefe, die er ihr nach Berlin schickte, besitzergreifend.

Mitte Mai 1929: Deshalb ließ sie ihn – einen Rat Lion Feuchtwangers befolgend – in die Reichshauptstadt kommen, um mit ihm Schluss zu machen. Aufgrund der 1963 veröffentlichten Erzählung »Avantgarde« von Marieluise Fleißer wurde angenommen, Bepp Haindl habe seine Braut mit einem Messer bedroht.

12. Juni 1929: Das erste Buch von Marieluise Fleißer wurde im »Börsenblatt des deutschen Buchhandels« angekündigt: »Ein Pfund Orangen und 9 andere Erzählungen«. Es handelte sich ausschließlich um Erzählungen, die bereits in Zeitungen veröffentlicht worden waren.

20. Juni 1929: Marieluise Fleißer kündigte ihrem Vater in einem Brief die Absicht an, nach Ingolstadt zu kommen.

27. Juni 1929: Heinrich Fleißer riet seiner Tochter davon ab und gab ihr zu verstehen, in welchen Schwierigkeiten er sich durch ihre Schuld befand. Marieluise Fleißer interpretierte seinen Brief als Hausverbot.

Juli 1929: Marieluise Fleißer fuhr nach Ingolstadt, um sich von Bepp Haindl zu trennen.

Juli bis September 1929: Auf einer Schwedenreise verlobten sich Marieluise Fleißer und der drei Jahre jüngere Journalist Hellmut Draws-Tychsen, der sie seit der Berliner Premiere der »Pioniere von Ingolstadt« umwarb.

Bei Hellmut Draws-Tychsen handelte es sich um einen aus Westpreußen stammenden Außenseiter, der seinen Mangel an inneren Werten mit exzentrischem Auftreten kompensierte, aber nie über genügend Geld für seinen Lebensstil verfügte. Hellmut Draws-Tychsen scheint alkoholkrank gewesen zu sein und im Gegensatz zu Marieluise Fleißer kein Interesse am Geschlechtsverkehr gehabt zu haben.

Winter 1929/30: Marieluise Fleißer zog bei der Vermieterin von Hellmut Draws-Tychsen in Berlin in ein möbliertes Zimmer.

14. Februar 1930: Der Arcadia-Verlag teilte Marieluise Fleißer mit, dass zahlreiche Theater nach ihrem neuen Stück »Der Tiefseefisch« gefragt hatten und erkundigte sich nach dem Stand ihrer Arbeiten daran. Ähnliche Anfragen vom Arcadia-Verlag erhielt Marieluise Fleißer am 29. Mai und am 5. Juli 1930.

April 1930: Marieluise Fleißer und Hellmut Draws-Tychsen reisten über Paris nach Andorra.

September 1930: Marieluise Fleißer erhielt das Manuskript »Der Tiefseefisch« vom Arcadia-Verlag zurück: Man wollte es nicht ins Programm nehmen.

2. Dezember 1930: Aufgrund der Einmischung von Hellmut Draws-Tychsen kündigte der Ullstein-Verlag den Vertrag mit Marieluise Fleißer.

9. Dezember 1930: Der Gustav Kiepenheuer Verlag nahm Marieluise Fleißer unter Vertrag.

März 1931: Marieluise Fleißer wurde in den Verband deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten aufgenommen.

5. November 1931: In einem Brief an Hellmut Draws-Tychsen schrieb Marieluise Fleißer von ihrem Verdacht, dass Bertolt Brecht gegen sie intrigiere.

19. November 1931: Im Gustav Kiepenheuer Verlag erschien Marieluise Fleißers einziger Roman »Die Mehlreisende Frieda Geier«.

Zeitungsredaktionen zeigten sich zwar weiterhin an Beiträgen von ihr interessiert, schickten die eingesandten Arbeiten jedoch meistens zurück, ohne sie zu veröffentlichten. In der Erwartung, von den Einkünften seiner Braut profitieren zu können, entwickelte sich Hellmut Draws-Tychsen zu einem »Zuhälter in litteris« (Hiltrud Häntzschel). Je länger er auf einen weiteren Erfolg der Schriftstellerin warten musste, desto tyrannischer gebärdete er sich.

27. November 1931: Marieluise Fleißer trat aus dem Schutzverband deutscher Schriftsteller aus.

Ende September 1932: Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch kehrte Marieluise Fleißer allein und mittellos nach Ingolstadt zurück, wo sich zwar die Wogen inzwischen geglättet hatten. Die finanzielle Lage der Familie war angespannt, denn das Eisenwarengeschäft lief nicht mehr gut, und Marieluises älterer Bruder Heinrich, der Ingenieurwissenschaften studiert hatte, war arbeitslos. Außerdem sorgte sich der Vater um seine beiden jüngeren Töchter Ella und Hilde und beschwor Marieluise, sie nicht ungut zu beeinflussen.

Herbst 1932: Bepp Haindl versöhnte sich mit Marieluise Fleißer.

Januar / Februar 1933: Marieluise Fleißer rückte von Hellmut Draws-Tychsen ab. Sie teilte ihm mit, dass sie sich kein Papier mehr leisten könne und es nicht wage, nach Einbruch der Dunkelheit zu lesen, weil sie keinen Strom verbrauchen wolle. In dieser Situation verlangte sie 5000 Mark von Hellmut Draws-Tychsen zurück.

24. April 1933: In einem weiteren Brief an Hellmut Draws-Tychsen löste Marieluise Fleißer die Verlobung.

Hellmut Draws-Tychsen akzeptierte die Lösung der Verlobung nicht und forderte sie auf, sofort zu ihm nach Berlin zurückzukehren.

16. Mai 1933: Marieluise Fleißer reiste für ein paar Wochen nach Berlin.

Dort wurde ihr klar, dass sie von den inzwischen an die Macht gekommenen Nationalsozialisten wegen ihrer Stücke und ihrer früheren Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht nichts Gutes zu erwarten hatte. (Dass sie mit einem Schreibverbot belegt wurde, stimmt allerdings nicht.)

11. Dezember 1933: Marieluise Fleißer bewarb sich um die Mitgliedschaft in der Reichsschrifttumskammer. Der Aufnahmeantrag wurde am 14. Dezember angenommen.

Mai 1934: Marieluise Fleißer ließ sich auf eine monatelange Affäre mit dem zwei Jahre jüngeren fränkischen Maler Georg Hetzelein ein, der ihr um die hundert mit erotischen Zeichnungen versehene Briefe schickte, obwohl er mit ihrer Freundin Maria Hirscheider verlobt war.

September 1934: Marieluise Fleißer und Georg Hetzelein besuchten den Kirchenmaler Franz Xaver Lindl mehrere Tage in Berching im Altmühltal. Dabei scheint es zu sexuellen Übergriffen gekommen zu sein.

Ende 1934 / Anfang 1935: Marieluise Fleißer trennte sich sowohl von Georg Hetzelein als auch endgültig von Hellmut Draws-Tychsen.

25. April 1935: Nachdem das Stück »Pioniere in Ingolstadt« und der Roman »Mehlreisende Frieda Geier« bereits im Vorjahr im inoffiziellen «Verzeichnis der polizeilich beschlagnahmten und eingezogenen, sowie der für Leihbüchereien verbotenen Druckschriften« aufgetaucht waren, standen die beiden Werke von Marieluise Fleißer nun auf der offiziellen »Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums«.

September 1935: Marieluise Fleißer heiratete trotz ihrer Bedenken Bepp Haindl.

Gegen ihren Willen musste sie nicht nur den Haushalt führen, sondern auch in dem Tabakladen mithelfen, den er inzwischen in Ingolstadt betrieb. Das Schreiben kam dabei zu kurz.

August 1938: Marieluise Fleißer ließ sich von Bepp Haindl für drei Monate in die Heil- und Pflegeanstalt für Gemütskranke in München-Neufriedenheim bringen.

Januar 1943: Marieluise Fleißer wurde in einer Munitionsfabrik dienstverpflichtet.

Juni 1945: Marieluise Fleißer wurde beschuldigt, zwei Stangen Zigaretten nicht angemeldet zu haben und deshalb in Untersuchungshaft genommen. Bepp Haindl, der gerade von einem kurzen Kriegseinsatz in Pommern nach Ingolstadt zurückkehrte, setzte sich erfolgreich dafür ein, dass sie freigelassen wurde.

1946: Der Verlag Kurt Desch in München veröffentlichte das Theaterstück »Karl Stuart«, von dem Marieluise Fleißer seit 1938 sechs Fassungen geschrieben hatte.

Marieluise Fleißer beantragte die Aufnahme in den Schutzverband Deutscher Schriftsteller.

September 1948: Sie schrieb Bertolt Brecht, der sich in Zürich aufhielt, eine versöhnliche Nachricht.

Frühjahr 1949: Marieluise Fleißer schickte Bertolt Brecht zwei Stücke.

Mai 1949: Sie mahnte eine Antwort von ihm an.

Ende September 1950: In den Münchner Kammerspielen traf Marieluise Fleißer nach zwanzig Jahren Bertolt Brecht wieder, der zu den Proben für »Mutter Courage und ihre Kinder« nach München gekommen war. Er machte sie mit der Hauptdarstellerin Therese Giehse bekannt.

7. November 1950: Uraufführung des Volksstücks »Der starke Stamm« von Marieluise Fleißer in den Münchner Kammerspielen. Es stieß auf Ablehnung.

Oktober 1951: Eine Inszenierung von »Der starke Stamm« in Ingolstadt wurde rasch wieder abgesetzt.

7. Juli 1954: Marieluise Fleißer gratulierte Lion Feuchtwanger in Los Angeles zum 70. Geburtstag und nutzte die Gelegenheit, an die alte Freundschaft wieder anzuknüpfen.

Herbst 1955: Marieluise Fleißer bat Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger, sich für sie einzusetzen, denn um sich von Bepp Haindl trennen zu können, benötigte sie ein regelmäßiges Einkommen.

Januar 1956: Auf einem Schriftstellerkongress in Berlin wurde Marieluise Fleißer von Bertolt Brecht zur Zusammenarbeit in Ostberlin eingeladen, aber sie zog es vor, in Ingolstadt zu bleiben.

1956: Marieluise Fleißer arbeitete nicht mehr im Geschäft mit, sondern kümmerte sich nur noch halbtags um den Haushalt und zog sich dann in ihr eigens angemietetes Arbeitszimmer zurück. Der Bayerische Rundfunk bezahlte sie für die Prüfung von Hörspielmanuskripten (aber der Vertrag wurde 1957 nicht verlängert).

15. Januar 1958: Bepp Haindl starb. Marieluise Fleißer, die noch in derselben Nacht einen Herzinfarkt erlitt, musste für drei Monate ins Krankenhaus.

1959: Sie verkaufte das Tabakgeschäft.

Mai 1959: Der Carl Hanser Verlag bot Marieluise Fleißer eine Zusammenarbeit an.

1962: Marieluise Fleißer zog in eine kleine Eigentumswohnung in Ingolstadt.

1963: Unter dem Titel »Avantgarde« druckte der Hanser Verlag einen Band mit Erzählungen von Marieluise Fleißer. Neu war nur die Erzählung, die den Titel des Buches lieferte. Sie handelt von der Studentin Cilly Ostermeier, die in den Zwanzigerjahren aus der Provinz nach Berlin kommt und als Dichterin zur Avantgarde gehören möchte, die sich jedoch von einem Genie verbiegen lässt und dadurch beinahe zugrundegeht. Ob Bertolt Brecht mit dem Genie gemeint war, ist umstritten. Therese Giehse soll allerdings gesagt haben, es gebe kein gültigeres Porträt von ihm.

5. Februar 1966: Neuinszenierung des Stücks »Der starke Stamm« von Marieluise Fleißer auf der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin.

Mai 1968: Marieluise Fleißer war bei der Hochzeitsfeier von Martin und Monika Sperr zu Gast. Martin Sperr hatte »Der starke Stamm« in Berlin gesehen und war davon sehr beeindruckt. Ruth Drexel hatte die beiden Schriftsteller miteinander bekannt gemacht.

1967: Weil sozialkritische, antimilitaristische Theaterstücke wieder dem Zeitgeist entsprachen, beabsichtigte Helene Weigel, »Pioniere in Ingolstadt« neu zu inszenieren. Marieluise Fleißer wollte das Stück aber zuvor selbst überarbeiten.

15. Februar 1968: Aus der Zeitung erfuhr Marieluise Fleißer, dass am 18. Februar im »Action Theater« in München unter dem Titel »Zum Beispiel Ingolstadt« eine szenische Collage von Rainer Werner Fassbinder aus »Pioniere in Ingolstadt« mit Hanna Schygulla als Berta, Irm Hermann als Alma und Franz Xaver Kroetz als Feldwebel aufgeführt werden sollte. Sie erwirkte zunächst ein Aufführungsverbot, aber die Theaterleute überredeten sie, es zurückzuziehen und luden sie nach München ein.

Rainer Werner Fassbinder, Martin Sperr und Franz Xaver Kroetz schätzten an Marieluise Fleißer, dass sie das Volksstück vom Kitsch befreit und für Gesellschaftskritik erschlossen hatte und leiteten eine Renaissance ihrer Werke ein. Marieluise Fleißer schrieb nicht Dialekt, sondern einer Mundart imitierenden Kunstsprache.

1. März 1970: Marieluise Fleißers Neufassung der »Pioniere in Ingolstadt« wurde unter der Regie von Niels-Peter Rudolph im Münchner Residenztheater uraufgeführt.

Januar 1971: Rainer Werner Fassbinder inszenierrte »Pioniere in Ingolstadt« in Bremen.

Am 30. April 1971 zeigten die Wuppertaler Bühnen erstmals die Neufassung des Stücks »Fegefeuer in Ingolstadt«

19. Mai 1971: Das ZDF strahlte die von Rainer Werner Fassbinder mit Hanna Schygulla in der Hauptrolle inszenierte Verfilmung des Stücks »Pioniere in Ingolstadt« aus. (Marieluise Fleißer mochte allerdings weder Rainer Werner Fassbinder noch den Film.)

Originaltitel: Pioniere in Ingolstadt – Regie: Rainer Werner Fassbinder – Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder, nach dem Bühnenstück »Pioniere in Ingolstadt« von Marieluise Fleißer – Kamera: Dietrich Lohmann – Schnitt: Thea Eymèsz – Musik: Peer Raben – Darsteller: Hanna Schygulla, Harry Baer, Irm Hermann, Rudolf Waldemar Brem, Walter Sedlmayr, Klaus Löwitsch, Günter Kaufmann, Carla Aulaulu, Elga Sorbas, Burghard Schlicht, Gunter Krää u. a. – 1970; 85 Minuten

30. Oktober 1971: Premiere einer Neuinszenierung von »Fegefeuer in Ingolstadt« am Stadttheater in Ingolstadt.

7. Januar 1972: Siegfried Unseld teilte Marieluise Fleißer mit, er habe sich entschlossen, eine von Günther Rühle editierte Gesamtausgabe ihrer Werke zu publizieren.

30. November 1972: Siegfried Unseld schickte Marieluise Fleißer die drei Bände der Gesamtausgabe. (Ein vierter Band mit dem Nachlass erschien 1989.)

7. Januar 1973: Hellmut Draws-Tychsen starb in Gabersee bei Wasserburg.

Frühjahr 1973: Die Berliner Akademie der Künste wählte Marieluise Fleißer zum ordentlichen Mitglied.

Mai 1973: Weil Marieluise Fleißer im Krankenhaus lag, konnte sie den Bayerischen Verdienstorden nicht selbst entgegennehmen.

Ihre Absicht, das 1930 im Berliner »Börsen-Courier« unter dem Titel »Jonnys Dichtfabrik« auszugsweise veröffentlichte, aber auf Betreiben Bertolt Brechts – der sich darin wiedererkannt hatte – nie aufgeführte Theaterstück »Tiefseefisch« umzuarbeiten und endlich auf die Bühne zu bringen, konnte Marieluise Fleißer nicht mehr verwirklichen.

21. Januar 1974: Nach einer Schweiz-Reise musste Marieluise Fleißer erneut ins Krankenhaus.

2. Februar 1974: Marieluise Fleißer starb im Alter von zweiundsiebzig Jahren.

Marieluise Fleißer: Bibliografie (Auswahl)

  • Meine Zwillingsschwester Olga (Erzählung 1923 – Die Dreizehnjährigen)
  • Stunde der Magd (Erzählung 1925)
  • Fegefeuer in Ingolstadt (ursprünglich: Die Fußwaschung; Theaterstück 1926)
  • Abenteuer aus dem Englischen Garten (Erzählung, 1927)
  • Des Staates gute Bürgerin (ursprünglich: Das kleine Leben; 1928)
  • Pioniere in Ingolstadt (Theaterstück 1928)
  • Gassenbesen in Ingolstadt (1929/30)
  • Als wir auf das Christkind warteten (1930)
  • Tiefseefisch (Theaterstück, Vorabdruck 1930 unter dem Titel »Jonnys Dichtfabrik« / Uraufführung 1980)
  • Mehlreisende Frieda Geier (Roman, 1931 –
    später umgearbeitet: Eine Zierde für den Verein)
  • Andorranische Abenteuer (Reisetagebuch 1932)
  • Radfahren wider Willen (1933)
  • Karl Stuart (Drama 1944)
  • Das Pferd und die Jungfer (1949)
  • Der starke Stamm (Theaterstück 1950)
  • Kinderland (1950)
  • Die letzten Tage und die ersten (1963/64)
  • Avantgarde (Erzählung 1963)
  • Der Rauch (1964)
  • Die im Dunkeln (1965)
  • Der Venusberg (1966)
  • Eine ganz gewöhnliche Vorhölle (1972)

Literatur über Marieluise Fleißer

  • Ina Brueckel: »Ich ahnte den Sprengstoff nicht«. Leben und Schreiben der Marieluise Fleißer (Freiburg i. B., 1996)
  • Elke Brüns: Außenstehend, ungelenk, kopfüber weiblich.
    Psychosexuelle Autorpositionen bei Marlen Haushofer, Marieluise Fleißer und Ingeborg Bachmann (Stuttgart / Weimar 1998)
  • Angelika Döpper-Henrich: »Entfremdung« in den dramatischen Schriften von Marieluise Fleißer (Magisterarbeit, Frankfurt/M 1996)
  • Carmel Finnan: Eine Untersuchung des Schreibverfahrens Marieluise Fleißers anhand ihrer Prosatexte (Frankfurt/M 2003)
  • Sabine Göttel: »Natürlich sind es Bruchstücke«. Zum Verhältnis von Biographie und literarischer Produktion bei Marieluise Fleißer (St. Ingbert 1997)
  • Hiltrud Häntzschel: Marieluise Fleißer. Eine Biographie (Frankfurt/M 2007)
  • Elfi Hartenstein und Annette Hülsenbeck: Leben im Spagat.
    Eine biografische und literarische Collage mit Texten, Bildern und Fotografien von Marieluise Fleißer (Berlin 2001)
  • Annette Hülsenbeck: Die Stoffe der Marieluise Fleißer.
    Visuelle Anmerkungen (Ingolstadt 2003)
  • Maria E. Müller und Ulrike Vedder (Hg.): Reflexive Naivität.
    Zum Werk Marieluise Fleißers (Berlin 2000)
  • Carl-Ludwig Reichert: Marieluise Fleißer (München 2001)
  • Günther Rühle (Hg.): Marieluise Fleißer. Briefwechsel 1925 – 1974 (Frankfurt/M 2001)
  • Dieter Wunderlich: AußerOrdentliche Frauen. 18 Porträts (München 2009)

© Dieter Wunderlich 2008
Hauptquellen:
Hiltrud Häntzschel: Marieluise Fleißer. Eine Biographie
Carl-Ludwig Reichert: Marieluise Fleißer
Dieter Wunderlich: AußerOrdentliche Frauen. 18 Porträts

Hiltrud Häntzschel: Marieluise Fleißer. Eine Biographie
Carl-Ludwig Reichert: Marieluise Fleißer

Martin Suter - Allmen und die Libellen
Bei dem Roman "Allmen und die Libellen" von Martin Suter handelt es sich nicht um anspruchsvolle Literatur, sondern um eine kurzweilige Kriminalkomödie, ein unterhaltsames Schelmenstück.
Allmen und die Libellen

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