Minority Report

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Minority Report - Originaltitel: Minority Report - Regie: Steven Spielberg - Drehbuch: Scott Frank und Jon Cohen, nach einer Erzählung von Philip K. Dick - Kamera: Januzs Kaminsik - Schnitt: Michael Kahn - Musik: John Williams - Ausstattung: Anne Kuljian - Darsteller: Tom Cruise, Samantha Morton, Max von Sydow, Colin Farrell, Tim Blake Nelson, Peter Stormare u.a. - 2002; 145 Minuten

Inhaltsangabe

2054 werden in Washington D. C. die Menschen lückenlos überwacht und potenzielle Verbrecher noch vor Ausübung ihrer Tat verhaftet. Der engagierte Polizist John Anderton hält das Precrime-System für unfehlbar – bis er auf dem Computerbildschirm sieht, dass er in 36 Stunden einen ihm völlig Fremden ermorden wird ...

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Kritik

Die von Steven Spielberg in "Minority Report" aufgeworfene Frage, ob man potenzielle Verbrecher bereits vor der Tat ausschalten darf, ist durch die Propagierung von Präventivkriegen durch die US-Regierung unerwartet aktuell.
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Im Jahr 2054 benötigt man in den USA keinen Personalausweis mehr, denn die Standorte aller automatischen Individualfahrzeuge werden zentral erfasst und in Straßen, U-Bahnen und öffentlichen Gebäuden identifiziert man die Augen der Menschen durch Laserstrahlen. Auf diese Weise ist es möglich, dass Werbetafeln auf Plätzen und in Kaufhäusern jeden Kunden mit seinem Namen ansprechen und ihm individuell abgestimmte Werbebotschaften zeigen.

In Washington D. C. testet man seit sechs Jahren eine neue Einrichtung, die jetzt aufgrund des Erfolgs auf das ganze Land ausgedehnt werden soll: Precrime. Im Inneren der Behörde schwimmen drei im Drogenrausch vor sich hin dämmernde junge Menschen – sogenannte Pre-Cogs – in einem mit einer milchigen Flüssigkeit gefüllten Becken. Es handelt sich um ein männliches Zwillingspaar und ein Mädchen namens Agatha (Samantha Morton), die über hellseherische Fähigkeiten verfügen und jeden Mord qualvoll vorhersehen. Die Namen sowohl des Opfers als auch des Mörders erscheinen auf Holzkugeln, und die Visionen der Pre-Cogs werden in den Computer überspielt. John Anderton (Tom Cruise), der Chef der Abteilung, steht vor einer großen Glasplatte und setzt darauf durch Bewegungen seiner Hände und Finger Einzelbilder zu sinnvollen Sequenzen zusammen. Auf diese Weise ermittelt er, wo und wann der Mord geschehen soll. Sobald er es herausgefunden hat, rast er mit seinem Team in einem raketenschnellen Hubschrauber zum Tatort und verhindert – nicht selten im letzten Augenblick – das Verbrechen. Durch entsprechende Gesetze ist es erlaubt, die potenziellen Täter in ein lebenslanges Koma zu versetzen. In einem Saal der Behörde werden sie bewacht.

Das System scheint perfekt zu funktionieren: In Washington D. C. gibt es keine Morde mehr.

John Andertons kleiner Sohn wurde vor sechs Jahren aus einer Schwimmhalle entführt und ist vermutlich tot. Weil er über den Verlust des Kindes nicht hinwegkam, hat sich seine Ehefrau Lara (Kathryn Morris) von ihm getrennt. Seither widmet er seine ganze Kraft der Verhinderung von Gewalttaten. Während seiner Freizeit besorgt er sich in den Slums illegale Drogen und sieht sich zu Hause Hologramme seines Sohnes und seiner Frau an.

Von Lamar Burgess (Max von Sydow), dem Gründer und Chef der Behörde Precrime, wird John wie ein Sohn behandelt. Burgess verheimlicht Danny Witwer (Colin Farrell), einem ehrgeizigen Beauftragten des Generalstaatsanwalts, der das neue System eingehend prüft, dass John Drogen konsumiert, doch der Kriminalbeamte wittert, dass etwas mit dem Abteilungsleiter nicht in Ordnung ist, durchsucht heimlich dessen Wohnung und findet verbotene Drogen.

Inzwischen hat John ein viel größeres Problem: Mit Hilfe der auf die Glaswand gespielten Visionen der Pre-Cogs ermittelt er in einem Mord, der in 36 Stunden geschehen soll. Das Gesicht des Opfers hat er noch nie gesehen, aber das des Mörders kennt er – es ist sein eigenes!

Er flieht. Aufgrund der systematischen Überwachung lokalisiert ihn die von Danny Witwer angeführte Polizeieinheit – aber es gelingt ihm, seine mit Düsenrucksäcken ausgestatteten Verfolger abzuschütteln. Nach einer Prügelei mit Witwer in der automatischen Fertigungsstraße einer Autofabrik schlüpft er unter den Pressen und Schweißautomaten hindurch und taucht in der Lackiererei vor den Augen der Polizei am Steuer eines neuen roten Sportwagens wieder auf. Damit rast er davon.

In einem Gewächshaus mit giftigen und sich aktiv bewegenden Pflanzen sucht John die Genforscherin Dr. Iris Hineman (Lois Smith) auf, deren Erkenntnisse die wissenschaftlichen Grundlagen von Precrime bildeten. Sie hat auch die drei Pre-Cogs ausgewählt und verrät ihrem Besucher, dass deren Visionen nicht immer übereinstimmen. Hin und wieder sieht Agatha mehr als die Zwillinge. In diesen Fällen – die in sogenannten Minority Reports festgehalten werden – sei nicht sicher, ob die prophezeiten Verbrechen überhaupt stattgefunden hätten. Die potenziellen Täter werden jedenfalls festgenommen und aus dem Verkehr gezogen. John ist entsetzt, denn er hielt das System für unfehlbar und wusste nichts von Minority Reports. Er hat also Menschen verhaftet, die möglicherweise auch ohne das Eingreifen der Polizei nichts verbrochen hätten! Kopien der Minority Reports werden regelmäßig vernichtet, nur die Originale bleiben im entsprechenden Pre-Cog gespeichert. Dr. Hineman sieht nur eine Möglichkeit für John, um mehr über die Wahrscheinlichkeit des ihm zur Last gelegten Mord herauszufinden: Er muss prüfen, ob es sich um eine gemeinsame Vision der Pre-Cogs handelte oder ob ein Minority-Report vorliegt.

Aber wie soll John durch die überwachten Straßen unbehelligt bis zur Behörde gelangen und dann auch noch bis ins Innerste zu den Pre-Cogs vordringen?

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Von Dr. Solomon (Peter Stormare), einem etwas verrückten Augenarzt, lässt er sich neue Augen einsetzen. Während er mit einem dicken Augenverband in einer leer stehenden Mietwohnung liegt, überprüft die Polizei auf der Suche nach ihm alle Bewohner des Hauses. Ein Infrarotgerät zeigt an, wo sich in dem Gebäude Warmblütler aufhalten. Um deren Augen zu scannen, werden acht spinnenförmige Roboter ausgeschickt. Als John merkt, was geschieht, kippt er die Eiswürfel aus dem Kühlschrank in eine mit kaltem Wasser gefüllte Wanne und taucht darin so lange wie möglich unter. Ein Polizist geht los, um nachzusehen, wieso einer der Warmblütler vom Bildschirm verschwunden ist. Eine der Roboterspinnen findet in dem Raum nichts Warmes und will ihn gerade wieder verlassen, als in der Wanne eine Luftblase aufperlt und an der Oberfläche mit einem leisen Geräusch platzt. Sofort kehrt das Gerät um und holt auch die anderen Roboter herbei. John setzt sich auf. Jetzt hilft nur noch eines: Obwohl die Operationsnarben noch nicht verheilt sind, zieht er den Verband auf der linken Seite etwas hoch, damit eine der Spinnen das Auge scannen kann. Die Polizistin, die im Hubschrauber vor dem Infrarot-Bildschirm sitzt und mit den Robotern in Verbindung steht, ruft ihren Kollegen zurück: Der für kurze Zeit verschwundene Warmblütler sei wieder da, und der Augenscan habe ergeben, dass es sich nicht um den Gesuchten handelt.

Mit den herausgenommenen Augen in einer Plastiktüte betritt John das Precrime-Gebäude. Den Scaner täuscht er mit einem seiner alten Augen und gelangt so durch die Sperren bis zu den Pre-Cogs. In diesem Augenblick erkennt Danny Witwer, der immer wieder die Bilder über den bevorstehenden Mord betrachtet, das am Tatort undeutlich zu sehenden Frauengesicht: Agatha! Jetzt weiß er, was John vorhat. Er eilt zum Becken mit den Pre-Cogs. Im letzten Augenblick nimmt John das Mädchen in den Arm und schwimmt mit ihm durch den Abfluss ins Freie.

Ein befreundeter Computerfreak schließt Agathas Kopf an eine elektronische Anlage an, damit ihre Visionen sichtbar werden und heruntergeladen werden können. Johns Hoffnung, dass es sich in seinem Fall um einen Minority Report handelt – also um eine möglicherweise unzutreffende Vorausschau –, erfüllt sich nicht. Auf dem Bildschirm sieht er mehrmals die Ermordung einer Frau an einem Seeufer.

Ein Polizeikommando hat das Gebäude lokalisiert, in dem sich die Gesuchten aufhalten, aber mit ihren hellseherischen Fähigkeiten lotst Agatha John ins Freie, und weil er auf ihren Rat hin einen Schirm gestohlen hat, den sie im Regen aufspannen, entkommen sie den Verfolgern.

Vergeblich versucht das Mädchen John davon abzubringen, einige Minuten vor dem Zeitpunkt des prophezeiten Mordes den Tatort aufzusuchen. Die Tür des Hotelszimmers ist offen. Auf dem Bett liegen Dutzende von Kinderfotos – darunter auch ein Bild seines vermissten Sohnes. Als der Mann auftaucht, dessen Gesicht John aufgrund der Visionen der Pre-Cogs kennt, beherrscht er sich nur mühsam, den vermeintlichen Entführer und Mörder seines Sohnes nicht zu erschießen. Der Fremde verrät, er sei von einem Unbekannten angestiftet worden, sich in diesem Zimmer gegenüber dem Vater eines entführten Jungen als Kindermörder auszugeben. Er will getötet werden, da seine Not leidende Familie nur dann das vom Auftraggeber versprochene Geld erhält. John nimmt ihn fest, aber der Mann stürzt sich auf ihn und greift nach seiner Pistole. Bei dem Gerangel löst sich ein tödlicher Schuss. Diesmal trifft die Polizei zwar um wenige Minuten zu spät ein, aber erneut hat sich eine Vision erfüllt.

Die Pre-Cogs erleben ihre Visionen zumeist mehrmals, aber die sogenannten Echos werden in den Computeraufzeichnungen gelöscht. Danny Witwer fällt auf, dass auf einer Sequenz über die Ermordung einer Frau an einem Seeufer die Wellen von links kommen, in einem anderen Ausschnitt aber von rechts. Und er beginnt zu begreifen: Da wurde zuerst der Anschlag eines gedungenen vermummten Verbrechers von Precrime-Polizisten verhindert. Kurze Zeit später – der Wind hatte inzwischen gedreht – ermordete der vermummte Auftraggeber das Opfer tatsächlich. Die Pre-Cogs sahen zwei Mordanschläge voraus – aber wegen der ähnlichen Bilder hielt man die andere Vision für ein Echo. Beim Mörder handelt es sich offenbar um jemand, der das Precrime-System sehr gut kennt. Als der Beauftragte des Generalstaatsanwalts Lamar Burgess berichtet, was er herausgefunden hat, erschießt ihn dieser mit der Waffe Johns, die man in dem Hotelzimmer sicherstellte. (In Abwesenheit von Agatha sind die Zwillinge wohl nicht in der Lage, so etwas vorauszusehen.)

Gleich darauf ruft Lara Anderton an und bittet Lamar Burgess zu helfen, denn ihr Mann sei kein Mörder. Sie berichtet, dass er gerade zusammen mit Agatha bei ihr eingetroffen sei. Burgess verspricht, sofort zu kommen. Doch statt seiner dringt ein Polizeikommando in Laras Haus ein, verhaftet John und bringt Agatha wieder zu den Zwillingen ins Becken zurück.

Kurz vor der Feier anlässlich der nationalen Einführung von Precrime spricht Lara mit Lamar Burgess über John. Unmittelbar vor seiner Verhaftung habe er den Namen einer Frau erwähnt, deren Ermordnung zwar verhindert wurde, die aber seither vermisst wird. Lamar tut so, als höre er den Namen zum ersten Mal, versichert aber, er werde bei nächster Gelegenheit in den Unterlagen der Behörde nachsehen, um wen es sich bei der am Seeufer ermordeten Frau handelte. Entgeistert blickt Lara ihn an: Von einem See hat sie nichts erwähnt!

Während Lamar Burgess eine Rede hält und auf dem Empfang gefeiert wird, dringt Lara mit Hilfe von Johns alten Augen im Precrimegebäude bis in den Saal vor, in dem die schlummernden Verhafteten in Glasröhren aufbewahrt werden. Mit vorgehaltener Pistole zwingt sie den verantwortlichen Beamten, ihren Mann freizulassen.

Erstaunt blickt Lamar Burgess auf, als er Johns Stimme im Lautsprecher seines ans Ohr geklemmten Minitelefons hört. John hat inzwischen herausgefunden, was geschehen ist: Bei der am Seeufer Ermordeten handelte es sich um Agathas Mutter. Sie hatte ihre Tochter zurückgefordert. Damit hätte Precrime das beste der drei Medien verloren. Um das Projekt zu schützen, heuerte Lamar Burgess einen Killer an. Nachdem dessen Mordanschlag planmäßig von der Polizei verhindert worden war, vermummte er sich wie der Verhaftete und brachte die Frau um. Er wusste, dass man die ähnlichen Bilder der beiden Visionen der Pre-Cogs für Echos halten würde. Weil er befürchtete, dass John in seinem Eifer etwas über das Verbrechen herausfinden könnte, versuchte er ihn zu einem Mord zu verleiten.

Lamar erschießt sich mit dem kostenbaren Revolver und den vergoldeten Patronen, die er gerade während der Feier geschenkt bekam. Precrime wird aufgelöst. Die Inhaftierten kommen frei. Und die drei Pre-Cogs werden in ein einsames Haus an einem geheim gehaltenen Ort gebracht, wo sie ungestört leben können.

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1999 schickte Tom Cruise Steven Spielberg die vor Jahrzehnten von Philip K. Dick geschriebene Kurzgeschichte „Minority Report“ und schlug vor, daraus einen gemeinsamen Film zu machen. Es dauerte zwei Jahre, bis sie sich beide zur gleichen Zeit für das Projekt freimachen konnten. In der Zwischenzeit setzte sich der Zukunftsforscher Peter Schwartz in einem Hotel in Los Angeles drei Tage lang mit anderen Experten zusammen, um ein Szenario für das Jahr 2054 zu entwerfen. Im März 2001 fiel die erste Klappe für „Minority Report“.

Den Filmemachern gelangen beeindruckende Special Effects und umwerfende Bilder faszinierend gestalteter futuristischer Geräte (Glasplatten als Monitore, automatische Autos, winzige Telefone, Raketenrucksäcke u.a.). In diesen Kulissen spielt sich die ausgesprochen spannende Handlung dieser Mischung aus Science Fiction, Thriller und ein wenig Philosophie ab.

Steven Spielberg inszenierte eine futuristische Welt, in der die Menschen beinahe lückenlos überwacht werden und man versucht, potenzielle Mörder noch vor Ausübung ihrer Tat zu verhaften. Um die Gesellschaft vor ihnen zu schützen, werden sie in ein lebenslanges Koma versetzt und in einem Saal der Precrime-Behörde bewacht. Sind das ausnahmslos Menschen, die ohne das rechtzeitige Eingreifen der Polizei tatsächlich zu Mördern geworden wären? Ist alles vorherbestimmt oder hat der Einzelne eine Möglichkeit, sich in konkreten Fällen für das eine oder andere zu entscheiden? Gibt es einen freien Willen? Darum geht es in dem Spielfilm „Minority Report“, der durch die Propagierung von Präventivkriegen durch die US-Regierung unerwartet aktuell geworden ist.

Dass es möglich sein soll, Taten zu prognostizieren, war 1956, als Philip K. Dick seine Erzählung „The Minority Report“ veröffentlichte, pure Utopie. Ein halbes Jahrhundert später werden gewaltige Datenmengen über uns gesammelt, und aus dieser Fülle lassen sich durch Algorithmen erstaunliche Schlüsse auf Charaktermerkmale, Einstellungen und Gewohnheiten eines Individuums ziehen. Die Polizei von Chicago benutzt bereits ein Big-Data-Programm mit einem Algorithmus, der vor möglichen Straftaten im Vorhinein warnt. Im Rahmen dieses Projekts werden Personen verwarnt, bei denen das IT-Programm mit hoher Wahrscheinlichkeit annimmt, dass sie schwere Straftaten begehen könnten. Das kommt der Darstellung in „Minority Report“ schon sehr nah.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002 / 2014

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