Olga Tokarczuk - Die Jakobsbücher
Olga Tokarczuk stellt in "Die Jakobsbücher" ein Panorama der Lebensverhältnisse im 18. Jahrhundert zusammen. Sie zeigt das Leid der Juden, Bauern und Leibeigenen in der Polnischen Adelsrepublik. Den Frauen, die bald nach der Menarche verheiratet werden und von da an entweder schwanger sind oder ein Kind stillen, stellt sie eine gebildete, emanzipierte Jüdin gegenüber. Der Roman lässt sich auch als Plädoyer für Vielfalt, Toleranz und Aufgeschlossenheit im Umgang mit Fremden bzw. Ungewohntem lesen.
Die Jakobsbücher