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Dieter Wunderlich: Göring und Goebbels. Eine Doppelbiografie |
Dieter Wunderlich:
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Hermann Göring wurde im Ersten Weltkrieg als Fliegerheld gefeiert, aber seine militärische Karriere endete 1918 abrupt. In Hitlers Bewegung sah der eitle Selbstdarsteller eine Chance, ein neues abenteuerliches, gewissermaßen "heldisches" Leben zu führen. Karriere bedeutete für ihn Macht, prunkvollen Besitz und großspurigen Lebensstil. Nach dem Krieg verurteilte ihn der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg zum Tod. Um der Schande des Erhängens zu entgehen, vergiftete sich Hermann Göring am 15. Oktober 1946 in seiner Gefängniszelle. |
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Joseph Goebbels scheiterte mit seinem Wunsch, Journalist oder Schriftsteller zu werden. Da klagte er über die Ungerechtigkeit der Welt, trat für den Sozialismus ein und suchte verzweifelt nach einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Den glaubte er schließlich als glühender Jünger Adolf Hitlers gefunden zu haben. Nach dem Suizid des Abgotts vergifteten Joseph Goebbels und seine Frau Magda am 1. Mai 1945 ihre sechs Kinder und sich selbst. |
Übersetzung ins Estnische: Arne Nielsen |
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Göring und Goebbels: Vorwort |
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