Batman

Batman

Batman

Regie: Tim Burton, Joel Schumacher, Christopher Nolan Drehbücher nach Comics von Bob Kane Darsteller: Jack Nicholson, Kim Basinger, Michael Keaton, Michelle Pfeiffer, Danny DeVito, Jim Carrey, Tommy Lee Jones, Val Kilmer, Arnold Schwarzenegger, Uma Thurman, Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Katie Holmes, Gary Oldman, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Tom Hardy, Anne Hathaway, Marion Cotillard, Morgan Freeman u.a.

Inhaltsangabe

In jedem der Filme – Batman, Batmans Rückkehr, Batman Forever, Batman & Robin, Batman Begins, The Dark Knight – wird Gotham City von einem Verbrecher heimgesucht und am Ende von dem früh verwaisten Multimillionär Bruce Wayne im Batman-Kostüm gerettet. Aber die Geschichten sind nicht so wichtig ...
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Kritik

Bei den Filmen über die Comicfigur Batman handelt es sich um eine wie ein Feuerwerk abbrennende, mit zahlreichen originellen Ideen und technischen Effekten inszenierte und wie grellbunte Comics wirkende opulente Bilderorgie ...
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Batman

Gotham City wird von dem größenwahnsinnigen Verbrecher Joker (Jack Nicholson) beherrscht. Nur einer kann dessen diabolische Pläne durchkreuzen: der 35 Jahre alte, sanfte Multimillionär Bruce Wayne (Michael Keaton), der mit seinem Butler Alfred in einer Traumvilla auf einem Hügel außerhalb der Stadt wohnt und vor vielen Jahren seine Eltern durch die Schuld Jokers verloren hat. Wayne jagt den Schurken mit seiner aufwändigen Spezialausrüstung, darunter dem berühmten Fledermauskostüm, in dem er fast unverwundbar ist. Die ebenso attraktive wie beherzte Reporterin Vicky Vale (Kim Basinger) lässt es sich nicht nehmen, ihn dabei zu begleiten …

1989 – 120 Minuten – Originaltitel: Batman – Regie: Tim Burton – Drehbuch: Sam Hamm und Warren Skaaren, nach Comics von Bob Kane – Kamera: Roger Pratt – Darsteller:
Jack Nicholson, Kim Basinger, Michael Keaton u. a.


Batmans Rückkehr

Der skrupellose und größenwahnsinnige Baulöwe Max Shreck (Christopher Walken) terrorisiert Gotham City mit Hilfe des monströsen Pinguins (Danny DeVito), der seinen Stützpunkt in der Kanalisation eingerichtet hat. Als Shrecks Sekretärin Selina (Michelle Pfeiffer) die verbrecherischen Absichten ihres Chefs durchschaut, wirft dieser sie aus dem Hochhausfenster. Durch den Sturz verwandelt sich das unscheinbare Mädchen in „Catwoman“, ein atemberaubend erotisches Pendant zu „Batman“ (Michael Keaton) …

1992 – 120 Minuten – Originaltitel: Batman Returns – Regie: Tim Burton – Drehbuch: Daniel Waters, nach einer Idee von Daniel Waters und Sam Hamm – Kamera: Stefan Czapsky – Darsteller: Michelle Pfeiffer, Danny DeVito, Michael Keaton, Christopher Walken u. a.


Batman Forever

Der ehemalige Staatsanwalt Harvey Dent (Tommy Lee Jones) wird „Two Face“ genannt, weil seine linke Gesichtshälfte zur Fratze entstellt ist. Er tut sich mit dem verrückten, quirrligen Wissenschaftler Edward Nygma alias „The Riddler“ (Jim Carrey) zusammen, um einen „Gedankensauger“ zu entwickeln und Menschen in virtuelle Welten zu versetzen. Da bleibt dem traurigen „Batman“ (Val Kilmer) nicht viel Muse für seine Begegnungen mit der Psychologin Chase Meridian (Nicole Kidman); er muss die beiden tückischen Verbrecher jagen, bevor sie ihr Projekt verwirklichen können. Dabei hilft ihm der ehemalige Artist Robin (Chris O’Donnell), der wie er selbst Waise ist …

1995 – 120 Minuten – Originaltitel: Batman Forever – Regie: Joel Schumacher – Drehbuch: Lee und Janet Scott Batchler, Akiva Goldsman – Kamera: Stephan Goldblatt – Musik: Elliot Goldenthal – Darsteller: Jim Carrey, Nicole Kidman, Tommy Lee Jones, Val Kilmer, Chris O’Donnell u. a.


Batman & Robin

Beim Versuch, seiner unheilbar kranken Frau (Vandela K. Thomessen) zu helfen, erleidet der Molekularbiologe Mr Freeze (Arnold Schwarzenegger) einen schrecklichen Laborunfall. Seither ist er auf eine Art Panzer angewiesen, der seine Körpertemperatur unter dem Gefrierpunkt hält. In der Hoffnung, dass es einmal eine Therapie für die Krankheit seiner Frau geben wird, hat er sie konserviert. Er führt ein qualvolles Leben, weint Tränen aus Eis und ist bitterböse geworden. Mit seiner Frost spuckenden Maschinenpistole friert er in Gotham City alles ein, was ihm in die Quere kommt.

Poison Ivy (Uma Thurman) ist eine alternative Naturforscherin. Auch sie erleidet einen Laborunfall. Dabei mutiert sie zu einem atemberaubenden Vamp, der seine männlichen Opfer mit einem Parfum betört und dann durch einen Kuss mit ihren giftigen Lippen tötet. Um der Natur zur Rache für die Zerstörung durch die Zivilisation zu verhelfen, züchtet Poison Ivy menschenfressende Pflanzen: Eine extremistische grüne Ideologin wird zur Gefahr für die Menschheit.

„Batman“ (George Clooney) und Robin (Chris O’Donnell) haben alle Hände voll zu tun, um Gotham City vor dem Schlimmsten zu bewahren. Dabei hilft ihnen eine englische Nichte des Butlers Alfred, die sich schließlich ebenfalls in ein Fledermauskostüm aus Latex zwängt („Batgirl“: Alicia Silverstone). Ihr Onkel Alfred, der sich seit dem Tod der Eltern von Bruce Wayne wie ein Vater um ihn kümmert, droht währenddessen an einer schweren Krankheit zu sterben – bis „Batman“ Mr Freeze überreden kann, den alten Mann zu heilen …

1997 – 130 Minuten – Originaltitel: Batman & Robin – Regie: Joel Schumacher – Drehbuch: Akiva Goldsman – Kamera: Stephan Goldblatt – Musik: Elliot Goldenthal – Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Uma Thurman, George Clooney, Chris O’Donnell, Alicia Silverstone u. a.


Batman Begins

Zwei Kindheitstraumen prägen den in einem Schloss bei Gotham City aufgewachsenen Unternehmersohn Bruce Wayne (Christian Bale): Einmal stürzte er in eine von Fledermäusen bevölkerte Höhle. Dann erschoss der Straßenräuber Joe Chill (Richard Brake) seine Eltern (Linus Roache, Sara Stewart), und Bruce wirft sich vor, daran schuld zu sein, weil sie ihm zuliebe eine Opernaufführung vorzeitig verließen und Chill über den Weg liefen. Um über die schrecklichen Erinnerungen hinwegzukommen und seinen Weg zu finden, reist der verwaiste Millionenerbe nach Asien. Dort rät ihm Henri Ducard (Liam Neeson), ein Lehrmeister der Shaolin-Kampfkunst, „die blaue Blume“ zu suchen. Bruce Wayne lässt sich von Ducard unterweisen, weigert sich jedoch nach Abschluss seiner Ausbildung, ein Mitglied der von Ra’s Al Ghul (Ken Watanabe) angeführten fundamentalistischen „Schattenliga“ zu werden und flieht.

Zurück in Gotham City, bekämpft er als „Batman“ Schurken wie den Gangsterboss Carmine Falcone (Tom Wilkinson) und den Psychiater Dr. Jonathan Crane (Cillian Murphy). Außerdem kauft er beim Börsengang des Familienunternehmens heimlich die meisten Aktien auf und feuert den profitgierigen, skrupellosen CEO Earl (Rutger Hauer). Auf seiner Seite stehen nur der treue Butler Alfred (Michael Caine), der Forscher und Waffenexperte Lucius Fox (Morgan Freeman), seine Jugendliebe Rachel Dawes (Katie Holmes), die es inzwischen zur stellvertretenden Staatsanwältin gebracht hat, und der integre Polizist Jim Gordon (Gary Oldman). Als die „Schattenliga“ die sittlich verkommene Stadt Gotham durch ein Nervengas und eine Mikrowellenkanone vernichten will, kommt es zum entscheidenden Zweikampf zwischen Batman und Henri Ducard …

2005 – 140 Minuten – Originaltitel: Batman Begins – Regie: Christopher Nolan – Drehbuch: Christopher Nolan und David S. Goyer, nach Comics von Bob Kane – Kamera: Wally Pfister – Schnitt: Lee Smith – Musik: Hans Zimmer und James Newton Howard – Darsteller: Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Katie Holmes, Gary Oldman, Cillian Murphy, Tom Wilkinson, Rutger Hauer, Ken Watanabe, Mark Boone jr., Linus Roache, Morgan Freeman, Sara Stewart, Richard Brake u. a.


The Dark Knight

Inhaltsangabe und Filmkritik

2008 – 145 Minuten – Originaltitel: The Dark Knight – Regie: Christopher Nolan – Drehbuch: Christopher Nolan und Jonathan Nolan, nach Comics von Bob Kane – Kamera: Wally Pfister – Schnitt: Lee Smith – Musik: Hans Zimmer und James Newton Howard – Darsteller: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Michael Caine, Maggie Gyllenhaal, Gary Oldman, Morgan Freeman, Monique Curnen, Ron Dean, Cillian Murphy, Chin Han, Nestor Carbonell, Eric Roberts, Ritchie Coster, Anthony Michael Hall, Keith Szarabajka, Colin McFarlane, Joshua Harto, Melinda McGraw, Nathan Gamble, Michael Vieau u. a.


The Dark Knight Rises

Acht Jahre nachdem Batman (Christian Bale) James Gordon jr. das Leben rettete und der zum Verbrecher gewordene Staatsanwalt Harvey Dent alias Two Face (Aaron Eckhardt) ums Leben kam, fällt es James‘ Vater (Gary Oldman), dem Polizeichef von Gotham City, immer schwerer, bei den Gedenktagen für den angeblichen Helden Harvey Dent den Schein zu wahren.

Bruce Wayne ist seit dem Absturz vor acht Jahren gehbehindert und hat das Batman-Kostüm nicht mehr angezogen. Da raubt ihm die Einbrecherin Selina Kyle (Anne Hathaway) im Auftrag des Schurken Bane (Tom Hardy) seine Fingerabdrücke. Damit werden bei einem Überfall auf die Börse in Gotham City Orders erteilt, durch die Wayne sein restliches Vermögen verliert.

Bruce Wayne fühlt sich gezwungen, doch noch einmal als Batman aktiv zu werden. Aber er trifft auf einen hoch überlegenen Gegner, der ihn gefangen nimmt und alle Polizisten in die Kanalisation der Stadt sperrt, während er eine Privatarmee aufstellt, Gotham City beherrscht und den von Bruce Wayne entwickelten Fusionsreaktor zu einer Atombombe umfunktioniert.

Endlich gelingt es Wayne, aus dem unterirdischen Gefängnis zu fliehen …

2012 – 160 Minuten – Originaltitel: Batman. The Dark Knight Rises – Regie: Christopher Nolan – Drehbuch: Jonathan Nolan und Christopher Nolan, nach einer Geschichte von Christopher Nolan und David S. Goyer und Charakteren von Bob Kane – Kamera: Wally Pfister – Schnitt: Lee Smith – Musik: Hans Zimmer – Darsteller: Christian Bale, Gary Oldman, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway, Marion Cotillard, Morgan Freeman, Michael Caine u.a.

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Die Story ist in den Filmen über Batman nicht das Wichtigste, und die Charaktere sind eher plakativ; entscheidend ist die wie ein Feuerwerk abbrennende, mit zahlreichen technischen Effekten und Actionszenen aufgepeppte und wie grellbunte Comics wirkende opulente Bilderorgie, das fantastische Spektakel „in einer Welt, die wie eine Geisterbahn fugendicht gegen Tageslicht und Menschenmaß abgedichtet ist“ (Der Spiegel, 26/1997). Originell sind vor allem auch die Figuren Joker (Jack Nicholson, Heath Ledger), Pinguin (Danny DeVito), Mr Freeze (Arnold Schwarzenegger), Catwoman (Michelle Pfeiffer) und Poison Ivy (Uma Thurman). In „Batman Begins“ stand erstmals nicht ein Schurke, sondern Batman selbst im Zentrum der Handlung.

Ähnliche Superhelden wie Batman gibt es auch in den Realverfilmungen der Comics über Spider-Man und Daredevil.

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Inhaltsangaben und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002 – 2008

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