Syd Field : Das Handbuch zum Drehbuch

Das Handbuch zum Drehbuch

Syd Field

Das Handbuch zum Drehbuch

The Screenwriters Workbook, New York 1984 Das Handbuch zum Drehbuch Übersetzung: Brigitte Kramer Zweitausendeins, Frankfurt/M 1991
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Die Essenz des leicht lesbaren Buches von Syd Field ist ein Strukturmodell, das nicht nur beim Konzipieren eines Drehbuchs (aber auch Romans oder Theaterstücks) hilft, sondern auch beim Nachdenken über einen gerade gesehenen Spielfilm.


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Kritik

"Ohne Konflikte gibt es keine Handlung, ohne Handlung keine Figur, ohne Figur keine Geschichte und ohne Geschichte kein Drehbuch." (Syd Field)

In einem Roman geht es vorwiegend um die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten, und das Geschehen spielt sich im Kopf der fiktiven Personen ab. Theaterstücke bestehen aus Dialogen. Der Film arbeitet auch mit Dialogen, aber zuallererst handelt es sich dabei um eine Geschichte in wahrnehmbaren Bildern. Innere Monologe und Sprecher, die aus dem Off etwas erzählen, passen nicht zu diesem visuellen Medium. Im Kino möchten wir etwas sehen; Gefühle und Gedanken entwickeln sich dann erst im Kopf des Zuschauers.

„Ohne Konflikte gibt es keine Handlung, ohne Handlung keine Figur, ohne Figur keine Geschichte und ohne Geschichte kein Drehbuch.“ (Syd Field) Das gilt nicht nur fürs Kino, sondern auch für Romane und Bühnenwerke.

Die Essenz des leicht lesbaren Buches von Syd Field ist ein Strukturmodell, das nicht nur beim Konzipieren eines Drehbuchs (aber auch Romans oder Theaterstücks) hilft, sondern auch beim Nachdenken über einen gerade gesehenen Spielfilm. Im Kino fällt zwar kein Vorhang, aber Syd Field geht in seinem Grundmuster von drei Akten aus.

Die Länge des 1. und 3. Aktes entspricht jeweils einem Viertel der Gesamtlänge des Films; der 2. Akt ist doppelt so lang wie die beiden anderen. Im 1. Akt werden die Personen und die Situation vorgestellt (Setup, Exposition). Gegen Ende des 1. Aktes kommt es zu einer ersten Wendung bzw. Entscheidung, die den grundlegenden Konflikt auslöst. Das bezeichnet Syd Field als „Plot Point I“. Der 2. Akt besteht aus der grundlegenden Auseinandersetzung, und kurz vor dem Schluss ereignet sich eine entscheidende Wendung („Plot Point II“). Der 3. Akt handelt von der Auflösung. Vier Stellen hält Syd Field für so wichtig, dass er annimmt, man könne kein Drehbuch oder Treatment schreiben, ohne sie schriftlich skizziert zu haben: Schluss, Anfang, Plot Point I, Plot Point II.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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