Edith Piaf : Mein Leben

Mein Leben

Edith Piaf

Mein Leben

Originalausgabe: Ma vie Union Générale d'Éditions, Paris Edith Piaf: Mein Leben Übersetzung: Hella Schröter, Erika Wolber Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1966 120 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Edith Piaf wuchs in einem Bordell auf und schlug sich zunächst als Straßensängerin in Paris durch. Als die Obdachlose Mitte der 30er-Jahre entdeckt und zum Star aufgebaut wurde, musste sie erst zu mehr Körperpflege angehalten werden. Nach zahlreichen Affären heiratete sie 1962 den 20 Jahre jüngeren Griechen Theophanis Lamboukas. Durch den jahrelangen Drogen- und Alkoholmissbrauch zerstört, starb die einzigartige Chanson-Sängerin mit 47 Jahren.
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Kritik

"Mein Leben", die Autobiografie von Edith Piaf, liest sich wie ein Roman. Das liegt an der Außergewöhnlichkeit dieser Frau und ihres Lebens, aber auch an der mitreißenden, emotionalen Darstellung.

Edith Piaf (Kurzbiografie)

„Mein Leben“, die Autobiografie von Edith Piaf, liest sich wie ein Roman. Das liegt an der Außergewöhnlichkeit dieser Frau und ihres Lebens, aber auch an der mitreißenden, emotionalen Darstellung mit teilweise fast szenisch dargestellten Anekdoten.

Edith Piaf meint zu Beginn des Buches: „Wenn ich tot bin, wird man schon so viel über mich geredet haben, dass schließlich niemand mehr weiß, wer ich wirklich war.“ (Seite 7) Auch in „Mein Leben“ lassen sich Tatsachen und Legenden kaum unterscheiden. Ihre Promiskuität, Drogensucht und Alkoholkrankheit verschweigt Edith Piaf allerdings nicht. Und es gibt auch andere offene Bekenntnisse wie zum Beispiel: „Ich empfand eine Art übler Freude am Zerstören, am Zerstören meiner selbst und am Besudeln alles Schönen. Das war

meine persönliche Art der Verzweiflung.“ (Seite 22)

„Ich liege im Krankenhaus und diktiere diese Erinnerungen, welche scharenweise aufsteigen, mich bestürmen, umzingeln, überfluten. Die Vergangenheit ordnet sich nicht hübsch der Reihe nach um mich her.“ (Seite 7) Ungeachtet dieser Vorbemerkung hat Edith Piaf ihre Autobiografie einigermaßen chronologisch angelegt, aber auch Kapitel mit thematischen Querschnitten eingebaut, so zum Beispiel über ihren Aberglauben und ihre Neigung zur Esoterik („Ja, ich bin abergläubisch“), ihren Umgang mit Geld („Geld … Viel Geld …“) oder ihre Alkoholabhängigkeit („Trinken … Vergessen …“).

Da Edith Piaf vom Krankenbett aus diktierte, ist es nicht verwunderlich, dass sich in „Mein Leben“ einige Irrtümer eingeschlichen haben, v. a. bei Zeitangaben.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2008
Textauszüge: © Rowohlt

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