Erich Maria Remarque : Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues
Im Westen nichts Neues Erstausgabe: Ullstein Verlag, Berlin 1929
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Erst an der Front durchschauen die jungen Männer, die gerade noch auf den Schulbänken saßen, dass sie dort keine Helden werden können, sondern als Menschenmaterial herumkommandiert werden. Inneren Halt bietet nur die Kameradschaft.
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Kritik

Der desillusionierte Ich-Erzähler, der 1916 als 18-jähriger Schüler an die Westfront kommt, schildert seine Erlebnisse in einer einfachen, lakonischen Sprache ohne Reflexionen, Erklärungen oder politische Überlegungen: "Im Westen nichts Neues".
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Der achtzehnjährige Schüler Paul Bäumer und seine Klassenkameraden werden 1916 von ihrem Lehrer Kantorek so lange mit patriotischen Parolen über das Heldentum und die heilige Pflicht gegenüber dem Vaterland beschworen, bis sie unter seiner Führung zum Bezirkskommando marschieren und sich freiwillig zum Kriegsdienst melden.

Zuerst werden sie zehn Wochen lang in einer Kaserne geschliffen, von Unteroffizier Himmelstoß, einem Briefträger, der in der soldatischen Uniform ein ganz neues Selbstbewusstsein entwickelt hat.

Wir lernten, dass ein geputzter Knopf wichtiger ist als vier Bände Schopenhauer. Zuerst erstaunt, dann erbittert und schließlich gleichgültig erkannten wir, dass nicht der Geist ausschlaggebend zu sein schien, sondern die Wichsbürste, nicht der Gedanke, sondern das System, nicht die Freiheit, sondern der Drill.

In der Nacht bevor Paul Bäumer und seine Kameraden an die Front verlegt werden, lauern sie Himmelstoß nach dessen Kneipenbesuch auf, werfen ihm von hinten ein Bettlaken über den Kopf, damit er sie nicht erkennt und verprügeln ihn.

An der Front finden die jungen Männer rasch heraus, dass der Krieg nicht so ist, wie ihr Lehrer Kantorek erzählt hatte: Soldaten sind keine Helden, sie kämpfen nicht um Ehre, sondern um das nackte Überleben. Paul Bäumer fühlt sich von den Lehrern getäuscht.

Sie [die Lehrer] sollten uns Achtzehnjährigen Vermittler und Führer zur Welt des Erwachsenseins werden, zur Welt der Arbeit, der Pflicht, der Kultur und des Fortschritts, zur Zukunft. Wir verspotteten sie manchmal und spielten ihnen kleine Streiche, aber im Grunde glaubten wir ihnen. Mit dem Begriff der Autorität, dessen Träger sie waren, verband sich in unseren Gedanken größere Einsicht und menschlicheres Wissen. Doch der erste Tote, den wir sahen, zertrümmerte diese Überzeugung.

In den verschiedenen Unterrichtsfächern haben sie allerhand gelernt.

Aber niemand hat uns in der Schule beigebracht, wie man bei Regen und Sturm eine Zigarette anzündet, wie man ein Feuer aus nassem Holz machen kann – oder dass man ein Bajonett am besten in den Bauch stößt, weil es da nicht festklemmt wie bei den Rippen.

Das Seitengewehr hat allerdings an Bedeutung verloren. Zum Stürmen ist es jetzt manchmal Mode, nur mit Handgranaten und Spaten vorzugehen. Der geschärfte Spaten ist eine leichtere und vielseitigere Waffe, man kann ihn nicht nur unter das Kinn stoßen, sondern vor allem damit schlagen, das hat größere Wucht; besonders wenn man schräg zwischen Schulter und Hals trifft, spaltet man leicht bis zur Brust durch. Das Seitengewehr bleibt beim Stich oft stecken, man muss dann erst dem andern kräftig gegen den Bauch treten, um es loszukriegen, und in der Zwischenhzeit hat man selbst leicht eins weg.

Josef Behm, der einzige Klassenkamerad, der bis zuletzt gezögert hatte, sich freiwillig zu melden, ist einer der Ersten, die fallen.

Er erhielt bei einem Sturm einen Schuss in die Augen, und wir ließen ihn für tot liegen. Mitnehmen konnten wir ihn nicht, weil wir überstürzt zurück mussten. Nachmittags hörten wir ihn plötzlich rufen und sahen ihn draußen herumkriechen. Er war nur bewusstlos gewesen. Weil er nichts sah und wild vor Schmerzen war, nutzte er keine Deckung aus, sodass er von drüben abgeschossen wurde, ehe jemand herankam, um ihn zu holen.

150 Mann zählt die Kompanie, als sie wieder in den Kampf geschickt wird. Zwei Wochen später kommt die Ablösung. Da sind es nur noch 80. Nachts rücken sie in die Quartiere neun Kilometer hinter der Front ein und erheben sich erst gegen Mittag wieder aus ihren Feldbetten. Der Furier hat für 150 Mann Versorgung erhalten, und der Küchenbulle für 150 gekocht. Deshalb ist es ein guter Tag für Paul Bäumer und seine Kameraden.

Bäumer, Leer, Müller und Kropp besuchen ihren Mitschüler Franz Kemmerich im Feldlazarett. Der Neunzehneinhalbjährige klagt über Schmerzen im Fuß und weiß noch nicht, dass das Bein amputiert wurde. Kemmerichs Mutter hatte beim Abschied am Bahnhof geweint und Bäumer angefleht, auf ihren Sohn aufzupassen. Aber er kann ihm nicht helfen. Müller hätte zu gern Kemmerichs schöne Schnürstiefel, denn selbst wenn der sich wieder erholen würde, könnte er sie nicht mehr tragen.

Wenn Müller gern Kemmerichs Stiefel haben will, so ist er deshalb nicht weniger teilnahmsvoll als jemand, der vor Schmerz nicht daran zu denken wagte. Er weiß nur zu unterscheiden. Würden die Stiefel Kemmerich etwas nutzen, dann liefe Müller lieber barfuß über Stacheldraht, als groß zu überlegen, wie er sie bekommt. So aber sind die Stiefel etwas, das gar nichts mit Kemmerichs Zustand zu tun hat, während Müller sie gut verwenden kann. Kemmerich wird sterben, einerlei, wer sie erhält. Warum soll deshalb Müller nicht dahinter her sein, er hat doch mehr Anrecht darauf als ein Sanitäter! Wenn Kemmerich erst tot ist, ist es zu spät. Deshalb passt Müller eben jetzt schon auf.

Stanislaus Katczinsky ist mit vierzig Jahren mehr als doppelt so alt wie die früheren Klassenkameraden, aber sie haben sich im Feld mit ihm angefreundet und sind froh darüber, denn er verfügt über eine besondere Begabung, etwas Essbares aufzutreiben.

Ich bin überzeugt, wenn man ihn in der Wüste aussetzte, würde er in einer Stunde ein Abendessen aus Datteln, Braten und Wein zusammenfinden.

Erneut müssen die Jungen nach vorne.

Wir fahren ab als mürrische oder gut gelaunte Soldaten, – wir kommen in die Zone, wo die Front beginnt, und sind Menschentiere geworden.

Einem Rekruten wird das Hüftgelenk zerschmettert. Bäumer springt während eines Angriffs in einen Granattrichter. Es ist dunkel, aber er spürt einen Toten neben sich und greift in Holzsplitter: Es handelt sich um einen Friedhof. Sein früherer Klassenkamerad Haie Westhus erwischt ein französisches Stangenbrot und schiebt es hinter sein Koppel. Das eine Ende ist blutig, aber das kann man wegschneiden. Einen Verwundeten hören sie zwei Tage lang schreien und können ihn nicht finden.

Eines Tages kommt Unteroffizier Himmelstoß auf sie zu. Offenbar wurde er an die Front versetzt. In der ungewohnten Umgebung weiß er nicht, wie er sich verhalten soll, und er sieht darüber hinweg, dass die von ihm geschliffenen Rekruten sitzen bleiben, obwohl er sie anspricht. Doch als Tjaden ihn wegen der Schikanen auf dem Kasernenhof beschimpft, fängt er zu brüllen an. Niemand befolgt seine Befehle. An der Front gelten andere Gesetze.

Während eines Kampfes entdeckt Bäumer den Unteroffizier in einem Unterstand. Er schreit ihn an, reißt ihn hoch, tritt ihn und stößt ihn hinaus. Himmelstoß reagiert auf nichts. Offenbar ein Angstkoller. Erst als ein Leutnant mit ein paar Soldaten vorbeirennt und „vorwärts!“ ruft, erwacht Himmelstoß aus seiner Lethargie, läuft los und holt die Gruppe ein.

Haie Westhus wird mit abgerissenem Rücken fortgeschleppt; bei jedem Atemzug pulst die Lunge durch die Wunde. Ich kann ihm noch die Hand drücken; – „is alle, Paul“, stöhnt er und beißt sich vor Schmerz in die Arme.

Bäumer erhält schließlich vierzehn Tage Heimaturlaub und drei Reisetage. Als er auf der Treppe in seinem Elternhaus seiner Schwester Erna begegnet und sie rufen hört: „Mutter, Mutter, Paul ist da!“, weint er plötzlich. Die krebskranke Mutter fragt naiv: „War es sehr schlimm draußen, Paul?“

Auf der Straße hält ihn ein Major auf, an dem er achtlos vorbeiging: „Das könnte Ihnen wohl so passen, hier Frontsitten einzuführen, was? Das gibt’s nicht! Hier herrscht Gott sei Dank Ordnung!“ Wenn Bäumer nicht am ersten Urlaubstag festgenommen werden will, bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Wut zu verbergen, zwanzig Schritt zurückzugehen und dann zackig zu grüßen.

Sein früherer Deutschlehrer begegnet ihm und stellt die üblichen Fragen nach der Front: „Na, wie steht es draußen. Furchtbar, furchtbar, nicht wahr?“ Er schleppt Paul zum Stammtisch mit. Da fragt ein Direktor, wie der Geist an der Front sei, und als Paul sagt, jeder wolle gern nach Hause, lacht er dröhnend: „Das glaube ich! Aber erst müsst ihr den Franzmann verkloppen!“ Dann meint der Direktor, man müsse mit dem Stellungskrieg endlich aufhören, und er erklärt den anderen am Biertisch, wie er den Durchbruch an der Westfront erzwingen würde. Bäumer zweifelt an der Möglichkeit eines Vormarsches. Da hält ihm der Direktor entgegen, er kenne nur einen kleinen Frontabschnitt, aber es komme auf die Beurteilung der Gesamtlage an.

Der Lehrer Kantorek wurde inzwischen als Landsturmmann eingezogen. Ein früherer Schulkamerad erzählt Bäumer, wie Kantorek ihm auf dem Kasernenhof die Hand hinstreckte: „Sieh da, Mittelstaedt, wie geht es denn?“ Aber der ehemalige Schüler wies seinen früheren Lehrer zurück: „Landsturmmann Kantorek, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps, das sollten Sie selbst am besten wissen. Nehmen Sie Haltung an, wenn Sie mit einem Vorgesetzten reden.“

Beim Abschied warnt Frau Bäumer ihren Sohn vor den französischen Frauen: „Sie sind schlecht dort.“

Nach dem Heimaturlaub ist es schlimmer als zuvor. Wegen seines schlechten Gewissens gegenüber den Kameraden meldet Bäumer sich gleich nach seiner Rückkehr an die Front für eine Patrouille. In einem Granattrichter überkommt in die Angst, und er bringt es nicht fertig, wieder hinauszukriechen. Als er merkt, dass der Feind das Gebiet einnimmt, duckt er sich in das Wasser am Boden des Loches und stellt sich tot. Dann nimmt er seinen Dolch in die Hand, um sich verteidigen zu können. Plötzlich klatscht ein Körper neben ihm auf. Sofort sticht Bäumer zu. Dann muss er mit ansehen, wie der Franzose neben ihm röchelnd stirbt. Wenn er nur seine Pistole nicht verloren hätte, dann würde er ihm den Gnadenschuss geben. Erstechen kann er den Sterbenden nicht.

Albert Kropp und Paul Bäumer werden an den Beinen verwundet. Trotzdem schaffen sie es bis zu einer Sanitätsstation. Mit ein paar Zigarren überreden sie einen Sanitäter, sie am nächsten Tag zum Bahnhof zu bringen, wo man sie nach stundenlangem Warten im Regen in einen Sonderzug hebt. Weil Kropp Fieber kriegt, soll er unterwegs ausgeladen und in ein Lazarett verlegt werden. Um bei seinem Kameraden bleiben zu können, simuliert Bäumer als ob er ebenfalls Fieber habe. Doch ihre Wege trennen sich trotzdem, denn Kropp muss im Lazarett das Bein amputiert werden; Bäumer aber fährt nach einem Genesungsurlaub wieder zur Front.

Wir sind ohne Hoffnung, dass einmal ein Ende sein könnte. Wir denken überhaupt nicht so weit.

Im Sommer 1918 fällt Stanislaus Katczinsky beim Essenfassen unvermittelt um. Sein Schienbein ist zerschmettert. Die Wunde blutet heftig. Bäumer nimmt ihn auf den Rücken und versucht, ihn zur nächsten Sanitätsstation zu tragen. Mehrmals geraten sie unter Beschuss. Mit letzter Kraft schafft Bäumer es bis zur Station; dort bricht er erschöpft zusammen, ist aber noch genügend bei Bewusstsein, um sich nach der Seite von Katczinskys gesundem Bein fallen zu lassen. „Das hättest du dir sparen können“, meint der Sanitäter. Unterwegs hat ein Splitter Katczinskys Schädel durchschlagen. Er ist tot.

Von der ehemaligen Schulklasse lebt schließlich nur noch Paul Bäumer.

Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.

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Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam.

Ungeachtet dieser Zeilen, die Erich Maria Remarque seinem Roman vorangestellt hat, ist „Im Westen nichts Neues“ doch eine Anklage gegen den Krieg und vor allem gegen die Erwachsenen, die mit ihren patriotischen Phrasen die Jugend in den Krieg getrieben haben. Erst an der Front durchschauen die jungen Männer, die gerade noch auf den Schulbänken saßen, dass sie dort keine Helden werden können, sondern als Menschenmaterial herumkommandiert werden. Inneren Halt bietet nur die Kameradschaft. Selbst die Überlebenden gehören einer „verlorenen Generation“ an, denn sie haben zu viele sinnlose Grausamkeiten erlebt, um jemals wieder ein „normales“ Leben führen zu können.

„Im Westen nichts Neues“ liest sich beinahe wie ein Kriegstagebuch. Der desillusionierte Ich-Erzähler Paul Bäumer, der 1916 als Achtzehnjähriger seinen Platz im Klassenzimmer mit einem Schützengraben an der Westfront vertauschte, schildert seine Erlebnisse episodenhaft in einer einfachen, lakonischen Sprache ohne Reflexionen, Erklärungen oder politische Überlegungen.

Einer hat für uns alle gesprochen, für uns Muschkoten, die im Schützengraben lagen, die verlaust und verdreckt waren, die schossen und erschossen wurden, die den Krieg nicht aus der Perspektive der Generalstäbe, nicht aus Schreibtischstuben und Redaktionsbüros sahen, die ihn erlebten als Alltag, als furchtbaren und monotonen Alltag. (Ernst Toller über „Im Westen nichts Neues“)

Der Ullstein-Verlag warb für das am 31. Januar 1929 mit einer Startauflage von 30 000 Exemplaren veröffentlichte Buch mit einem in Deutschland bis dahin noch nie da gewesenen Aufwand: Die verlagseigenen Tageszeitungen brachten Rezensionen von Carl Zuckmayer und anderen bekannten Schriftstellern, Leseproben wurden als Postwurfsendungen verteilt und Buchhändler erfuhren fast täglich die neuen Verkaufszahlen. Im September lag die Auflage bereits bei 800 000. Mit „Im Westen nichts Neues“ wurde Erich Maria Remarque über Nacht weltberühmt. Der in dreißig bis fünfzig Sprachen übersetzte Roman gilt als einer der größten Bucherfolge in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Gesamtauflage wird auf 20 bis 30 Millionen geschätzt.

„Im Westen nichts Neues“ gibt es auch als Hörbuch, gelesen von August Diehl (Hörverlag, München 2006, 5 CDs).

1930 verfilmte Lewis Milestone den Roman und erhielt dafür einen „Oscar“. Im Jahr darauf veröffentlichte Erich Maria Remarque die Fortsetzung „Der Weg zurück“. Eine weitere Verfilmung stammt von Delbert Mann.

Im Westen nichts Neues – Originaltitel: All Quiet on the Western Front – Regie: Lewis Milestone – Drehbuch: Del Andrews, Maxwell Anderson und George Abbott, nach dem Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque – Kamera: Arthur Edeson – Schnitt: Edgar Adams – Musik: Sam Perry, Heinz Roemheld – Darsteller: Louis Wolheim, Lew Ayres, John Wray, Arnold Lucy, Ben Alexander, Scott Kolk, Owen Davis Jr., Walter Rogers, William Bakewell, Russell Gleason, Richard Alexander, Harold Goodwin, Slim Summerville, G. Pat Collins, Beryl Mercer, Edmund Breese u.a. – 1930; 135 Minuten

Im Westen nichts Neues – Originaltitel: All Quiet on the Western Front – Regie: Delbert Mann – Drehbuch: Paul Monash, nach dem Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque – Kamera: John Coquillon – Schnitt: Alan Pattillo – Musik: Allyn Ferguson – Darsteller: Richard Thomas, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Ian Holm, Patricia Neal, Paul Mark Elliott, David Bradley, Mathew Evans, George Winter, Dominic Jephcott, Mark Drewry, Colin Mayes, Ewan Stewart u.a. – 1979; 120 Minuten

Erich Maria Remarque hieß eigentlich Ernst Paul Remark (1898 – 1970). Der Sohn eines Buchbinders meldete sich 1916 nach dem Notexamen als Kriegsfreiwilliger und kam an die Westfront. Nach dem Krieg schlug er sich jahrelang als Lehrer, Buchhalter, Journalist, fahrender Händler und Organist durch, bis er aufgrund des Romanerfolgs keine finanziellen Sorgen mehr hatte und in den Tessin übersiedelte. Joseph Goebbels organisierte 1930 in Berlin Krawalle gegen die Aufführung des Kinofilms „Im Westen nichts Neues“. Die Nationalsozialisten verbrannten 1933 Remarques Bücher und entzogen ihm 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft. 1939 emigrierte er nach New York, und 1947 wurde er Staatsbürger der USA.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004
Textauszüge: © Kiepenheuer & Witsch, Köln

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