Carola Stern : Willy Brandt

Willy Brandt
Willy Brandt Originalausgabe: Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1988 Erweiterte Neuausgabe: Reinbek 2002 ISBN 3-499-50576-2, 189 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Carola Stern informiert über Willy Brandts politisches Engagement vor 1933 und während der Emigration, seine Tätigkeit als Regierender Bürgermeister von Berlin und Bundesaußenminister in der von Kurt Georg Kiesinger geführten Großen Koalition, als Bundeskanzler und Präsident der Sozialistischen Internationale. Im Zusammenhang damit erfahren wir auch einiges über die Zeitgeschichte von Hitlers Machtergreifung (1933) bis zur Wiedervereinigung (1990).
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Kritik

In ihrer sachlich geschriebenen Bildmonografie über Willy Brandt spart Carola Stern das Privatleben weitgehend aus und konzentriert sich stattdessen auf die politische Karriere.

In ihrer Bildmonografie über Willy Brandt spart Carola Stern das Privatleben weitgehend aus und konzentriert sich stattdessen auf die politische Karriere. Das sachlich geschriebene Buch informiert über Willy Brandts politisches Engagement vor 1933 und während der Emigration, seine Tätigkeit als Regierender Bürgermeister von Berlin und Bundesaußenminister in der von Kurt Georg Kiesinger geführten Großen Koalition, als Bundeskanzler und Präsident der Sozialistischen Internationale. Im Zusammenhang damit erfahren wir auch einiges über die Zeitgeschichte von Hitlers Machtergreifung (1933) bis zur Wiedervereinigung (1990).

Bis 1951 arbeitete Carola Stern als Lehrerin in der DDR. Dann studierte sie an der Freien Universität in Berlin und wurde Assistentin am Institut für politische Wissenschaften. Von 1960 bis 1970 leitete sie das politische Lektorat des Verlags Kiepenheuer & Witsch. Danach betätigte sie sich fünfzehn Jahre lang beim Westdeutschen Rundfunk als politische Redakteurin und Kommentatorin. Außerdem schrieb sie eine Reihe von Büchern, darunter Biografien über Dorothea Schlegel („Ich möchte mir Flügel wünschen“, 1991), Rahel Varnhagen („Der Text meines Herzens“, 1994), Isadora Duncan und Sergej Jessenin („Isadora Duncan und Sergej Jessenin. Der Dichter und die Tänzerin“, 1996), Fritzi Massary („Die Sache, die man Liebe nennt. Das Leben der Fritzi Massary“, 1998), Bertolt Brecht und Helene Weigel („Männer lieben anders. Helene Weigel und Bertolt Brecht“, 2000). Ihre Autobiografien tragen die Titel „In den Netzen der Erinnerung“ und „Doppelleben“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2006
Textauszüge: © Rowohlt

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