Uwe Johnson : Jahrestage

Jahrestage
Originalausgabe: Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M 1970, 1971, 1973, 1983 Bibliothek des 20. Jahrhunderts, hg. von Walter Jens und Marcel Reich-Ranicki Stuttgart o. J., 1694 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Vom 21. 8. 1967 bis 20. 8. 1968 erzählt die in einer New Yorker Bank tätige Dolmetscherin Gesine Cresspahl ihrer zehn- bzw. elfjährigen Tochter Marie die Familiengeschichte. Gesine wurde 1933 in der mecklenburgischen Kleinstadt Jerichow als einziges Kind von Heinrich Cresspahl und Lisbeth Papenbrock geboren. Lisbeth nahm sich 1938 das Leben. Jakob Abs, der Sohn einer von Cresspahl aufgenommenen Flüchtlingswitwe, war Maries Vater ...
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Kritik

Was wir lesen, ist gegenüber der Realität zweifach gebrochen: zuerst durch die subjektive Erinnerung Gesines, dann durch die Überarbeitung des Autors. Nachrichten und Erinnerungen, Gesprochenes, Gedachtes und Geschriebenes fügen sich zu einer polyphonen Collage zusammen.
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21. August, 1967 Montag
Aufklarendes Wetter in Nordvietnam erlaubte der Luftwaffe Angriffe nördlich von Hanoi. Die Marine bombardierte die Küsten mit Flugzeugen und feuerte Achtzollgranaten in die entmilitarisierte Zone. Im Süden wurden vier Hubschrauber abgeschossen. Die Unruhen in New Haven gingen gestern weiter mit Bränden, eingeschlagenen Schaufenstern, Plünderung: weitere 112 Personen sind festgenommen worden.
Neben dem Zeitungenstapel wartet eine kleine gusseiserne Schale, über die die gekrümmte Hand des Händlers vorstößt, ehe sie noch die Münze hat abwerfen können […]
Gesine Cresspahl kauft die New York Times wochentags am Stand, der Bote könnte ihre Frühstückszeit doch verfehlen […]
23. August, 1967 Mittwoch
Die Luftwaffe flog gestern 132 Angriffe auf Nordvietnam […]
In der Nacht in New Haven gingen fünfhundert Polizisten Patrouille in den Negervierteln, durchsuchten Autos, hielten Scheinwerfer gegen die Fenster, verhafteten hundert Leute […]
Im August 1931 saß Cresspahl in einem schattigen Garten an der Travemündung, mit dem Rücken zur Ostsee, und las in einer englischen Zeitung, die fünf Tage alt war.
[…] Gesine Cresspahl wird an manchen Mittagen eingeladen in ein italienisches Restaurant an der Dritten Avenue […]
24. August, 1967 Donnerstag
Über Nordvietnam sind fünf Kriegflugzeuge abgeschossen worden. Siebzehn Mann sind amtlich tot im Süden, und einer von ihnen war Anthony M. Galeno aus der Bronx.
In der Bronx hat die Polizei ein Waffenlager ausgehoben […]
Als Gesine Cresspahl im Frühjahr 1961 in die Stadt kam, sollte es für zwei Jahre sein […] Marie war erst vier Jahre alt […] Gesine war erleichtert, wenn das Kind nach vieltägigem Betrachten fragte, warum manche Leute hier eine dunkle Hautfarbe haben, oder warum alte Frauen aus dem Schwarzwald Juden sind; das meiste Gespräch war stumm, blickweise, in Gedanken.
[…] Gib mir diese zwei Jahre. Dann gehen wir nach Westdeutschland für so lange du willst […]

New York, August 1967. Die vierunddreißigjährige deutsche Fremdsprachen-Korrespondentin Gesine Cresspahl lebt mit ihrer zehnjährigen Tochter Marie Henriette seit 1961 in New York und arbeitet seit drei Jahren in der Auslandsabteilung einer Bank. Jeden Tag holt sich Gesine „The New York Times“ vom Kiosk und liest sie gründlich. Ihr reicher Freund Dietrich Erichson ist selten da, denn seine Tätigkeit für die NATO ist mit vielen Reisen verbunden. Gesine tut sich aber auch schwer damit, „D. E.“ näher an sich herankommen zu lassen, denn sie trauert um ihre große Liebe, Maries Vater Jakob Abs, der am 8. November 1956 beim Überqueren von Gleisen in der mecklenburgischen Kleinstadt Jerichow von einem Zug erfasst worden war, obwohl es sich bei ihm um einen erfahrenen Mitarbeiter der Deutschen Reichsbahn gehandelt hatte. Wenn Gesine Cresspahl Beistand benötigt, stellt sie sich noch immer vor, Jakob sei bei ihr, und sie redet dann mit dem Toten. Anders als Marie, die sich in der Neuen Welt heimisch fühlt, bleibt Gesine eine heimatlose Fremde.

Marie besucht eine strenge Klosterschule in New York. Die Klassenlehrerin, Schwester Magdalena, bittet Gesine Cresspahl eines Tages zum Gespräch, weil sie sich Sorgen über die Widerspenstigkeit des Mädchens macht. Marie akzeptiert die Ansichten von Autoritäten nicht ohne weiteres und stellt zum Beispiel kritische Fragen über den Vietnam-Krieg. Das hält die Nonne für bedenklich, aber Gesine sieht das anders.

Kopfzerbrechen macht ihr stattdessen, dass Marie beharrlich nach ihrem Vater fragt, denn die Erinnerungen sind schmerzhaft. Widerstrebend fängt Gesine zu erzählen an. Sie beginnt mit ihren Eltern.

1931 kam der in Richmond in England lebende dreiundvierzigjährige Tischler Heinrich Cresspahl anlässlich der Hochzeit seiner Schwester mit Martin Niebuhr, einem Vorarbeiter beim Wasserstraßenamt, für einige Tage in seine Heimat Mecklenburg. Im Strandgasthof Rande an der Travemündung fiel ihm eine hübsche Fünfundzwanzigjährige auf: Lisbeth Papenbrock aus Jerichow. Für beide war es Liebe auf den ersten Blick, und Lisbeths Eltern Albert und Louise erklärten sich mit der Wahl ihrer Tochter einverstanden.

Aus Liebe zu seiner Frau, die in Richmond Heimweh hatte, kehrte Heinrich Cresspahl Anfang 1933 mit ihr nach Jerichow zurück, obwohl im Deutschen Reich die Nationalsozialisten die Macht übernahmen und auch in Jerichow die Hakenkreuz-Fahnen wehten. Zum Entsetzen seines Vaters schloss Lisbeths Bruder Horst sich den Nationalsozialisten an und trat in die SA ein.

Am 3. März 1933 brachte Lisbeth in Jerichow ihre Tochter Gesine zur Welt.

Die Lebensverhältnisse unter dem nationalsozialistischen Bürgermeister wurden immer bedrückender.

Um den Lebensunterhalt für sich und die Familie zu verdienen, ließ Heinrich Cresspahl sich trotz seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus überreden, als Tischler auf dem nahen Militärflugplatz Mariengabe zu arbeiten. Allerdings sammelte er dabei auch heimlich Informationen über die deutschen Kriegsvorbereitungen und gab sie an die Briten weiter.

Lisbeth warf sich vor, ihrem Mann und ihrer Tochter das Leben unter diesem Regime nicht erspart zu haben. Sie steigerte sich in einen religiösen Wahn und sperrte zur Sühne die Vorratskammer ab, um mit Gesine zu hungern. Einmal schaute sie untätig zu, wie Gesine kopfüber in eine Regentonne fiel. Wenn ihr Mann den Vorfall nicht im letzten Augenblick bemerkt und das Kind herausgezogen hätte, wäre es ertrunken.

1938 übergoss Lisbeth sich während der Abwesenheit ihres Mannes und ihrer Tochter in der Werkstatt mit Petroleum, fesselte sich selbst an Händen und Füßen, legte sich auf den Fußboden und stieß die Lampe um, damit alles in Flammen aufging [Suizid].

Die Briten ernannten Heinrich Cresspahl nach dem Krieg zum Bürgermeister von Jerichow, und er fügte sich, weil er auf diese Weise den hier gestrandeten Flüchtlingen aus dem Osten helfen konnte. Als dann die Russen die Besetzung Mecklenburgs übernahmen, sperrten sie den deutschen Bürgermeister im Lager Fünfeichen ein, weil er vor der Roten Armee Geflohenen geholfen hatte.

Während er fort war, kümmerte sich die 1945 mit ihrem siebzehnjährigen Sohn Jakob aus Pommern geflohene Witwe Gertrud Abs, die Cresspahl bei sich aufgenommen hatte, um dessen Tochter Gesine. Jakob Abs fühlte sich wie ein älterer Bruder Gesines, ohne zu ahnen, dass sich die fünf Jahre Jüngere in ihn verliebt hatte.

Als gebrochener Mann kehrte Heinrich Cresspahl Jahre später nach Jerichow zurück.

In der Oberschule büffelte Gesine mit Dieter Lockenvitz und Pius Pagenkopf zusammen Mathematik. Die drei wurden unzertrennliche Freunde. Als an einer Wand im Schulhaus aufrührerische Parolen auftauchten, wurden die beiden jungen Männer festgenommen. Der Stasi-Hauptmann Rohlfs, der die Ermittlungen geleitet hatte, lud auch Gesine Cresspahl vor und brachte sie dazu, am Ende ein Protokoll zu unterschreiben, in dem es hieß, sie denke über eine Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit nach. Lockenvitz musste für fünfzehn Jahre ins Gefängnis; Pagenkopf meldete sich als Jagdflieger und kam einige Zeit später bei einem Flugzeugabsturz über Usbekistan ums Leben.

Während Gesine noch die Oberschule in Jerichow besuchte, studierte Jakob an der Verkehrstechnischen Hochschule in Dresden und begann dann, auf dem Bahnhof von Jerichow für die Deutsche Reichsbahn zu arbeiten.

Nach dem Abitur im Jahr 1951 studierte Gesine in Leipzig Anglistik.

Der niedergeschlagene Aufstand vom 17. Juni 1953 bestärkte ihre frühere Mitschülerin Anita Gantlik, mit der sie inzwischen eng befreundet war, in der Absicht, sich nach Westberlin abzusetzen, und sie drängte Gesine, mitzukommen.

In Frankfurt am Main schloss Gesine Cresspahl ihr Studium ab und begann dann für eine NATO-Dienststelle in Düsseldorf als Dolmetscherin zu arbeiten.

1956 passte Rohlfs sie ab und erinnerte sie an den Passus in dem von ihr unterschriebenen Protokoll. Mit der Drohung, ihren Vorgesetzten eine Kopie des Dokuments zuzuspielen und außerdem ihren Vater sowie Jakob und Gertrud Abs unter Druck zu setzen, versuchte er sie zur Agententätigkeit für das MfS zu erpressen („Aktion Taube auf dem Dach“). Als Gesine kurz danach erfuhr, dass Rohlfs inzwischen auch Heinrich Cresspahl und Gertrud Abs belästigt hatte, kehrte sie aus Sorge um sie – aber auch, um Jakob Abs wiederzusehen – nach Jerichow zurück.

Kurz bevor sie dort ankam, war Gertrud Abs nach Westberlin geflohen, und Heinrich Cresspahl hatte ihr dabei geholfen.

Rohlfs schlug Jakob Abs vor, mit Gesine Cresspahl in den Westen zu gehen, seine Mutter zur Rückkehr in die DDR zu bewegen und Gesine zu überreden, bei der NATO zu spionieren.

In der Nacht bevor russische Panzer in Budapest damit anfingen, den Aufstand niederzuwalzen (4. November 1956), zeugten Jakob Abs und Gesine Cresspahl in Düsseldorf ein Kind. Ein paar Tage später kehrte Jakob allein in die DDR zurück und wurde nach der Ankunft in Jerichow am 8. November 1956 beim Überschreiten der Gleise von einem durchfahrenden Zug getötet.

Gesine wanderte 1961 mit ihrer vierjährigen Tochter Marie Henriette in die USA aus.

Bestürzt sind Gesine und Marie Cresspahl über die Ermordung des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King am 4. April und den tödlichen Anschlag auf Robert Kennedy am 6. Juni 1968.

Im selben Jahr nimmt Gesine endlich einen Heiratsantrag von Dietrich Erichson an. Doch kurz darauf kommt er bei einem Flugzeugabsturz in Finnland ums Leben.

Im Auftrag des Vizepräsidenten ihrer Bank soll Gesine Cresspahl nach Prag fliegen und mit dem Regime von Alexander Dubcek über einen Dollarkredit verhandeln. Gesine, die einen „Sozialismus mit menschlichem Anlitz“ für erstrebenswert hält, würde die tschechoslowakischen Reformer gern unterstützen, aber sie ahnt, dass die Russen beim Prager Frühling ebenso wenig zusehen werden wie 1956 beim Ungarn-Aufstand und hat deshalb Angst, nach Prag zu fliegen.

Trotz aller Bedenken geht Gesine mit ihrer Tochter am 19. August 1968 an Bord eines Flugzeugs nach Europa. Statt über Frankfurt am Main fliegen sie über Kopenhagen. Dort endet die Reise, denn in der Nacht auf den 21. August marschieren Truppen der UdSSR, Polens, Ungarns und Bulgariens in die Tschechoslowakei ein.

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Mit „Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl“ knüpft Uwe Johnson an seinen 1959 veröffentlichten Roman „Mutmaßungen über Jakob“ an. Die Figuren Gesine und Heinrich Cresspahl, Jakob und Gertrud Abs kennen wir daraus bereits ebenso wie den Stasi-Offizier Rohlfs und die fiktive mecklenburgische Kleinstadt Jerichow.

Das vierbändige opus magnum umspannt die Zeit von der Weimarer Republik bis zur Niederschlagung der Reformbewegung in Prag. Die politischen Ereignisse – Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Besatzung, Vertreibung, Teilung Deutschlands, DDR-Regime, Ungarn-Aufstand, Vietnam-Krieg, Prager Frühling – werden an einer exemplarischen Familiengeschichte bzw. der Biografie der am 3. März 1933 geborenen Gesine Cresspahl festgemacht. Es handelt sich um Zeitgeschichte „von unten“. Zugleich geht es um das Leben in verschiedenen Gesellschaftssystemen: im faschistischen Nationalstaat, im Sozialismus und im Kapitalismus.

Fünf Cresspahls in drei Generationen, sechs Niebuhrs, sieben Papenbrocks in je zwei Generationen: ja, wenn sich daraus kein Familien-Roman schneidern lässt. Jerichow, Gneez – überhaupt mecklenburgische Provinz während der Zeit des beginnenden Nazi-Terrors – und gleichzeitig New York zur Hoch-Zeit des Vietnam-Krieges: als ob da nicht ein spannender zeit-historischer, zeit-kritischer Roman herauskommen müsste. Und gilt Johnson manchen Kritikern, auch nach der Vereinigung, weil er, aus eigener Kenntnis, seine Figuren in den beiden Hälften des zerrissenen alten Reiches leben lässt, nicht als „Dichter der beiden Deutschlands“? […] Uwe Johnson ist, wenn wir ihn schon definieren wollen, ein Dichter der Heimat. Kein idyllischer Heimatdichter, kein Schwadroneur von Blut und Boden, sondern ein der verlorenen Zeit und Welt nachtrauernder Erzähler.
(Rolf Michaelis)

Auf dreieinhalb undatierte Seiten folgen in „Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl“ 366 vom 21. August 1967 bis 20. August 1968 datierte tagebuchartige Abschnitte (nicht 365, weil 1968 ein Schaltjahr war).

  • Band 1: 21. August – 19. Dezember 1967
  • Band 2: 20. Dezember 1967 – 19. April 1968
  • Band 3: 20. April – 19. Juni 1968
  • Band 4: 20. Juni – 20. August 1968

An diesen 366 „Jahrestagen“ erzählt Gesine ihrer Tochter Marie die fast ausschließlich in Deutschland spielende Familiengeschichte, ausgehend vom Geburtsjahr ihres Vaters Heinrich Cresspahl (1888), bzw. diktiert sie auf ein Tonbandgerät („für wenn ich tot bin“) und lässt den Text von einem „Genossen Schriftsteller“ – unter dem wir uns Uwe Johnson vorstellen können – bearbeiten. Was wir lesen, ist also gegenüber der Realität zweifach gebrochen oder gefiltert: zuerst durch die subjektive Erinnerung Gesines, dann durch die Überarbeitung des Autors. Nachrichten, Beobachtungen, Erfahrungen und Erinnerungen, Gesprochenes, Gedachtes und Geschriebenes, teils von Gesine, ihrem Vater, ihrer Tochter oder Jakob in der Ich-Form Erzähltes, teils vom Autor in der dritten Person Singular Geschriebenes fügen sich zu einer polyphonen Collage zusammen. Dabei springt Uwe Johnson nicht nur abrupt zwischen den Erzählformen hin und her, sondern auch zwischen der Gegenwart in den Jahren 1967/68 und der Vergangenheit. Die artifizielle Sprache (Marcel Reich-Ranicki: „ledern, nein, kunstledern“) erhält zudem viele plattdeutsche, englische, russische, dänische und tschechische Einsprengsel.

Uwe Johnson arbeitete an „Jahrestage“ vom 29. Januar 1968 bis 17. April 1983, allerdings mit einer jahrelangen Unterbrechung. Die ersten drei Bände erschienen 1970, 1971 bzw. 1973 im Suhrkamp Verlag, der dritte Band folgte erst 1983.

Margarethe von Trotta verfilmte den Roman: „Jahrestage“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2008
Textauszüge: © Suhrkamp Verlag

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