Michaela Kastel : Worüber wir schweigen

Worüber wir schweigen
Worüber wir schweigen Originalausgabe Emons Verlag, Köln 2019 ISBN 978-3-7408-0643-9, 319 Seiten ISBN 978-3-96041-533-6 (eBook)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Nina ist 30 Jahre alt, als sie 2019 in ihre Heimatstadt zurückkehrt und erstmals nach 12 Jahren wieder Kontakt mit ihrer damals besten Freundin und einem fünf Jahre jüngeren Nachbarjungen aufnimmt. Was damals geschah, prägt noch heute ihr Leben. Es geht um Abhängigkeit und Dominanz, Liebe und Freundschaft, verletzte Gefühle, Hass und Rache.
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Kritik

Michaela Kastel entwickelt die Handlung in "Worüber wir schweigen" auf mehreren Zeitebenen parallel und wechselt zugleich auch zwischen drei Erzählerstimmen. Die zeitliche Verschachtelung nutzt Michaela Kastel, um Spannung aufzubauen. Von Anfang an fragen wir uns, was zwölf Jahre vor Ninas Rückkehr in ihre Heimatstadt geschah.
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Die Vergangenheit

1992 zieht die alleinerziehende Mutter Gerda mit ihrer dreijährigen Tochter Melanie („Mel“) in eine österreichische Kleinstadt. Mel freundet sich mit einer in der Nachbarschaft wohnenden Gleichaltrigen an, mit Nina, der Tochter von Susanne und Gregor Graf. Die beiden werden unzertrennlich.

1998 geht Melanie bei den Grafs ins Haus, weil sie zu Nina möchte – und erschrickt über deren Mutter, die halb bewusstlos auf der Couch liegt. Susanne hat wieder einmal zu viel von ihren starken Antidepressiva genommen.

Im Alter von 15 Jahren verfügt Nina bereits über einige Erfahrungen mit Jungen. Dabei hält sie die unbeschwert eingegangenen Beziehungen für bedeutungslos. Im Gegensatz zu ihr hält Melanie sich zurück, denn sie glaubt an die Liebe. Vergeblich versucht Nina, sie davon abzubringen.

„Du musst rausgehen, Mel! Erfahrungen sammeln. Oder willst du deinem Traumprinzen begegnen und nicht wissen, wie man seine Nudel anfasst?“

Im August 2006 zieht im Haus gegenüber den Grafs eine Familie aus Wien mit zwei Söhnen ein. Dominik („Domi“) ist 18, ein Jahr älter als Nina und Melanie, sein Bruder Tobias („Tobi“) fünf Jahre jünger. Alle vier besuchen dieselbe Schule. Während Dominik wie Nina zu den Alphatieren gehört und von den Mädchen ebenso umschwärmt wird wie Nina von den Jungen, bleibt sein introvertierter Bruder lieber im Hintergrund und gleicht damit Melanie.

Aber ausgerechnet Dominik und Melanie, der Star und das Mauerblümchen, werden ein Paar. Nicht nur Nina wundert sich darüber:

Ich verstehe nicht, warum er sich ausgerechnet sie ausgesucht hat, obwohl er jede haben könnte. Mich zum Beispiel.

Parallel dazu fangen Ninas Vater Gregor und Dominiks Mutter Sophie eine heimliche Liebesbeziehung an.

Während der Gartenparty zu Dominiks 19. Geburtstag im April 2007 fragt sich Melanie, was ihr Freund so lange im Haus macht und bittet Tobias, nach ihm zu schauen. Nina ist bei Dominik. Dass sie eines seiner T-Shirts trägt, erklärt sie mit ihrer im Pool nass gewordenen Kleidung.

Melanie glaubt, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben und ahnt nicht, dass sie sowohl von Nina als auch von Dominik betrogen wird. Nach einem halben Jahr hält Nina es noch immer für besser, ihr nichts zu sagen, denn sie rechnet mit einem baldigen Ende der Affäre, und dann könnte alles wie früher weiterlaufen. Niemand wäre verletzt. Zu ihrer Überraschung hat Dominik sich jedoch ernsthaft in sie verliebt und spielt im Mai 2007 mit dem Gedanken, sich von Melanie zu trennen. Er will nur noch den Abschluss der Prüfungen für die Matura abwarten.

„Ich werde mit Mel Schluss machen“, sagt er. […] „Sie wird es überleben, denke ich.“
„Du kennst Mel nicht. Du hast keine Ahnung! Ist dir klar, was du da redest? Du wirst ihr das Herz brechen! Das kannst du nicht machen. Wir können das nicht machen.“
„Und was wäre die Alternative? Sollen wir ewig so weitermachen? Irgendwann erwischen sie uns, und dann?“

Im Juni 2007 stellt Susanne ihren untreuen Ehemann zur Rede. Sie habe von seiner Affäre mit der Nachbarin erfahren, sagt sie, und fragt, ob er wisse, dass Nina es mit dem älteren Sohn seiner Geliebten treibt.

Die Gegenwart

Im Oktober 2019 kommt Nina erstmals wieder in ihren Geburtsort zurück. Sie wohnt seit zwölf Jahren in Wien und arbeitet als Kellnerin in einer Bar. Während ihres Besuchs schläft sie in ihrem ehemaligen Kinderzimmern bei ihren Eltern Susanne und Gregor.

Melanie wohnt noch bei ihrer Mutter Gerda. Nina hat ihren Besuch telefonisch angekündigt. Zwölf Jahre lang hatten sie keinen Kontakt. Nina weiß nur, dass Melanie einen Suizidversuch überlebt hat und seit all den Jahren Psychopharmaka nimmt.

„Warum bist du hergekommen?“
„Was?“
„Du hast dich zwölf Jahre lang nicht blicken lassen. Nicht mal ein Anruf. Und dann erscheinst du auf einmal wieder auf der Bildfläche. Du musst schon zugeben, dass das merkwürdig ist.“
„Ach Mel“, sage ich träge. „Kannst du dich nicht einfach freuen, dass wir wieder zusammen sind?“
„Weißt du, ich … ich hab mir oft gewünscht, dass du zurückkommst. Beim Begräbnis zum Beispiel. Aber ich dachte mir, okay, vielleicht braucht sie ja einfach Zeit. Dann sind die Jahre vergangen, und … du warst immer noch nicht da.“
„Mel …“
„Spätestens nach meinem Selbstmordversuch, da hättest du zurückkommen sollen. Ich lag in diesem Krankenzimmer und dachte mir: Jetzt, ja jetzt wird sie gleich zu dieser Tür hereinkommen. Ich habe es mir wirklich gewünscht. Aber so war es nicht.“

Tobias studiert in Wien Jura, kommt aber jeden Abend zurück und wohnt bei seiner Mutter Sophie. Der Vater ist nicht mehr da. Er ließ sich scheiden, als die Affäre von Sophie und dem Nachbarn Gregor aufflog und Dominik ums Leben kam.

Sie haben Anrainer befragt. Niemand hat etwas bemerkt. Erst bei Tagesanbruch, als die Sonne das enthüllte, was der Güterzug übrig gelassen hatte, wussten wir Bescheid. Es kann nicht viel gewesen sein. Wie konnte man ihn überhaupt identifizieren?

Bei einem Spaziergang erzählt Tobias der früheren Freundin seines älteren Bruders, dass Jura sein zweiter Anlauf sei. Vorher habe er fünf Semester Germanistik, Anglistik und Kunst studiert. Das interessiert Nina nur am Rand; sie ist mit anderen Fragen zurückgekommen.

„In den letzten Jahren“, beginne ich, „hat man da eigentlich je etwas Neues herausgefunden? Über den Unfall, meine ich.“
„Was hätte man herausfinden sollen?“
„Neue Details. Ob es wirklich ein Unfall war.
[…] Vielleicht war es ja Selbstmord.“

Nach ein paar Tagen verabredet sich Nina mit Melanie und Tobias. Sie geht mit ihnen zum alten Friedhof im Wald. Im Rucksack hat sie ein paar Flaschen Bier dabei.

„Nina, was soll das alles? Was machen wir hier draußen?“

Plötzlich zieht Nina einen Revolver aus dem Rucksack.

„Ihr beide werdet mir jetzt ein paar Dinge erzählen“, sage ich und richte den Kanonenlauf genau auf Tobis Kopf.
„Ich will die Wahrheit hören. Ich will sie hören, die ganze beschissene Wahrheit.“
„Welche Wahrheit?“, brülle ich.
„Über Dominik. Und den Zug.
[…] Ich habe eine neue Geschichte gehört. Und die widerspricht der alten in einigen Punkten.“

Tobias fällt ein, wie er sich an dem Tag im April, an dem sein Bruder 31 Jahre alt geworden wäre, in einer Bar in Wien volllaufen ließ.

Eine Erinnerung flackert in meinem Kopf, tief vergraben in den hintersten Ecken meines Gedächtnisses und verschleiert vom Nebel des Alkoholrauschs: eine schmutzige Couch, abgestandenes Bier. Nina mit blauen Haaren, die nicht wusste, wer ich war. Ich war froh darüber, denn endlich konnte ich reden. Und das habe ich auch. Ich habe mich ausgekotzt. Wortwörtlich.

Nina erkannte ihn also doch!

Nina denkt:

Da sind wir nun. Drei komplett kaputte Seelen. Ich müsste lügen, wenn ich behaupte, die Ironie des Ganzen würde mich nicht belustigen. Ich kam her, um zur Mörderin zu werden.


Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.


Juni 2007 (1)

Am Tag bevor Dominik sich von Melanie trennen will, erfährt sie von Tobias, dass dessen Bruder sie mit ihrer besten Freundin betrügt.

Melanie sinnt auf Rache. Statt Nina zu beschimpfen, erklärt sie ihr:

„Ich möchte, dass du mir hilfst, mich an ihm zu rächen. Das schuldest du mir. […] Und wenn du wirklich meine Freundin bist und wenn du wirklich bereust, was passiert ist, dann wirst du mir jetzt zur Seite stehen! Dieses Arschloch machen wir fertig. Du und ich, Nina. Wir machen Dominik fertig.“

Nina zieht daraufhin nach Wien. Und Dominik beklagt sich bei seinem Bruder:

„Jetzt ist sie einfach weggezogen. Einfach so, ohne was zu sagen. Eine Scheiß-SMS hat sie geschrieben. Ist abgehauen und hat mich … sie hat mich sitzen lassen!“ Er lacht. „Ist das nicht der Witz des Tages? Ich hab für sie mit Mel Schluss gemacht. Ich hab Mel ihretwegen ein halbes Jahr lang verarscht – und sie schreibt mir eine beschissene SMS?“

Das reicht Melanie allerdings noch nicht. Sie tut sich mit Tobias zusammen, und die beiden beschließen, Dominik einen Denkzettel zu verpassen.

„Ich will nicht mehr länger das Opfer sein, auf dem Menschen wie er und Nina herumtrampeln, verstehst du?“
Ich nicke. „Wie lautet der Plan?“

Die Eltern von Tobias und Dominik sind übers Wochenende weggefahren, als Melanie ihrem Mitverschwörer eine Flasche Gatorade für Dominik übergibt.

„Was und wie viel hast du reingetan?“
„Drei Stück ziemlich starke Kopfschmerztabletten. Ich hab meiner Mutter ein paar davon geklaut. Sie nimmt eine halbe, maximal eine ganze, wenn sie ihre Migräne hat. Drei davon …“ Sie deutet eine Explosion an. „Er wird kotzen bis zum Umfallen.“

Am frühen Sonntagmorgen schaut Tobias ins Zimmer seines Bruders. Er wundert sich, weil er nachts nichts hörte. Dominik liegt tot im Bett. Tobias ruft Melanie an, die sofort zu ihm kommt und vorschlägt, den Toten zu den Bahngleisen zu bringen.

„Tobi! Willst du etwa ins Gefängnis wandern? Denn das wirst du, wenn herauskommt, was du gemacht hast! Die werden dich einsperren.“

Im Haus gegenüber wacht Gregor auf und sieht Susanne im Nachthemd am Fenster stehen.

„Wie spät ist es?“, gähne ich.
„Kurz nach sechs. […] Mel und Tobi sind da draußen.“
„Was machen die da um diese Uhrzeit?“
Sie starrt weiter aus dem Fenster. Der Vorhang fällt wieder zu, und es wird dunkel.
„Nichts“, antwortet Susanne.

Oktober 2019

Nina zwingt Tobias beim Friedhof im Wald, sein im Rausch abgelegtes Geständnis zu wiederholen.

„Die Tabletten“, antwortet er tonlos. „Ich wollte gar nicht, dass … es sollte ein Streich sein, verstehst du? Damit er sich ein bisschen elend fühlt. Aber es müssen zu viele gewesen sein. Und der Zug … es war die einzige Möglichkeit, dass niemand davon erfährt.“

Susanne wundert sich, als Nina unerwartet früh von ihrem Ausflug mit Melanie und Tobias zurückkommt.

„Schon wieder zurück?“
„Es ist nicht so gelaufen, wie ich dachte.“

Nina vermutet, dass Melanie die Tabletten für die Gatorade von Susanne hatte.

„Mel und Tobi haben ihn vergiftet. Mit deinen Tabletten. Der Zug kam erst danach. Um die Spuren zu verwischen.“ Ich betrachte ihr vollkommen regloses Gesicht. „Du wusstest das, nicht wahr?“
„Ich will es verstehen, Mama. Woher wusste Mel, dass du dieses Zeug nimmst? Hast du es ihr angeboten?“
„Nein“, wehrt sie aufgebracht ab. „Sie hat mich mal damit erwischt. Da warst du nicht da. Du warst … keine Ahnung, im Kindergarten oder im Hort. Sie hat angeklopft, weil sie mit dir spielen wollte. Als ich nicht aufgemacht hab, ist sie einfach reingekommen. Verzogenes Kind, kommt einfach rein. Ich war … ziemlich fertig. Ich weiß nicht viel, nur dass sie plötzlich im Zimmer stand. Das muss sie sich gemerkt haben.“

Susanne gibt zu, dass Melanie sie nach Tabletten fragte.

„Sie hatte natürlich eine Ausrede. Sie sagte, es ginge ihr seit der Trennung so schlecht. Und ob ich nicht etwas gegen diese Stimmungsschwankungen hätte. Sie hat gut geschauspielert, aber ich hab’s sofort gemerkt. Sie hat dann nämlich diese Fragen gestellt. Wie viele man maximal nehmen darf und was passiert, wenn man zu viel erwischt, und ob es einen Unterschied bei Männern und Frauen gibt und so weiter.“ Sie macht eine Pause und grinst dann plötzlich. „Ganz ehrlich: Ich dachte, es ginge auch um dich. Dass sie euch beide vergiften wolle. Aus Rache für die Sache mit ihrem Freund.“
Ich schlucke. „Du wusstest davon?“
„Natürlich. Ich bin doch nicht blöd.“

Susanne beteuert, dass sie Melanie nichts gegeben habe.

„Aber selbst wenn sie sich die Tabletten geholt hätte, sie hätte ihn nie und nimmer damit umbringen können.“

Am nächsten Morgen kehrt Nina nach Wien zurück.

Melanie schneidet sich erneut die Pulsadern auf, und diesmal wird sie nicht gerettet.

Juni 2007 (2)

Nina wird von ihrer Schulfreundin Agnes gefragt, was zwischen ihr und Melanie vorgefallen sei.

„Hab mit ihrem Freund gevögelt.“
Sie kichert. „Scheiße.“

Dann gibt Agnes ihr ein Plastikpäckchen mit Pillen.

„Ist der voll geile Scheiß. Ich dachte, du willst es vielleicht mal ausprobieren.“
„Klar“, antworte ich.“
[…] „Aber nimm echt nur eine davon“, sagt Agnes. „Glaub mir, das Zeug ist wirklich heftig. Von zwei von den Dingern bekommst du Zustände. Drei – Blackout. Mehr als drei …“
„Ist notiert.“

Zu Hause packt Nina ihre Sachen.

Mama ist auf der Wohnzimmercouch eingeschlafen. Das Weinglas auf dem Tisch ist leer.

Nina legt ihren nicht mehr benötigten Schlüsselbund auf die Schuhkommode neben der Eingangstür. Die Pillen, die sie von Agnes bekommen hat, lässt sie auch da.

Ich werde einen klaren Kopf brauchen, um mir ein Leben in der Ferne aufzubauen. Hier wird dieses Zeug garantiert mehr benötigt.

Sie schreibt noch einen Abschiedsgruß auf einen Zettel.

„Für dich, Mama. Und nicht vergessen: Nie mehr als eine Pille.“

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Der Roman „Worüber wir schweigen“ von Michaela Kastel dreht sich um Handlungen von Jugendlichen, die auch deren Zukunft prägen. Es geht um Abhängigkeit und Dominanz, Liebe und Freundschaft, verletzte Gefühle, Hass und Rache bzw. Vergeltung.

Man kann „Worüber wir schweigen“ als Psychothriller lesen, aber auch als tragisch endende Geschichte über Heranwachsende.

Michaela Kastel entwickelt die Handlung auf mehreren Zeitebenen parallel. Da ist zum einen die Gegenwart: Oktober 2019. Eine Episode spielt im April 2019. Die Vorgeschichte beginnt im September 1992, als die Hauptfiguren noch Kinder sind, und die entscheidenden Ereignisse finden 2006/07 statt. Mit den Zeitebenen wechselt Michaela Kastel in „Worüber wir schweigen“ auch die Perspektiven. Dabei lässt sie drei der Protagonisten in der Ich-Form zu Wort kommen: Nina, Tobias und Gregor. Melanie und Dominik haben keine eigene Stimme, obwohl sie mehr noch als Gregor zu den Hauptfiguren gehören. Wir erleben sie also nur aus der Sicht anderer.

Die zeitliche Verschachtelung nutzt Michaela Kastel in „Worüber wir schweigen“, um Spannung aufzubauen. Von Anfang an fragen wir uns, was zwölf Jahre vor Ninas Rückkehr in ihre Heimatstadt geschah. (Und was hat Nina in ihrer Blechschachtel mitgebracht?) Bald stellt sich heraus, dass Dominik seit damals tot ist und diese Zäsur das Leben der Beteiligten in ein Davor und ein Danach zerteilt hat. Aber wie und warum ist Dominik gestorben? Das erfahren wir häppchenweise, und erst am Ende des Buches ist das Puzzle komplett.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2021
Textauszüge: © Emons Verlag

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