Sigrid Undset : Kristin Lavranstochter. Die Frau

Kristin Lavranstochter. Die Frau
Kristin Lafransdatter. Husfrue 1921 Kristin Lavrans Tochter. Die Frau Übersetzung: Julius Sandmeier, Sophie Angerman Walter Verlag, Olten o. J. Kristin Lavranstochter. Die Frau Neuübersetzung: Gabriele Haefs Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2021 ISBN: 978-3-520-62201-3, 549 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Den Begriff Selbstbestimmung kennt im 14. Jahrhundert in Norwegen noch niemand, aber bei Kristin Lavranstochter handelt es sich um eine Frau, die sich gegen hemmende Konventionen einer patriarchalischen Gesellschaft auflehnt. Ihr mit Ingebjørg Håkonstochter konspirierender Ehemann Erlend Nikulaussohn wird festgenommen und wegen Hochverrats zum Tod verurteilt ...
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Kritik

Die Handlung des Gesellschaftsromans "Die Frau", des zweiten Bands einer Trilogie der norwegischen Schriftstellerin Sigrid Undset über Kristin Lavranstochter, spielt vor dem Hintergrund der politischen Unruhen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Norwegen. Dabei erfahren wir viel über die damaligen Lebensverhältnisse, Sitten und Gebräuche.
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Was bisher geschah: Kristin Lavranstochter. Der Kranz

Husaby

Als Kristin Lavranstochter nach der Hochzeit mit Erlend Nikulaussohn in Husaby eintrifft, wundert sich die 19-Jährige über die deutlich erkennbare Vernachlässigung des Guts und stellt fest, dass ihr Mann am heimischen Tisch ohne Manieren zu essen pflegt.

Die Mägde auf dem Hof waren nicht besser, als zu erwarten war. Die Bauern, die auf den guten Ruf ihrer Töchter bedacht waren, hätten sie niemals auf einen Hof gehen lassen, wo der Herr in Hurerei gelebt und die Aufsicht über den Hof seiner Kebse überlassen hatte.

Erlends Leibknappe Ulv Haldorsson meint bald darauf:

„Dich, Kristin, hätte Erlend schon vor zehn Jahren heiraten sollen. Dann wäre seine Situation jetzt in jeder Hinsicht besser.“

Nåkkve

Kristin war bei der Hochzeit bereits schwanger, aber das wusste niemand außer ihr. Weil sie keine Bewegung des Ungeborenen spürt, befürchtet sie, es könne als Strafe Gottes tot sein.

Auf ihren Vorschlag hin holt Erlend seinen zwölfjährigen Sohn Orm von Østerdalen nach Husaby. Margret, das zweite mit Eline Ormstochter gezeugte Kind, lässt er erst einmal noch bei den Pflegeltern in Østerdalen.

Die Hebamme Gunna hilft Kristin bei der Geburt des Sohnes Nikulaus („Nåkkve“), der zum Glück gesund ist.

Um für ihre Sünden zu büßen und zugleich aus Dankbarkeit für den gesunden Sohn pilgert Kristin nach Trondheim und übereignet den goldenen Kranz einer Jungfrau, den sie vor dem Traualtar eigentlich nicht hätte tragen dürfen, dem Schrein des Heiligen Olav.

Fünf Söhne in fünf Jahren

Kristins zweiter Sohn erhält den Namen Bjørgulf. Ihren inzwischen 15 Jahre alten Stiefsohn Orm Erlendssohn liebt sie wie ein eigenes Kind, aber für dessen sechs Jahre jüngere, jetzt auch in Husaby lebende Schwester Margret gilt das nicht.

Bjørgulf ist noch keine elf Monate alt, als Kristin zum dritten Mal niederkommt. Und bald nach Gaute bringt sie die Zwillinge Ivar und Skule zur Welt, fünf Söhne in fünf Jahren. Ulv Haldorsson kommentiert:

„Es geht schnell, wie Erlend die Sippe vergrößert und den Besitz verschleudert.“

Erlend Nikulaussohn

Erlend Nikulaussohn wirkt knapp zwei Jahre lang als königlicher Bevollmächtiger in der Festung Vargøy. Als dann Heming Alfssohn stirbt, folgt Erlend ihm ins Amt des Vogts im Bezirk Orkdalen, während er selbst in Vargøy von Haftor Graut abgelöst wird.

Haftor würde sicher wieder für Unruhe sorgen. Erlend lächelte. Sie waren zusammen fast bis nach Trjanema gesegelt, und dort hatte sich Haftor mit einer Finnin eingelassen. Erlend hatte ihm ins Gewissen geredet. Er dürfe nicht vergessen, dass die Heiden wissen müssten, wer hier das Sagen habe – und dann dürfe man niemanden unnötig aufreizen, sondern müsse das bisschen Verstand benutzen, das man habe. Sich nicht einmischen, wenn die finnischen Völker sich gegenseitig massakrierten, dieses Vergnügen musste man ihnen lassen. Aber man musste genau aufpassen, was Russen und Kolbjager und wie dieses Pack noch heißen mochte, so trieben. Und die Finger von deren Frauen lassen – dass sie allesamt Hexen waren, war das eine das andere war, dass sich genug von ihnen anboten … Aber der Godøyjunge sollte machen, was er wollte, bis er seine Lektion gelernt hatte.

Als Erlend nach Hause reist und in Godøy Station macht, nimmt er Haftor Grauts mit Bård Åsulfssohn auf Lensviken verheiratete Schwester Sunniva Olavstochter auf dem Schiff mit – und widersteht ihren Verführungsversuchen, nicht zuletzt, weil er sie für schamlos hält. In Yrjar geht sie von Bord. Als das Schiff im Hafen von Birgsi einläuft, wartet dort Kristin auf ihn.

Simon Andressohn

Simon Andressohn heiratete nach der Auflösung seiner Verlobung mit Kristin Lavranstochter Halfrid Erlingstochter, die reiche Enkelin des Barons Tore Håkonssohn auf Tunsberg und Witwe des Ritters Finn Aslakssohn.

Auf Mandvik, wo sie lebten, schwängerte Simon die Magd Jorunn, die daraufhin die Tochter Arngjerd gebar. Als Jorunn dann nach Borg heiratete, schlug Halfrid ihrem Mann vor, das Kind nach Mandvik zu holen.

Simons Schwester Sigrid Andrestochter war mit Arne Gjavvaldssohn auf Ranheim verlobt, aber kurz vor der geplanten Hochzeit brach sich der Bräutigam bei einem Sturz vom Pferd das Rückgrad – und die schwangere Braut blieb ohne Trauung zurück. Halfrid wollte auch dieses Kind in Mandvik aufziehen und sogar als ihr eigenes ausgeben, aber für ihren Neffen war es besser, dass er in der Familie seines toten Vaters aufwuchs.

Nach fünf Ehejahren brachte Halfrid zwar einen Sohn zur Welt, aber der starb kurz nach der Geburt und einen Tag vor seiner Mutter. Daraufhin übergab Simon Mandvik seinem Schwager Stig Håkonssohn und zog sich nach Dyfrin zurück.

Sobald Ramborg Lavranstochter, die auf dem benachbarten Jørundhof aufgewachsene jüngste Schwester Kristins, mit 15 heiratsfähig geworden ist, verwirklicht sie ihre seit langem verfolgte Absicht, den 17 Jahre älteren Witwer Simon zu heiraten. Das geschieht acht Jahre nach Kristins Eheschließung.

Der Tod der Eltern

Als Kristin zum sechsten Mal schwanger ist und Ramborg gerade ihr erstes Kind geboren hat, stirbt der 52-jährige Vater Lavrans Bjørgulfssohn. Ragnfrid Ivarstochter, die 34 Jahre lang mit ihm verheiratet war, überlebt ihn um weniger als zwei Jahre.

Ihren sechsten Sohn nennt Kristin Lavranstochter nach ihrem Vater: Lavrans Erlendssohn. Der heimische Jørundhof gehört nun ihr. Weil sie bei ihrer Familie in Husaby bleibt, führt ihr Schwager Simon Andressohn das Gut für sie, so wie er es zuvor bereits für seine Schwiegermutter Ragnfrid tat.

Margret Erlendstochter

Sigmund Finnssohn, ein Enkel des Barons Sigvat auf Leirhole, wirbt um Margret Erlendstochter. Deren Vater wäre mit dieser Verbindung sehr zufrieden, aber Margret missfällt der Mann, und sie weist ihn zurück.

Eines Nachts erwacht Kristin und beobachtet, wie ihr Ehemann aufsteht und sich nach oben schleicht, wo seine Tochter schläft. In Margrets Kammer überrascht er Håkon Eindridessohn, einen Enkel von Tore Eindridessohn, des Vogts von Gaudalen. Als der frisch verheiratete Ehebrecher zum Schwert greift, trennt Erlend ihm mit einem Hieb die Hand ab. Håkon stürzt aus der Fensterklappe und bleibt schwer verletzt im Hof liegen. Margret hat jedoch nur Angst vor ihrer eigenen Bestrafung durch den Vater. Nach dem Liebhaber erkundigt sie sich nicht.

Klöng Arnessohn, der isländische Schreiber des Erzbischofs Eiliv Kortin in Nidaros, spielte mit dem Gedanken, um Margrets Hand anzuhalten, aber nach ihrem Ehrverlust will er nichts mehr davon wissen. Daraufhin vereinbart Erlend Nikulaussohn mit dem deutschen Goldschmied Tiedeken Paus in Nidaros, dass dessen Sohn Gerlak Tiedekenssohn das schwangere Mädchen zur Frau nimmt.

Einige Monate später erleidet Margret Erlendstochter eine Totgeburt.

Sunniva Olavstochter

Munan ist Kristins siebter Sohn und bleibt ihr jüngstes Kind.

Nach einem Ehestreit fängt Erlend nun doch in Nidaros eine Affäre mit Sunniva Olavstochter an – was seiner Frau nicht entgeht. Erst nach einigen Tagen besinnt sich der Ehebrecher und trennt sich von seiner Geliebten.

Deren Rache ist folgenschwer. Während er bei ihr war, entdeckte sie bei den ausgezogenen Kleidungsstücken einen Brief von Ingebjørg Håkonstochter an Erlend Nikulaussohn, der ihn als Landesverräter belastete. Nun meldet Sunniva den Behörden, was sie gesehen und gelesen hat.

Bald darauf sehen die Bewohner von Husaby eine sich nähernde Reiterschar. Erlend steckt seinem Sohn Gaute einen Brief mit neun Siegeln zu. (Es handelt sich um das verhängnisvolle Schreiben von Ingebjørg Håkonstochter.) Damit soll der Junge zu Ulv Haldorsson nach Skjoldvirkstad laufen. Falls der jedoch nicht da sei, müsse er den Brief verbrennen.

Während Gaute unterwegs ist, erreichen die 30 von Tore Eindridessohn angeführten Bewaffneten den Hof. Sie verlangen die Herausgabe des Briefes, durchsuchen vergeblich die Räume und nehmen am Ende Erlend Nikulaussohn als Gefangenen mit.

Aufstand

Was war geschehen?

Der norwegische König Håkon V. Magnussohn verheiratete seine Tochter Ingebjørg mit Herzog Erik, einem der beiden jüngeren Bruder des schwedischen Königs Birger Magnussohn, die vergeblich versuchten, Birger zu stürzen.

1317 lud der König seine Brüder zu einem Fest nach Nyköping ein. Es endete mit der Gefangennahme der Herzöge Erik und Waldemar. Sie starben im Jahr darauf im Turm der Festung. Aber König Birger täuschte sich, wenn er glaubte, nun unangefochten herrschen zu können, denn im schwedischen Adel bildete sich eine Opposition und stürzte ihn 1318.

Im Jahr darauf wurde Magnus VII. Erikssohn, der zu diesem Zeitpunkt drei Jahre alte Sohn des ermordeten Herzogs Erik und seiner Witwe Ingebjørg Håkonstochter, zum König von Schweden und Norwegen gewählt. In beiden Ländern übernahmen Reichsräte die Vormundschaft für den unmündigen König. In Norwegen wurde Erling Vidkunssohn 1323 zum Reichsverweser ernannt, und vier Jahre später stellte ihm der König den Reichskanzler Pål Bårdssohn zur Seite.

Im selben Jahr (1327) heiratete die Witwe Ingebjørg Håkonstochter den dänischen Adeligen Knut Porse, der schon längere Zeit ihr Geliebter war. Das Paar bekam zwei Söhne: Håkon und Knut. Als deren Vater 1330 starb, wollte die Mutter noch einem Sohn einen Königsthron verschaffen. Magnus Erikssohn, der 1331 nach schwedischem und 1336 auch nach norwegischem Recht mündig wurde, sollte sich mit dem schwedischen Thron begnügen und den norwegischem seinem Halbbruder Håkon Knutssohn überlassen. Erlend Nikulaussohn und andere mächtige Norweger unterstützten Ingebjørg bei diesem Vorhaben, aber der Aufstand scheiterte 1339.

Die Sorge um den Ehemann

Im 14. Ehejahr reitet Kristin von Husaby nach Nidaros, wo ihr Mann am Königshof eingesperrt ist, aber zunächst erhält sie keine Besuchserlaubnis.

Ivar Ogmundssohn, der inzwischen Erling Vidkunssohn als norwegischer Reichsverweser abgelöst hat, kommt ebenfalls nach Nidaros. Sein Bruder Finn Ogmundssohn stellt dort ein zwölfköpfiges Gericht zusammen, das Erlend Nikulaussohn wegen Hochverrats zum Tod verurteilt und seinen Besitz einzieht.

Erst nachdem Erlend in die Festung Akershut auf der Halbinsel Akersnes bei Oslo gebracht wurde, erhält Kristin vom Unterschatzmeister Olav Kyrning die Erlaubnis, ihren Mann zu besuchen.

Simon Andressohn eilt von Sundbu herbei, um Kristin beizustehen und alle Hebel für eine Begnadigung seines Schwagers in Bewegung zu setzen. Er bringt die Zwillinge Ivar und Skule zum Jørundhof. Nåkkve und Bjørgulf werden in einem Kloster aufgenommen. Die beiden Jüngsten der Geschwister, Lavrans und Munan, nimmt die Hebamme Gunna mit nach Råsvold. Nur Gaute bleibt bei der Mutter in Oslo.

Während Simon bei seiner Schwägerin Kristin in Oslo ist, bringt seine Frau Ramborg ihr zweites Kind zur Welt, diesmal einen Stammhalter. (Dessen Schwester Ulvhild Simonstochter wurde erst sechs Jahre nach der Hochzeit geboren.)

Olav Kyrning kann nicht verhindern, dass drei Französisch sprechende Ausländer im Auftrag des Königs in die Festung Akershut kommen und den Häftling Erlend Nikulaussohn von einem Helfer auf einer Streckbank foltern lassen. Magnus VII. Erikssohn will nämlich herausfinden, wer die Männer waren, die sich in Norwegen gegen ihn erhoben. Erlend nennt zwar keine Namen, muss jedoch vor der Vollstreckung des Todesurteils weitere Folterungen befürchten.

Simon Andressohn und Erling Vidkunssohn gelingt es schließlich, den König von seinem ungesetzlichen Vorhaben abzubringen. Zwei Wochen später wird Erlend Nikulaussohn freigelassen. Er kommt mit dem Leben davon, muss aber seinen Besitz der Krone überlassen, und seinen sieben Söhnen bleibt nur der Jørundhof ihrer Mutter.

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Der Roman „Die Frau“ ist der zweite Band einer Trilogie der norwegischen Schriftstellerin Sigrid Undset (1882 – 1949) über Kristin Lavranstochter, eine mutige, starke und eigenwillige (fiktive) Frau mit widersprüchlichen Charakterzügen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Ebenso wie in „Der Kranz“ geht es in „Die Frau“ um Sexualität, Erotik und Ehe im Konflikt zwischen individuellen Bestrebungen, gesellschaftlichen Erwartungen und kirchlichen Regeln. Wieder erfahren wir eine Menge über die damaligen Lebensverhältnisse, Sitten und Gebräuche in Norwegen, und es heißt allgemein, dass Sigrid Undset dabei sorgfältig recherchierte. Ein zentraler Bestandteil des Gesellschaftsromans sind die politischen Unruhen zur Zeit von Ingebjørg Håkonstochter (1301‒ 1361), der Tochter des norwegischen Königs Håkon V. Magnusson und seiner Ehefrau Eufemia. Ihr 1316 geborener Sohn Magnus VII. Erikssohn wurde im Alter von drei Jahren König von Schweden und Norwegen, aber in den Dreißigerjahren versuchte sie, ihren Sohn Håkon Knutssohn anstelle seines Halbbruders auf den Thron von Norwegen zu bringen.

Den Begriff Selbstbestimmung kennt im 14. Jahrhundert noch niemand, aber bei Kristin Lavranstochter handelt es sich um eine Persönlichkeit, die sich gegen Frauen hemmende Konventionen einer patriarchalischen Gesellschaft auflehnt, selbst wenn sie damit Leid verursacht. Die Trilogie „Kristin Lavranstochter“ gehört also nicht zuletzt zur feministischen, emanzipatorischen Literatur.

Komplex und vielschichtig stellt Sigrid Undset nicht nur die Protagonistin Kristin Lavranstochter dar, sondern beispielsweise auch Lavrans Bjørgulvssohn und Erlend Nikulaussohn.

Anfangs fällt es schwer, sich in der Fülle ungewohnter Namen von Personen und Orten, Verwandtschaftsbeziehungen und Anknüpfungen an historische Persönlichkeiten bzw. Ereignisse zurechtzufinden. (Da wären ein Orts- und Personenverzeichnis als Ergänzungen des vorhandenen Glossars hilfreich gewesen.) Wer sich davon nicht entmutigen lässt, wird mit einer fulminanten Saga belohnt.

Sigrid Undset erzählt nüchtern und unsentimental, auch wenn es um große Gefühlsausbrüche geht. Ihre Darstellung ist so ruhig, langsam und episch breit wie wir es aus den großen Romanen des 19. Jahrhunderts kennen.

Für die aus „Kransen“ / „Der Kranz“ (1920), „Husfrue“ / „Die Frau“ (1921) und „Korset“ / „Das Kreuz“ (1922) bestehende Trilogie über Kristin Lavransdatter bzw. Kristin Lavranstochter erhielt Sigrid Undset 1928 den Nobelpreis für Literatur. In der Begründung hob das Komitee ihre „kraftvollen Schilderungen des nordischen Lebens im Mittelalter“ hervor.

Liv Ullmann verfilmte die Trilogie von Sigrid Undset 1995 mit Elisabeth Matheson in der Titelrolle.

Kristin Lavrans Tochter – Originaltitel: Kristin Lavransdatter – Regie: Liv Ullmann – Drehbuch: Liv Ullmann nach der Trilogie „Kristin Lavranstochter“ von Sigrid Undset – Kamera: Sven Nykvist – Schnitt: Michal Leszczylowski – Musik: Ketil Hvoslef – Darsteller: Elisabeth Matheson, Jørgen Langhelle, Bjørn Skagestad, Lena Endre, Sverre Anker Ousdal, Erland Josephson, Henny Moan, Rut Tellefsen, Svein Tindberg u.a.

Der Alfred Kröner Verlag veröffentlicht 100 Jahre nach der Originalausgabe eine Neuübersetzung der Trilogie „Kristin Lavranstochter“ durch Gabriele Haefs aus dem Norwegischen. (Frühere deutschsprachige Ausgaben basierten vermutlich auf dänischen Texten.) Die ersten beiden Bände – „Der Kranz“ und „Die Frau“ – erschienen 2021; „Das Kreuz“ ist für 2022 geplant.

Das Cover von „Kristin Lavranstochter. Die Frau“ gestaltete Denis Krnjaić mit dem Gemälde „The Concorde Meadow“ von Childe Hassam.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2021
Textauszüge: © Alfred Kröner Verlag

Sigrid Undset: Kristin Lavranstochter. Der Kranz

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