Julia Franck : Rücken an Rücken

Rücken an Rücken
Rücken an Rücken Originalausgabe: S. Fischer Verlag, Frankfurt/M 2011 ISBN: 978-3-10-022605-1, 383 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Julia Franck erzählt von den Geschwistern Ella und Thomas, zwei von vier Kindern einer Bildhauerin, die sich weigert, die Rolle einer liebevollen Mutter zu übernehmen. Die Handlung spielt zwischen 1954 und 1962 in Ostberlin. Zu Beginn sind Ella und Thomas elf bzw. zehn Jahre alt. Ella wird von klein auf missbraucht und vergewaltigt, zunächst vom Lebensgefährten der Mutter, dann von einem Untermieter. Thomas ekelt sich deshalb vor der Sexualität ...
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Kritik

Julia Franck schildert das Leiden der beiden jungen Menschen in ihrem tragisch-düsteren Roman "Rücken an Rücken" zwar bildhaft, aber zugleich spröde und distanziert, obwohl sie deren Perspektive übernimmt und die Geschichte autobiografische Züge aufweist.
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Ella und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Thomas wachsen bei ihrer Mutter Käthe in einem Haus im Ostberliner Stadtteil Rahnsdorf auf, in dem sich auch das Atelier der Bildhauerin befindet.

Bei Käthe handelt es sich um eine schroffe Frau, die weder Emotionen zeigt noch Umarmungen erträgt. Weil ihre Mutter Jüdin war, drängten die Nationalsozialisten ihren Vater, einen deutschen Professor, sich scheiden zu lassen, aber er widerstand dem Druck. Käthe setzte sich zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Italien ab und lernte dort einen Deutschen kennen, mit dem sie 1942 nach Deutschland zurückkehrte. Ella wurde 1943 geboren, Thomas im Jahr darauf, aber die Eltern durften aufgrund der Rassengesetze nicht heiraten. 1945 starb Käthes Lebensgefährte.

Nach dem Krieg versucht Käthe mit der Begründung, dass sie verheiratet gewesen wäre, wenn die Nationalsozialisten sie nicht daran gehindert hätten, eine Witwenrente zu bekommen. Aber die Behörden lehnen den Antrag ab.

Käthe lebt inzwischen mit dem Kommunisten Eduard zusammen, der das Konzentrationslager überlebt hatte und von den Befreiern aus einem Leichenberg gezogen worden war. Die Zwillinge, die er mit Käthe zeugte, wohnen in einem Heim.

Als Ella noch klein ist, nimmt Eduard sie gern auf den Schoß. Zunächst denkt sie nichts dabei, aber schließlich beginnt sie zu begreifen, was er mit ihr macht und versucht, sich ihm zu entziehen. Vergeblich, er missbraucht sie auch weiterhin.

Ella und Thomas sind elf bzw. zehn Jahre alt, als Käthe zwei Wochen lang verreist ist und die Kinder sich selbst überlassen bleiben. Um der Mutter eine Freude zu machen, putzen, bohnern, spülen, waschen und bügeln sie eifrig, hängen frische Vorhänge auf und erwarten sie bei ihrer Rückkehr mit Linsen und Speck. Aber Käthe telefoniert, bis das Essen kalt ist und scheint gar nicht zu bemerken, was die Kinder getan haben. Frustriert laufen Ella und Thomas noch am selben Tag fort und rudern in einem morschen Boot, das sie gefunden haben, auf den Müggelsee hinaus. Nach drei Tagen und Nächten kentern sie, schwimmen ans Ufer und kehren nach Hause zurück. Offenbar ist Käthe ihre Abwesenheit gar nicht aufgefallen.

1957 trennen sich Käthe und Eduard. Statt des Lebensgefährten zieht Heinz, einer seiner Bekannten, als Untermieter bei Käthe ein. Dass es sich um einen Stasi-Offizier handelt, erfahren Käthe und die Kinder erst später.

Zum 16. Geburtstag schenkt Käthe ihrer Tochter 5 kg Zucker und kündigt an, dass sie den Berg erst aufessen müsse, bevor sie wieder etwas anderes bekomme. Das sei die Strafe für Ellas heimliche Naschereien.

Darüber wird Ella magersüchtig. Ihre Haut schuppt so, dass sie alle verfügbaren Schalen, Vasen und Flaschen in ihr Zimmer trägt und mit Wasser füllt, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Eines Nachts begegnet sie auf dem Weg zur Toilette dem Untermieter. Er schiebt die Hand der Siebzehnjährigen in seine Hose und zwingt sie, seinen Penis anzufassen, bis er in ihre Hand ejakuliert. Ein anderes Mal dringt der Untermieter ins Bad ein, als Ella in der Wanne liegt, und vergewaltigt sie. Da verliert sie das Bewusstsein. Später heißt es, sie wäre ertrunken, wenn der Untermieter sie nicht gefunden und wiederbelebt hätte. Ihren 18. Geburtstag verbringt Ella im Krankenhaus.

Ella erzählt zwar Thomas von dem jahrelangen Missbrauch durch Eduard und den Vergewaltigungen durch den Untermieter, aber Käthe gegenüber schweigt sie, und der Mutter scheint auch nichts aufzufallen. Um nicht wie Eduard oder der Untermieter zu werden, vermeidet Thomas es, mit seiner Mitschülerin Violetta zusammen zu sein, obwohl er sich in sie verliebt hat und weiß, dass sie von ihm geküsst werden möchte. Er ekelt sich vor der Sexualität.

In der Schule hat er eine Klasse übersprungen und steht jetzt kurz vor dem Abitur. Thomas schreibt Gedichte. Der Siebzehnjährige möchte Journalist werden und in den Westen. Aber seine Mutter hält davon nichts, und auf jeden Fall will sie selbst in der DDR bleiben.

Hier hab‘ ich Arbeit, hier entsteht eine neue Gesellschaft.

Wenn er in den Westen wolle, sagt Käthe, während Thomas ihr Modell steht und an den Fingernägeln knabbert, könne sie ihrem Bruder Paul schreiben, der 1936 in die USA emigriert war, um dort zu studieren. Aber falls Thomas zu seinem Onkel reise, wolle sie ihn nie mehr sehen.

Wer raus will, soll gehen. Basta. Aber lass dir das gesagt sein, 61 ist nicht 36. Paul ist nach Amerika, weil er studieren wollte und ihm bei Hitler das Lager drohte, er hatte keine Wahl. Damals waren die Verbrecher an der Macht. Ich bin nach Italien, für die Kunst. Es geht um die Gesellschaft, nicht um das Private.

Wer ständig Freiheit will, wird nur unglücklich, sie wird nie dort sein, wo du bist.

Stundenlang muss Thomas seiner Mutter im kalten Atelier nackt Modell stehen. Selbst wenn Besucherinnen oder Besucher kommen, um kurz etwas mit Käthe zu besprechen, darf er sich nicht anziehen.

Für einen Maskenball im Atelier verkleidet Ella sich als Pan, und Thomas schnitzt ihr eine Flöte. Als sie ihn nach seinem Kostüm fragt, zieht er seinen Schlafanzug aus, schlüpft mit dem Kopf in eine Hundemaske, knöpft das Fell aus einem kurzen Mantel und zieht es sich über den ansonsten nackten Körper. Mit dem auf allen Vieren laufenden Bruder an der Leine mischt Ella sich unter die Gäste ihrer Mutter. Eine große, dicke Frau, die zu viel getrunken hat, setzt sich jauchzend auf Thomas‘ Rücken. Ella hört es knacken. Ihr Bruder und die Frau kippen zur Seite. Während Thomas am Boden liegt, ist sein Geschlecht entblößt.

Einige Zeit später erzählt Ella ihm, der Untermieter habe sie geschwängert. Dann behauptet sie, das Kind mit Hausmitteln abgetrieben und im WC weggespült zu haben. Thomas ist nicht sicher, ob er ihr glauben soll oder nicht.

Nach dem er das Abitur gemacht hat, fordert Käthe ihn auf, sich zum Arbeitseinsatz zu melden. Thomas soll im Steinbruch bei Gommern südöstlich von Magdeburg arbeiten. Das Wohnheim besteht aus drei Baracken. Als er am Morgen nach seiner Ankunft im Etagenbett aufwacht, uriniert ein anderer Junge gerade in seine Schuhe. Die Kameraden zwingen ihn, sich auszuziehen und nehmen ihm die Kleidung weg. Thomas bleibt nichts anderes übrig, als nackt im Steinbruch zu arbeiten, und der Gruppenleiter grinst, wenn er vorbeikommt. Als Thomas am nächsten Tag seine Feldflasche öffnet, merkt er, dass sie mit Urin gefüllt ist.

Währenddessen verreist Käthe. Bevor sie das Haus verlässt, sperrt sie die Kellertüre ab, weil sie befürchtet, dass Ella sonst Heizöl und Kohle verschwenden könnte. Als die Raumtemperatur auf 15 Grad absinkt, trägt die junge Frau eine Strickjacke über dem Pullover, zwei Hosen über einer langen Unterhose und zwei Paar Wollsocken.

Unerwartet kommt Thomas aus Gommern zurück: Er leidet an einer Gürtelrose und schreit vor Schmerzen.

Ella schickt ihrer Mutter ein Telegramm. Fünf Tage nach Thomas kehrt Käthe nach Hause zurück und schimpft als Erstes:

Sind wir im Kindergarten? Das ist ein Staatsauftrag, eine wichtige Arbeit! Respektiert ihr mich nicht? Nur weil ein fast erwachsenes Kind krank ist, kann ich doch nicht alles stehen und liegen lassen.

Erst als Käthe klar wird, dass Thomas schwer krank ist, lenkt sie ein und ruft eine Verkäuferin aus Erkner, der heilende Kräfte zugeschrieben werden.

In diesem Winter stirbt Käthes Vater. Zur Beerdigung wollen ihr Bruder Paul aus Amerika und ihre jüngere Schwester Erna aus England kommen, aber die Geschwister erhalten keine Einreisevisa.

Eines Tages ertappt Ella ihre Mutter mit einem Unbekannten im Atelier. Beide sind nackt, und während der Mann Käthe von hinten nimmt, baumeln deren Brüste über den Boden, als wolle sie damit Staub wischen.

Kurz darauf stellt Käthe ihrem Sohn einen Medizin-Studienplatz in Aussicht. Einen solchen gibt es eigentlich nur für linientreue Genossen, aber sie schweigt über ihre Verbindungen. Bevor Thomas sich immatrikulieren kann, muss er allerdings erst noch ein Praktikum als Hilfspfleger absolvieren.

Im Krankenhaus verliebt sich der fast Achtzehnjährige in die gut acht Jahre ältere Stationsschwester Marie. Sie erwidert seine Gefühle. Obwohl sie verheiratet ist und eine Tochter hat, die in ein paar Wochen zwei Jahre alt wird, fragt sie Thomas eines Tages, ob er sie mit nach Hause nehmen wolle. Das Kind ist bei ihren Eltern in Bergholz. Als Marie sich abgeschminkt hat, bemerkt Thomas die Hämatome in ihrem Gesicht. Sie behauptet zunächst, sie habe sich an einem Schrank gestoßen, aber Thomas durchschaut, dass ihr Mann sie schlägt. Schließlich erzählt Marie, dass ihr Mann am Wochenende des Öfteren Freunde einlade und mit ihnen trinke. Sie müsse sich dann tanzend vor den Männern ausziehen und Sex mit ihnen machen. Bis drei Uhr nachts reden Marie und Thomas in seinem Zimmer miteinander.

Nach langer Zeit sieht Ella, die inzwischen in einer Schneiderei arbeitet und sich in einer Abendschule aufs Abitur vorbereitet, einen ihrer Verehrer wieder, aber als Siegfried sie fragt, ob sie mit ihm zum Tanzen gehen wolle, weist sie ihn schroff zurück.

Was bildete sich dieser Junge ein? […] Waren sie verheiratet, verlobt, versprochen? Nur weil sie manchmal Mann und Frau gespielt hatten? […]
Hätte er sie gefragt, ob sie Lust auf Kino hätte, wer weiß, wahrscheinlich hätte sie sich einladen lassen. Auch geschlafen hätte sie mit ihm, hätte er keine Romantik verlangt und nicht nach Zukunft gefragt.

Nachdem der Untermieter monatelang nicht da war, kommt er zurück, aber nur, um den Abtransport seiner Sachen und einen Nachmieter anzukündigen. Zur gleichen Zeit sind ein Töpfer, ein Gießer und dessen Geselle zu Besuch bei Käthe. Der fällt plötzlich auf, dass Ella eine ihrer Blusen trägt.

Das gibt’s doch nicht, rief Käthe aus, empört ließ sie die Hände in den Schoß fallen. Na, die konnte ich ja lange suchen! Und ich hatte schon diese, wie heißt sie, die hier in letzter Zeit immer durchs Haus huscht, diese Kollegin von Thomas im Verdacht!
[…] Du ziehst auf der Stelle die Bluse aus, sagte Käthe, soweit kommt’s noch, ich lass‘ mich doch nicht von meinem eigenen Kind bestehlen.

Da schleudert Ella ihre Kuchengabel auf den Tisch, zertrümmert den Teller und reißt sich die Bluse vom Leib, obwohl sie darunter nackt ist und die Männer sie angaffen. Als Käthe kurz darauf feststellt, dass Ella nun eine ihrer Strickjacken trägt, ohrfeigt sie die Neunzehnjährige. Da legt Ella die Strickjacke ab und geht barbusig ins Atelier, wo der Gießer und sein Geselle auf Käthe warten. Ohne sich um die Blicke der Männer zu kümmern, zieht sie eine große Schublade heraus, um sich Farben zu nehmen und zu malen.

Plötzlich knackte etwas, die Schublade unter ihren Brüsten sackte ab, blitzschnell zog Ella ihren Arm aus der Tiefe und stemmte ihn unter die Lade, mit aller Kraft versuchte sie das Ungetüm zu halten, doch im nächsten Augenblick krachte es zu Boden. Ella schwankte vornübergebeugt, noch hing die Schublade an ihren Knien, das Schwanken ließ sie rutschen, mit den Händen suchte sie das Gleichgewicht, die Schublade sackte auf ihre Füße, und Ella stützte sich mit Fingerspitzen auf die unten liegende Schublade.

Thomas trifft sich mit Marie und ihrer kleinen Tochter. Sie verbringen den Nachmittag in einer abgelegenen Bucht des Müggelsees, wo niemand Badesachen trägt. Zum ersten Mal sieht Thomas Marie nackt. Sie vertraut ihm einen Becher mit Schraubverschluss an, in dem sie im Krankenhaus seit Monaten Morphium sammelt. Für einen erweiterten Suizid sei es noch nicht genug, sagt sie, aber sie werde weitermachen.

Zu Hause zeigt Thomas seiner Schwester das Morphium und weiht sie in das Geheimnis ein.

Während Käthe seit Wochen in Leuna tätig ist, zieht Ella in eine kleine Mietwohnung in Köpenick. Sie wundert sich, dass Thomas nicht zur Einweihungsparty kommt. Am Tag zuvor hörte sie ihn und Marie noch in seinem Zimmer. Als sie nachsieht, ist die Tür seines Zimmers verschlossen. Ella holt eine Leiter und steigt durchs Fenster. Marie und Thomas liegen nackt und eng umschlungen auf dem Bett. Sie sind tot.

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In ihrem tragisch-düsteren Roman „Rücken an Rücken“ erzählt Julia Franck von den Geschwistern Ella und Thomas, zwei von vier Kindern einer Bildhauerin, die sich weigert, die Rolle einer liebevollen Mutter zu übernehmen. An (Gefühls-)Kälte denkt man denn auch, wenn man ihren Namen Käthe hört.

Die Handlung spielt zwischen 1954 und 1962 in Ostberlin. Zu Beginn sind Ella und Thomas elf bzw. zehn Jahre alt. Immer wieder setzen sich die Geschwister Rücken an Rücken und erzählen sich Geschichten – während sie in entgegengesetzte Richtungen blicken. Ella wird von klein auf missbraucht und vergewaltigt, zunächst vom Lebensgefährten der Mutter, dann von einem Untermieter. Die Mutter scheint davon nichts zu bemerken. Thomas, dem sich seine Schwester anvertraut, ekelt sich aufgrund von Ellas Erfahrungen vor der Sexualität. Immer wieder wird er gedemütigt, etwa wenn seine Mutter von ihm verlangt, dass er ihr stundenlang nackt Modell steht, oder wenn er beim Arbeitseinsatz nackt im Steinbruch schuften muss. Während er in der Schule eine Klasse überspringt und auch sonst sein Bestes gibt, begehrt Ella auf, indem sie die Schule schwänzt, heimlich nascht, psychisch regrediert, magersüchtig wird und als Neunzehnjährige im Beisein von männlichen Besuchern ihrer Mutter mit nacktem Oberkörper herumläuft.

Julia Franck schildert das Leiden der beiden jungen Menschen zwar bildhaft, aber zugleich spröde und distanziert, obwohl sie deren Perspektive übernimmt und die Geschichte autobiografische Züge aufweist.

Bei der Romanfigur Käthe dachte Julia Franck (* 1970) an ihre Großmutter Ingeborg Hunzinger (1915 – 2009), die Tochter des Chemieprofessors Hans Heinrich Franck (1888 – 1961), der sich – wie Käthes Vater im Roman – nicht von seiner jüdischen Ehefrau scheiden ließ, obwohl ihn die Nationalsozialisten unter Druck setzten.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs emigrierte Ingeborg Franck nach Italien und lernte dort den deutschen Maler Helmut Ruhmer kennen, mit dem sie Ende 1942 nach Deutschland zurückkehrte. Das Paar bekam zwei Kinder. Das galt damals als „Rassenschande“, und eine Eheschließung zwischen einem Deutschen und einer Halbjüdin war aufgrund der Nürnberger Gesetze unmöglich. Helmut Ruhmer fiel in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.

1951 bis 1953 war Ingeborg Franck Meisterschülerin von Fritz Cremer und Gustav Seitz. Danach lebte sie als freischaffende Künstlerin im Ostberliner Stadtteil Rahnsdorf und lehrte an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee. Mitte der Fünfzigerjahre heiratete Ingeborg Franck den Schlosser Adolf Hunzinger und bekam ein drittes Kind. Nach der Scheidung wurde sie die Ehefrau des Bildhauers Robert Riehl.

In „Rücken an Rücken“ zitiert Julia Franck Gedichte und einen Schulaufsatz ihres Onkels Gottlieb Friedrich Franck (1944 – 1962), der sich im Alter von achtzehn Jahren – wie die Romanfigur Thomas – das Leben nahm [Suizid].

Den Roman „Rücken an Rücken“ von Julia Franck gibt es auch als Hörbuch, gelesen von der Autorin (München 2011, ISBN 978-3-86717-823-5).

 

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2012
Textauszüge: © S. Fischer Verlag

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