Sibylle Berg : RCE #RemoteCodeExecution

RCE #RemoteCodeExecution
RCE #RemoteCodeExecution Originalausgabe Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2022 ISBN 978-3-462-00164-8, 698 Seiten ISBN 978-3-462-30322-3 (eBook)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

In naher Zukunft ist die Welt ebenso kaputt wie die Gesellschaft, in der es nur noch Milliardäre und das Prekariat gibt, nichts dazwischen. Eine Gruppe von befreundeten Hackern bereitet gut zwei Jahre lang ein "Ereignis" vor, einen Umsturz, der die Welt retten soll. Am Tag X endet "RCE #RemoteCodeExecution", und wir müssen wohl auf den dritten Band der Trilogie warten, bis wir erfahren, ob die Nerds erfolgreich sind oder nicht.
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Kritik

Zornig und zynisch wirft Sibylle Berg in der kulturpessimistischen, apokalyptischen Groteske grelle Schlaglichter auf Auswüchse des Turbokapitalismus und Fehlentwicklungen der westlichen Gesellschaften. Der temporeiche Anfang von "RCE. #RemoteCodeExecution" ist sprachlich virtuos und mitreißend, (wahn-)witzig und voller Esprit, aber der Roman ist viel zu lang.
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Kaputte Welt

Irgendwann
Später.
Liegt da ein Mann in seiner zu kalten Wohnung.
Na ja, Wohnung.
Also.
Da liegt er, in einem Bärchen-Pyjama, unter einer Gewichtsdecke – die ist, neben Psychopharmaka, Singleplattformen und Alkohol, ein weiterer geldwerter Vorteil der codegesponserten Massenvereinsamung, statt eines Menschen oder Hundes decken die Leute sich mit kiloschweren Textilien zu.
Sie nennen es Kuscheln.

Wir befinden uns in naher Zukunft in einer kaputten Welt, in der alle vom „Zehohzwei“ reden. Es gibt keine Badewannen mehr, weil Forscher herausfanden, dass Menschen, die mit Muße baden statt kurz zu duschen, nicht so leicht manipulierbar sind. In München hat man die Isar durch einen elektrischen Zaun von den Menschen getrennt. Die meisten Wohnungen gehören Chinesen, und die Mieten haben sich in den letzten fünf Jahren verzehnfacht. In Griechenland beträgt der Wohnraumanspruch pro Person vier Quadratmeter.

Es gab zu viele Leute, die alle etwas wollten.
Leben zum Beispiel.

Die ungarische Regierung rief während einer der letzten Krisen den Notstand aus, und seither gelten die diktatorischen Verhältnisse unbegrenzt weiter.

Den Menschen ging es ganz gut, außer sie waren Roma. Oder Frauen, oder sexuell – oder geschlechtlich nicht der Staatsnorm entsprechend. Dann eher nicht. Der Rest hatte oft Jobs in der Autoindustrie, bei Mercedes, Audi, Opel, BMW. Firmen, die auf solide und stabile politische Verhältnisse Wert legten. […] Die Märkte mögen keine Demokratien. Da wird zu viel geredet.

Ebenso kaputt wie die Erde ist die Gesellschaft, in der es nur noch Milliardäre und das Prekariat gibt, nichts dazwischen.

Der AI-Faker arbeitete von seinem Work-Sleep-Place aus auf Stundenbasis. […]
Er arbeitete als künstliche Intelligenz. Und war Teil der großen glücklichen Amazon-Mechanical-Turk-Familie. […] Als künstliche Intelligenz getarnte Menschen wie er transkribierten Texte, schrieben Chats, in denen sie taten, als seien sie Chatbots, und arbeiteten für die Sicherheit aller. Die menschliche AI spielte AI, weil sie billiger waren, als eine AI zu programmieren, und weil AI cool klang. Nach Zukunft.

„Hauptsache: Arbeit“, stöhnten sie und schleppten sich in Großraumbüros, in denen sie beschäftigt wurden, mit der Programmierung dessen, was sie unnütz machen würde.

Es wäre möglich gewesen, jenen, die vom System unverdaut ausgeschieden worden waren, ein angenehmes Leben zu finanzieren, den alten, krank Gearbeiteten, vom Dauerstress der Ausbeutung verrückt Gewordenen, aber – wozu sollte das gut sein?

Die Elite der Firmenchefs, Wirtschaftsanwälte und CEOs weltweit blieb seit Generationen unter sich.
Die Harvard Business School warb nicht mit Sätzen wie: „Bei uns lernen Sie die Grundlagen Ihres späteren Wohlstands: Steuervermeidung und Aktienhandel“ – sondern sie versprach den Absolventen, Teil eines lebenslangen Netzwerks zu sein und nach dem Abschluss mit einem Gehalt von hundertfünfzigtausend in ihr Leben zu starten, das aus der Vermehrung von Geld bestehen würde.

[Das Jahrtausend] würde als „Zeit des Wandels“ in die Geschichtsbücher eingehen. Wenn es später noch Bücher geben würde. Oder eine Geschichte. Oder eine Welt.

Kunst kennt man nur noch in Form von Memes bzw. NFTs, also digital, im Internet.

Das war Kultur und
kann weg, würden sich jüngere Menschen denken.
Kultur war etwas für die Generation Ü75 mit Schlagerevents, Ballermann und Opernarien. Dachten sich die jungen Menschen.
Alte Menschen mochte keiner.
[…] Der Markt hatte gesprochen, er hatte gesagt: „Kunst ist Erfolg. Erfolg gibt allem, was überlebt, recht, und sieh nur, was für eine tolle Plattform wir hier für dich gebaut haben.
Du kannst was nachsingen oder was mit Titten machen. Oder Games oder Reise-Influencing.
Stelle deine Kunst hier rein, wir sorgen für Minizahlungen, und wenn du zu radikal wirst, ist dein Profil verschwunden. […]
Die Demokratisierung der Kunst. Also falls die Algorithmen die Menschen teilhaben ließen und die Beiträge nicht zensierten, weil ein Körperteil, das an einer weiblichen Person hing, zu sehen war. Oder der Kunstanbietende zu wenig Follower hatte. Oder seine Beiträge nicht bewarb. Oder nicht lange genug auf der Plattform aktiv war. […]

Eine Errungenschaft sind Selbstoperationen mit Unterstützung aus dem Internet, zum Beispiel bei einem Leistenbruch:

Dem
beherzten Mann
Intelligenz: mittel
Kaufkraft: kaum vorhanden
Eigentum: dito
Politische Vorlieben: konservativ
Literarische Vorlieben: Kalender
wurden innerhalb einer Stunde nach der Konsultation mit einem Kurierfahrer, der günstiger im Unterhalt und Betrieb war als eine Drohne – ein steriles OP-Besteck, lokale Betäubungsspritzen, bereits aufgezogen, steriles Nähzeug, Verbandmaterial, ein Kunststoffnetz in seine Wohnung nach Antwerpen geliefert.
Er hatte seine Schreibtischlampe vor einem Spiegel platziert, eine starke Birne eingeschraubt und folgte dem Anleitungsvideo. […]
Neben der vereiterten Wunde, die sich nicht schloss in den kommenden Taten, hatten sich Aneurysmen gebildet. Einige hatten sich aus der Leiste gelöst und zu einer Embolie geführt, wie der digitale Arzt (männlich, immer) bedauernd festgestellt hatte.
Am nächsten Tag wurde eine Säge zur Eigenamputation geliefert.
Hervorragend.

Wer das nicht länger erträgt, kann von „Sarco“ Gebrauch machen, einer 3-D-gedruckten mobilen Vergasungskapsel, in die man sich legt, bevor sie mit Stickstoff geflutet wird.

Nach dem Vorgang, der 2 Minuten gedauert hatte, wurde die Kapsel samt Inhalt abgeholt, von einem Wagen, einem Müllwagen ähnlich. Der Inhalt kam ins Innere des Wagens, die Kapsel wurde desinfiziert, was keinen Sinn ergab, aber gut roch, und sofort zum nächsten Einsatzort gebracht.

Die Freunde

Vor zweieinhalb Jahren versuchten Donatella („Don“), Peter, Hannah und Karen mit Ben, Kemal, Maggy, Rachel und Pavel („Pjotr“), die Welt zu retten. Sie glaubten, die Masse aufrütteln zu können, indem sie Aufnahmen von Überwachungskameras auf öffentlichen digitalen Werbeflächen abspielten. Aber statt sich zu entrüsten und gegen das System aufzustehen, waren die Menschen begeistert darüber, wie viel Aufmerksamkeit ihnen der Überwachungsstaat entgegenbrachten.

Jetzt sind es Ben, Kemal, Maggy, Rachel und Pavel, die in London beschließen, einen neuen Versuch zu planen und zweieinhalb Jahre lang vorzubereiten. Maggy ist 19 Jahre alt, die anderen sind Anfang bis Mitte 20.

Ben
Ethnie: irisch
Hobbys: Geheimdienste, Geofencing
Gefährderstufe: unbedeutend
Sexualität: asexuell
Familienzusammenhang: Eltern mit Alkoholschäden.
vermutlich tot

Kemal
Politische Ausrichtung: Desinteresse
Konsumverhalten: abhängig von Koffein und zuckerhaltigen Getränken, Games
Ethnie: unklar asiatisch
Gesundheitszustand: permanente Übermüdung
Sexualität: asexuell, vermutlich

Maggy
Gesundheitsstatus: sehr stark gebaut?
Aggressionspotenzial: hoch
Geschlecht: unklar
Ethnie: pink
Verwendbarkeit für Vermehrung: gering

Rachel
Intelligenz: tunnelbegabt
Aggressionspotenzial: hoch
Ethnie: unklar, nicht weiß
Kreditwürdigkeit: nicht vorhanden
Gesundheitsstatus: hoffnungslos

Pavel
Ethnie: weiß oder osteuropäisch
Kaufverhalten: Games, Platinen, Kabel, PCs
Sexualität: keine
Familie: irgendwo
Gesundheitszustand: Einsamkeit

Vorbereitung

Ziel ist es, fremde Rechner mit RCE – Remote Code Execution – anzugreifen und in zwei Jahren ein Chaos zu verursachen, das eine die Welt rettende Revolution zur Folge haben wird.

Ben, Karen, Don und Rachel sitzen in einem Container an ihren Rechnern und legen in den Social Media massenweise neue Accounts an, setzen Bots ein und legen Trollfarmen an, um ein weltweites, von ihnen kontrolliertes Netzwerk zu schaffen.

An jenem Tag […]
richtete Rachel Bankverbindungen und Firmen in attraktiven Orten ein. Sie chattete mit mehreren Bots, die Vermittler darstellten, oder mit Leuten in Bangladesch, die eine billigere Variante zu Bots waren, packte schwungvoll Firmengründungen, Bankkonten und Pseudodirektoren der Pseudofirmen in den Warenkorb, der Bot machte sich gegen lächerliche Beträge an die Ausstellung der Dokumente, und Rachel zahlte mit Bitcoins […]
Die Firmen, die Rachel einrichtete, befassten sich mit: Warentermingeschäften, Finanzdienstleistungen, Investmentberatung und Anlageexpertisen. Also mit nichts.

Währenddessen gründen Maggy und Pavel in Corcapolo im Tessin sowohl die Zeitung „RCE“ mit einer Online- und einer Retro-1.0-Print-Ausgabe, die in 27 Ländern kostenlos verteilt wird. Außerdem entwickeln die Nerds eine Chat-App („RCE“-App), die nicht über zentrale Server läuft, sondern Peer-to-Peer und mit einem MixNet.

Der Chat, den die Freunde gerade in Betrieb nahmen, würde ihr Marktplatz sein, ihr Stammtisch, ihr Bildschirm, ihr Alarm.

Virtuelle Influencer sammeln in jedem europäischen Land Millionen von Followern um sich und tun so, als wollten sie ihnen erklären, wie sie das Menschsein überwinden können.

Parallel dazu hackt sich Pavel in die Faktencheck-Organisation der Europäischen Union, die Social Observatory for Disinformation and Social Media Analysis (SOMA). Und er schmuggelt einen Trojaner in das aktuelle MS-Word-Update.

Fakes

Einige Monate vor dem „Ereignis“, wie die Freunde es nennen, beginnen sie, über ihr neues Netzwerk und Medienimperium gezielt Fakes zu verbreiten.

Alte und Kranke, Arbeits- und Obdachlose, die nicht Ertrag bringend am gesellschaftlichen Leben und wirtschaftlichen Wachstum teilnehmen, sollen angeblich in für Investoren uninteressante, also auch nicht gentrifizierte Stadtviertel umgesiedelt und dort eingesperrt werden.

In einem anderen Fake heißt es, Google habe das mit dem berühmten Trolley-Modell veranschaulichte Dilemma gelöst. Dabei geht es um eine Verkehrssituation, in der jemand entscheiden muss, ob ein auf eine größere Menschenmenge zurasendes Fahrzeug auf eine Bahn umgeleitet wird, wo nur wenige sterben. Mit Hilfe der ungeheuren über jede und jeden gesammelten Datenmengen kann nun Google den exakten Wert jeder Person angeben – und beispielsweise autonom fahrende Autos entsprechend steuern. Die Medien greifen die RCE-Meldungen auf, zeigen beispielsweise das Foto eines süßen Kleinkindes und schreiben dazu: „Wird dieses Baby Opfer des Killer-Algorithmus?“

In Frankreich – so ein weiterer Fake – werden Folterlager für junge KlimaaktivistInnnen eingerichtet, aber auch für Menschen, die sich in Gewerkschaften oder irgendeiner Form außerparlamentarischer Opposition engagieren. Um die Massen von Häftlingen unterbringen zu können, sei der Louvre bereits zum Gefängnis umfunktioniert worden, behauptet „RCE“.

Eine gestreamte RCE-Filmserie handelt von sechs Jugendlichen, die eine europaweite Revolution planen.

RCE

Ben führt bei internationalen Banken Millionen von Mikrobuchungen durch, zieht jedoch zunächst nicht mehr als 10 Dollar pro Konto ab, damit die Fraud-Detection-Software nicht anschlägt.

Das Vertrauen der Kunden in eine abstrakte, irreale Sicherheit musste unbedingt gewahrt bleiben. Still ersetzten Banken Verluste und arbeiteten weiter mit veralteten Systemen, weil es zu aufwendig (teuer) wäre, das weltumspannende Netz mit Neuem auszustatten, und die Hard- und Software in allen Bereichen, in allen Filialen auf einen aktuellen Stand zu bringen, bedeutete Investitionen und damit Gewinnverlust, den die Aktionäre nicht schätzen. […] Die Auslagerung von Arbeit an die Kunden der Banken bedeutet 16 Milliarden Dollar Gewinn im Jahr. In zehn Jahren also 200 Milliarden. Was sind da ein paar verschwundene Millionen.

Schließlich sorgt Ben zehntausendfach für Fehlbuchungen zwischen Großbanken und Hedgefonds.

In den letzten Stunden vor dem „Ereignis“ verschickt Ben unter den Absendern großer Nachrichtenagenturen Meldungen an die Redaktionen der Massenmedien. Die Banken hätten russische Hackerangriffe verheimlicht, heißt es da, und Geldabflüsse in Billiardenhöhe verschwiegen. Den Kunden wird geraten, ihre Konten zu prüfen und zu räumen.

Überall werden Börsengebäude gesprengt, in Barcelona auch gleich noch die Basilika La Sagrada Familia.

Eine im Londoner Grundbuchamt beschäftigte Frau wirft die Akten auf den Boden, übergießt sie mit Benzin und legt Feuer, bevor sie hinausgeht. Überall in Europa brennen Eigentumsdokumente.

Das Grace-Hopper-Überseekabel wird durch Unterwassersprengungen zerstört.

Massen von 3-D-gedruckten autonomen Drohnen mit Systemen zur Gesichtserkennung greifen Incels und Neonazis an und betäuben sie mit Carfentanyl. Als SanitäterInnen Verkleidete sammeln die Ohnmächtigen ein, bringen sie mit Krankenwagen zu Kreuzfahrtschiffen, die auf hoher See verankert werden.

Scharfschützen von Sondereinsatzkommandos stellen fest, dass ihre Gewehre nicht funktionieren. Die Hacker haben die Waffen durch Geofencing blockiert.

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„RCE #RemoteCodeExecution“ lautet der Titel des zweiten Bandes einer mit „GRM. Brainfuck“ begonnenen dystopischen Weltrettungs-Trilogie. Sibylle Berg prangert mit der kulturpessimistischen, apokalyptischen Groteske den Kapitalismus an. Maliziös, zornig und zynisch wirft sie grelle Schlaglichter auf Auswüchse und Fehlentwicklungen der westlichen Gesellschaften. Lösungen schlägt sie keine vor.

Die zahlreichen Romanfiguren stellt Sibylle Berg nach einem Schema mit hin und wieder witzigen Angaben vor.

Papst
Hobbys: Wachtturm-Magazine sammeln
Politische Ausrichtung: No Politics
Gesundheitszustand: verwechselt sich mit Gott
Sexualität: Gebet, Geißelung
Familienstand: Gott

Über die Personen erfahren wir allerdings kaum mehr als das. Sibylle Berg interessiert sich für die Charaktere ebenso wenig wie für eine lebendige, anschauliche Darstellung. Das ist postnarrativ. Dementsprechend inszeniert sie in „RCE #RemoteCodeExecution“ nur skizzenhaft, und der Plot bleibt rudimentär: In naher Zukunft bereitet eine Gruppe von Hackern gut zwei Jahre lang ein „Ereignis“ vor, einen Umsturz, der die Welt retten soll. Am Tag X endet „RCE #RemoteCodeExecution“, und wir müssen wohl auf den dritten Band warten, bis wir erfahren, ob die Nerds erfolgreich sind oder nicht.

Der temporeiche Anfang von „RCE. #RemoteCodeExecution“ ist sprachlich virtuos und mitreißend, (wahn-)witzig und voller Esprit. Das wirkt dadaistisch. Sibylle Berg setzt auf schrille Zuspitzungen und eine krasse Überwältigungsästhetik. Aber die Wirkung des aus der Lyrik entlehnten Zeilensprungs und der nervösen Stakkato-Sätze schleift sich ab, und beim Lesen nervt immer stärker die Redundanz, das Mehr vom Gleichen. „RCE #RemoteCodeExecution“ ist mit fast 700 Seiten viel zu lang und redundant.

Den Roman „RCE. #RemoteCodeExecution“ gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Lisa Hrdina und Torben Kessler.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2022
Textauszüge: © Verlag Kiepenheuer & Witsch

Sibylle Berg (Kurzbiografie / Bibliografie)

Sibylle Berg: Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot
Sibylle Berg: Ende gut
Sibylle Berg: Der Mann schläft
Sibylle Berg: Der Tag, als meine Frau einen Mann fand
Sibylle Berg: GRM. Brainfuck

Marina Perezagua - Hiroshima
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Hiroshima