Steffen Kopetzky : Monschau

Monschau
Monschau Originalausgabe Rowohlt-Berlin-Verlag, Berlin 2021 ISBN 978-3-7371-0112-7, 351 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

1962 gibt es in Monschau einen Pocken-Ausbruch. Das Virus wurde von einem Ingenieur der Rither-Werke aus Indien eingeschleppt, aber eine Schließung des Betriebs hätte verheerende Auswirkungen. In dem von der Landesregierung zur Seuchenbekämpfen nach Monschau entsandten Arzt erkennt der Chauffeur des langjährigen Firmendirektors einen im Februar 1945 zum Tod verurteilten Truppenarzt ...
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Kritik

Zwar ist die mitreißende Geschichte, die Steffen Kopetzky in seinem Roman "Monschau" erzählt, fiktiv, aber vieles darin basiert auf Tatsachen. Es gelingt ihm, eine Fülle von Informationen in die Handlung zu packen, ohne das flotte Tempo zu drosseln. Lebendig und anschaulich inszeniert er das Geschehen. Damit bietet er ein besonderes Lesevergnügen.
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Pocken-Ausbruch in Monschau

Am 1. Februar 1962 fährt Prof. Günter Stüttgen von Düsseldorf, wo er mit seiner Ehefrau Ruth und den beiden Söhnen wohnt, nach Monschau-Lammerath. Neben ihm in seinem VW-Käfer sitzt der Assistenzarzt Nikolaos („Nikos“) Spyridakis.

Nikos Spyridakis stammt aus Kreta. Seine Mutter Penelope, die Witwe eines griechischen Berufsoffiziers, lebt seit dem Krieg in Athen. Vor fünf Jahren kam Nikos nach Deutschland, um in Gießen Medizin zu studieren. Der inzwischen 24-Jährige wohnt in Düsseldorf und arbeitet eigentlich für Prof. Helmut Ruska, den Direktor des Instituts für Biophysik der Medizinischen Akademie in Düsseldorf, einen Pionier der Elektronenmikroskopie, aber Stüttgen hat seinen Kollegen überredet, ihm den jungen Mediziner für den vorübergehenden Einsatz in Monschau zu überlassen.

Günter Stüttgen wurde 1919 als Sohn eines Lehrers in Düsseldorf geboren. 1940 machte er das Physikum und wurde zur Wehrmacht eingezogen. Weil der Dermatologe nach dem Krieg am King Edward Memorial Hospital in Bombay ein profundes Wissen über Seuchenbekämpfung erwarb, hat ihn nun das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen mit der Bekämpfung der soeben in Monschau ausgebrochenen Pocken-Epidemie beauftragt.

Als „Patient Nr. 1“ gilt Josef („Jupp“) Reue, ein Mitarbeiter der Rither-Werke in Monschau, der im Vorjahr monatelang in Indien auf Montage war. Aus Sicherheitsgründen lässt das Unternehmen grundsätzlich alle Mitarbeiter, die von so einer Auslandsreise zurückkommen, im Tropeninstitut in Hamburg untersuchen. Bei Reue verzichtete man ausnahmsweise darauf, weil er erst unmittelbar vor Weihnachten eintraf und den Heiligen Abend mit seiner Familie verbringen wollte. Als er Anfang Januar mit leichten Beschwerden den Hausarzt konsultierte, ging dieser von Windpocken aus, aber drei Wochen nach dem Vater erkrankte auch die neunjährige Tochter Bärbel, und bald war nicht mehr zu übersehen, dass es sich um die sehr viel gefährlicheren Pocken (Variola) handelte. Man fuhr das Kind nach Aachen, aber nach zwei Stunden Wartezeit weigerte sich das Krankenhaus, die vermutlich hochinfektiöse Patientin aufzunehmen. Sie liegt jetzt im St. Bernhard Krankenhaus in Monschau.

Die Rither-Werke in Monschau

Der Oberkreisdirektor des Landkreises Monschau will verhindern, dass aufgrund der Seuche die Rither-Werke geschlossen werden.

Monschau war vom 17. bis 19. Jahrhundert berühmt für seine Feintuch-Produktion, aber deren Niedergang setzte noch vor dem Ersten Weltkrieg ein. Zum bedeutendsten Arbeitgeber in der Region entwickelte sich das 1924 von Bernhard Rither gegründete Unternehmen, das seine Schmelzöfen und Wärmebehandlungsanlagen inzwischen in die ganze Welt liefert und 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In der Nachkriegszeit boten die Rither-Werke der Belegschaft Zuschüsse für den Bau von Eigenheimen an, ließen von einem Architekturbüro ein Musterhaus entwerfen und stellten Grundstücke in Erbpacht zur Verfügung.

Der Firmengründer starb früh. Aber Richard Seuss, ein Bauernsohn aus Garmisch, der in München BWL studiert hatte und 1926 von Bernhard Rither eingestellt worden war, leitet die Firma noch immer. Und als 1960 Bernhard Rithers jüngerer Bruder einem Herzinfarkt erlag, übernahm Seuss auch die Vormundschaft für dessen verwaiste Tochter Vera Rither, bis diese im Dezember 1961 volljährig wurde. (Im Alter von zwölf Jahren hatte Vera bereits ihre Mutter durch eine Krebserkrankung verloren.)

Die Firmenerbin studiert in Paris und möchte Journalistin werden. Mit Hilfe eines Rechtsanwalts in Brüssel bereitet sie den Verzicht auf das Erbe und die Übertragung der Rither-Werke an eine Stiftung vor, deren alleiniger Destinatär die RWTH Aachen werden soll.

Das will Richard Seuss unbedingt verhindern, denn er konspiriert seit Jahren mit einem Konsortium in Bad Mondorf, das bestrebt ist, die Rither-Werke in einem internationalen Stahlkonzern aufgehen zu lassen.

Der Zufall will es, dass Vera Rither zu Beginn der Pocken-Epidemie nach Monschau kommt. Dabei ist sie nicht gegen Pocken geimpft, weil sie als Kind an Polio erkrankt war und die Ärzte deshalb davon abrieten.

Seuchenbekämpfung

Ein Krisenstab wird im Gebäude der Berufsschule Monschau-Lammerath eingerichtet.

Der zuständige Amtsarzt lässt jede Person ermitteln, die in den letzten vier Wochen direkten Kontakt zu einem Familienmitglied des Monteurs Reue hatte. Auch die Praxis des Hausarztes der Familie wird unter Quarantäne gestellt.

Prof. Günter Stüttgen erreicht, dass Nikos Spyridakis für die Zeit der Seuchenbekämpfung von den Rither-Werken als Betriebsarzt eingestellt wird und auf dem Gelände eine Wohnung zur Verfügung gestellt bekommt. Nur so kann der Betrieb unter Einschränkungen aufrecht erhalten bleiben. Jeden Tag schlüpft Nikos nun in eine umfunktionierte Stahlarbeitermontur, um sich gegen Infektionen zu schützen und lässt sich von dem Chauffeur Michel Behrends zu den Adressen gemeldeter Verdachtsfälle fahren. Dabei benützen sie eine Limousine mit einer abgedichteten Trennscheibe zwischen Fond und Fahrer.

Liebe

Nikos Quartier befindet sich in der Rither-Villa. Da bleibt es nicht aus, dass er der im selben Haus wohnenden Firmenerbin begegnet. Die beiden verlieben sich. Und im Karneval lässt sich der Mediziner entgegen jede Vernunft von Vera überreden, nach Düren zu fahren und dort Karneval zu feiern, obwohl Monschau inzwischen von der WHO in Genf zum Internationalen Infektionsgebiet erklärt wurde und alle Karnevals-Veranstaltungen in der Region abgesagt sind.

Am Morgen nach der ersten gemeinsam verbrachten Nacht schleicht Vera sich unbemerkt ins St. Bernhard-Krankenhaus in Monschau, um dort den Chefarzt zu überreden, die Ablehnung ihrer Bewerbung als Hilfskrankenschwester während der Seuchenbekämpfung zu überdenken. Ausgerechnet zu dieser Stunde wird das Krankenhaus aufgrund neuer Infektionen isoliert. Vera darf das Gebäude nicht mehr verlassen und wird in einem Mansardenzimmer untergebracht.

Niko schreibt ihr jeden Tag einen Brief, den sie auch erhält, aber antworten kann sie ihm nicht, weil auch keine Gegenstände das Krankenhaus verlassen dürfen. Einmal zeigt sie ihm durch das wiederholte Aus- und Einschalten einer Leuchte, wo ihr Fenster ist, und er schwenkt eine selbst gebastelte Fackel.

Von der Vergangenheit eingeholt

Fast gleichzeitig mit Vera Rither kam ein Reporter der Zeitschrift Quick nach Monschau und quartierte sich unter dem (falschen) Namen Justus Grünwald im Goldenen Löwen ein. Es sieht so aus, als wolle er über die Pocken-Epidemie berichten, aber tatsächlich hat er anderes vor.

Im April 1945 – damals war er ein 20 Jahre alter chemisch-technischer Assistent in Wien – erschoss die SS vor seinen Augen zwei seiner Kollegen, die sich geweigert hatten, das Elektronenmikroskop des Instituts vor dem Einmarsch der Alliierten zu zerstören. Später wurde er Dramatiker, Schriftsteller und Journalist. Als er 1960 über den geheimen Bau eines Regierungsbunkers in der Eifel recherchierte, wurde er auf die Rolle des Direktors der Rither-Werke im „Dritten Reich“ aufmerksam.

Richard Seuss trug den Ehrentitel eines Wehrwirtschaftsführers und pflegte enge Beziehungen zu Robert Ley, dem Leiter der Deutschen Arbeitsfront. In den Rither-Werken setzte er auch Zwangsarbeiter ein.

Als nun Günter Stüttgen zur Seuchenbekämpfung nach Monschau kam, erkannte der Chauffeur Max Lembke in dem Professor den Arzt, der im Februar 1945 von einem Feldgericht in Abwesenheit zum Tod verurteilt worden war, weil er auf dem ihm unterstellten Verbandsplatz in Dreiborn auch verwundete Amerikaner behandelt und das Lazarett dann kampflos übergeben hatte.

Max Lembke, der aus Monschau-Höfen stammt, hatte in der Schlacht im Hürtgenwald im Winter 1944/45 als Scharfschütze gegen die Amerikaner gekämpft, lag nach seiner schweren Verwundung im Lazarett in Dreiborn und geriet nach dessen Übergabe an die Amerikaner in Kriegsgefangenschaft.

Nachdem der Quick-Reporter den 62-jährigen Direktor der Rither-Werke in Monschau mit Kopien von Belastungsmaterial konfrontiert hat, setzt sich Richard Seuss nach New York ab – und wartet dort auf die Nachricht, dass Max Lembke den „Verräter“ Günter Stüttgen erschossen habe.

Im letzten Augenblick schöpft Nikos Fahrer Michel Behrends Verdacht, alarmiert den Arzt und fährt mit ihm zur Berufsschule in Monschau-Lammerath, wo der Krisenstab darüber berät, wie nach dem Abklingen der Pocken-Epidemie weiter vorgegangen werden soll. Ungeachtet der Warnung verlässt Günter Stüttgen das Gebäude. Niko ist bereits vor ihm in den nahen Wald gerannt. Ein Gewehrschuss ist zu hören.

Epilog

Max Lembke schießt sich während des Gerangels mit Niko in den linken Fuß und wird nach Düren ins Krankenhaus gebracht.

Richard Seuss trifft sich auf der Weltausstellung in Seattle unter anderem mit Wernher von Braun und fliegt dann mit gefälschten Papieren von New York nach Caracas. An Bord der Super Constellation der Pan Am geht er mit Schüttelfrost und kalten Schweiß auf der Stirn zur Toilette, wo er auf seinem Bauch einen heftigen Ausschlag bemerkt …

Günter Stüttgen überredet den Leiter der zuständigen AOK, im Fall der von Pockennarben entstellten Bärbel Reue die Kosten für eine gerade erst in den USA entwickelte Methode zur operativen Entfernung von Narbengewebe zu übernehmen.

Nachdem die Quarantäne-Maßnahmen aufgehoben wurden und das Krankenhaus in Monschau wieder geöffnet ist, fährt Vera zu Niko nach Düsseldorf, und er nimmt sie kurz darauf mit zu einem Besuch seiner Mutter Penelope in Athen.

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Zwar ist die packende Geschichte, die Steffen Kopetzky in seinem Roman „Monschau“ erzählt, fiktiv, aber vieles darin basiert auf Tatsachen.

Vorbild für die Rither-Werke in Monschau-Lammerath ist die Otto Junker GmbH in Lammersdorf, einem Ortsteil von Simmerath nordöstlich von Monschau. Das 1924 von Otto Junker gegründete Unternehmen verschaffte sich mit Schmelzöfen und Wärmebehandlungsanlagen internationales Renommee. Nach dem Tod des Firmengründers ging die Otto Junker GmbH in den Besitz der Otto-Junker-Stiftung über, deren alleiniger Destinatär die RWTH Aachen ist.

Ein Ingenieur der Otto Junker GmbH, der monatelang auf Montage in Indien gewesen war, schleppte im Dezember 1961 das Variola-Virus in Monschau ein und klagte im Januar 1962 über leichte Beschwerden, aber erst als seine Tochter Wochen später ebenfalls erkrankte, begriff man, dass es sich um Pocken handelte. Es war eine der letzten Pocken-Epidemien in Deutschland. (Im Januar 1970 gab es noch einen in Meschede.)

Dabei denken wir an die zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung aktuelle Corona-Pandemie.

Die Romanfigur Günter Stüttgen taucht bereits in „Propaganda“ (2019) auf. Dabei orientiert sich Steffen Kopetzky an dem Düsseldorfer Dermatologie-Professor Günter Stüttgen (1919 ‒ 2003).

Günter Stüttgen studierte in Freiburg, Marburg und Düsseldorf Medizin. Als Truppenarzt im Rang eines Hauptmanns behandelte er während der Allerseelenschlacht im November 1944 ‒ einer der drei Teilschlachten der Schlacht im Hürtgenwald ‒ auch verwundete Amerikaner und setzte sich mehrmals erfolgreich für stundenlange Kampfpausen ein, damit beide Seiten ihre Verwundeten bergen konnten. Gegen Kriegsende übergab er ein ihm unterstehendes Lazarett kampflos den Alliierten und wurde deshalb in Abwesenheit zum Tod verurteilt.

1962 bekämpfte der Dermatologe Günter Stüttgen gemeinsam mit dem aus Kreta stammenden Kollegen Constantin Emmanuel Orfanos (*1936) die Pocken-Epidemie in Simmerath-Lammersdorf und wurde im Jahr darauf mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Mindestens noch eine weitere Romanfigur weist Züge eines realen Vorbilds auf: Der Quick-Reporter Justus Grünwald, der zu Beginn der Pocken-Epidemie nach Monschau kommt, musste wie Johannes Mario Simmel (1924 ‒ 2009) am 5. April 1945 als Chemoingenieur in der elektrochemischen Forschungsabteilung des Elektrokonzerns Kapsch in Wien mit ansehen, wie zwei Kollegen ermordet wurden, weil sie sich geweigert hatten, den Befehl zur Zerstörung eines Elektronenmikroskops auszuführen.

Steffen Kopetzky hat seinen Roman „Monschau“ darüber hinaus mit kurzen Hinweisen auf zeitgeschichtliche Ereignisse und Insignien der damaligen Zeit gespickt: Algerienkrieg, Vietnam-Krieg, Contergan-Skandal, Helmut Schmidt und die Sturmflut 1962. Im Fernsehen läuft der Straßenfeger „Das Halstuch“ von Francis Durbridge; Ulrike Meinhof schreibt für „konkret“, und in Düsseldorf plädiert ein unschwer als Joseph Beuys zu erkennender Künstler für einen demokratischen Aufbruch, während in Paris Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir die Jugend inspirieren. Die Menschen rauchen auch in Amtsstuben Stuyvesant, hören Jazz und tanzen Twist.

Steffen Kopetzky beschränkt sich in „Monschau“ nicht auf die Pocken-Epidemie im Jahr 1962, sondern knüpft auch an seinen Roman „Propaganda“ und Ereignisse im Zweiten Weltkrieg an, zum Beispiel das Massaker von Kondomari (1941), Ludwig Erhards von der Niederlage des Deutschen Reichs ausgehende Denkschrift „Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung“ (1944), die durch Befehlsverweigerung von General Rudolf-Christoph Freiherr von Gersdorff verhinderte Zerstörung Monschaus (1944), die Verwüstung von Düren durch einen Bombenangriff am 16. November 1944 („Operation Queen“) und die Schlacht im Hürtgenwald (1944/45).

Steffen Kopetzky gelingt es, eine Fülle von Informationen in seinen Roman „Monschau“ zu packen, ohne das flotte Tempo des Handlungsablaufs nennenswert zu drosseln oder den Eindruck von Bildungshuberei entstehen zu lassen. Er inszeniert das Geschehen stringent und lebendig, farbig und anschaulich. Die Charaktere hätte er allerdings stärker ausleuchten können.

Im Epilog von „Monschau“ erweist sich Steffen Kopetzky nicht nur als vorzüglicher, sondern auch als schelmischer Autor:

Wie ein Bogenschütze vielleicht meint, die Sehne seiner fernhin treffenden Waffe noch ein klein wenig weiter durchziehen zu können […], so könnte der vom Geist dieser Geschichte beflügelte Erzähler sie an dieser Stelle auch noch einmal spannen wollen, um den Leser mit heimlicher Freude auch bis zum letzten Buchstaben an sich zu binden.
Vielleicht würde er Abschweifungen erfinden, um jenem im nächtlichen Wald gefallenen Schuss Nachhall zu geben […].
Aber solch hinhaltende Frechheit wagen wir nicht, genauso wenig, wie wir uns erlauben würden, das Ende nicht treu dem wirklichen Geschehen nach zu berichten […].

Nach dieser Einleitung hält uns Steffen Kopetzky noch seitenlang hin, bis er uns endlich verrät, was es mit dem Gewehrschuss am Ende des letzten Kapitels auf sich hat.

Mit „Monschau“ bietet Steffen Kopetzky ein besonderes Lesevergnügen.

Den Roman „Monschau“ von Steffen Kopetzky gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Johann von Bülow.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2021
Textauszüge: © Rowohlt-Berlin Verlag

Steffen Kopetzky: Propaganda

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