Nele Neuhaus : Muttertag

Muttertag
Muttertag Ullstein Buchverlage, Berlin 2018 ISBN 978-3-550-08103-3, 556 Seiten ISBN 978-3-8437-1880-6 (eBook) ISBN 978-3-548-06144-3 (Taschenbuch)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Fünf Leichen auf einem Privatgrundstück in Königstein-Mammolshain fordern das Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein 2017 heraus. Rasch ergibt sich, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der schon als Jugendlicher 1981 zu morden anfing ...
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Kritik

Wer gern spannende, farbig inszenierte Kriminalromane mit lebendigen Figuren und einem gehörigen Maß an Komplexität liest, wird an "Muttertag" − dem neunten Band einer Buchreihe von Nele Neuhaus − Freude haben.
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Leichenfund in Mammolshain

Am 18. April 2017 wird in einem Privathaus in Königstein-Mammolshain die Leiche des knapp 87 Jahre alten, seit 1995 verwitweten Bewohners Theodor Ernst Reifenrath gefunden. Der Hund des alten Mannes ist im Zwinger fast verdurstet und verhungert. In seiner Not hat er augenscheinlich unter einer Betonplatte gegraben und menschliche Knochen hervorgeholt. Dadurch entdeckt die Polizei die sterblichen Überreste von drei Frauen. Eine vierte Tote wird aus einem zugedeckten Brunnenschacht auf dem Anwesen geborgen.

Oliver von Bodenstein und Pia Sander von der Mordkommission (K 11) in Hofheim leiten die Ermittlungen.

Untersuchungen ergeben, dass es sich bei der Toten aus dem Brunnenschacht um Theodor Reifenraths seit dem Muttertag 1995 vermisste Ehefrau Rita handelt. Sie wurde erschossen. Die drei anderen Frauen fielen ebenfalls einem Mörder zum Opfer, aber sie starben durch Ertrinken. Der Mörder hatte jede von ihnen voll bekleidet in eine Folie gewickelt und geknebelt, bevor er sie ertränkte. Keine von ihnen wurde sexuell missbraucht. Die Obduktion ergibt, dass die Toten eingefroren waren, bevor jemand sie vor dem Gießen der Betonplatte im Hundezwinger im Sommer 1997 vergrub. Der Polizei gelingt es, die Frauen zu identifizieren: Es handelt sich um die am 11./12. Mai 1991 in Mannheim-Neckarau verschwundene 20-jährige Disponentin Mandy Simon, die seit 9. Mai 1993 vermisste 32-jährige Stewardess Annegret Münch aus Walldorf und die zuletzt am 10. Mai 1996 gesehene, damals 42 Jahre alte Controllerin Jutta Schmitz aus Kaarst.

Das Ehepaar Reifenrath hatte ab 1962 auf dem Fabrikgelände des stillgelegten Familienbetriebs innerhalb von zwei Jahrzehnten Dutzende von Pflegekindern. Aus einer Befragung der inzwischen 84 Jahre alten damals zuständigen Jugendamts-Sachbearbeiterin Elfriede Schröder gewinnen die Ermittler den Eindruck, dass die Reifenraths nicht aus Menschenliebe handelten. Ihnen ging es um das von den Behörden gezahlte Geld, und das Jugendamt war froh, besonders schwierige Kinder bei ihnen unterzukriegen. Deshalb wollte man auch nicht wahrhaben, dass vor allem Rita Reifenrath ungehorsame Kinder brutal bestrafte.

Claas Reker

Im Fall der drei ertränkten Frauen gerät sogleich einer der Zöglinge ins Visier der Polizei: Claas Reker war 15 Jahre alt, als Nora Bartels, ein zwei Jahre jüngeres Mädchen aus Mammolshain, am 10. Mai 1981 in einem Teich ertrank. Man verdächtigte ihn, Nora ermordet zu haben, konnte ihm jedoch nichts nachweisen.

2014 musste er sich wegen Gewalttätigkeit gegen seine Frau Sandra vor Gericht verantworten. Aufgrund eines Gutachtens der Psychiaterin Dr. Katharina („Kim“) Freitag – Pia Sanders jüngerer Schwester − wies die Richterin den Angeklagten in eine geschlossene psychiatrische Anstalt ein. Seit er Anfang 2017 wieder frei ist, fürchtet sich Sandra Reker vor ihm.

Er arbeitet jetzt als Hilfskraft am Flughafen. Die Polizei setzt sich mit seinem Vorgesetzten Jens Hasselbach in Verbindung und nimmt ihn am Arbeitsplatz fest.

Aber bei den Vernehmungen kommen die Ermittler davon ab, ihn als den Mörder der drei in den Neunzigerjahren ertränkten Frauen zu verdächtigen. Er wird freigelassen.

Fridtjof Reifenrath

Statt gegen Claas Reker ermittelt die Mordkommission nun gegen Fridtjof Reifenrath. Er wuchs zwar auch bei Rita und Theodor Reifenrath auf, gehörte jedoch nicht zu den Pflegekindern, sondern war der Enkel des Ehepaars.

Rita und Theodor Reifenrath hatten eine Tochter. Brunhilde riss früh aus und strandete in Berlin. Dort gebar sie einen Sohn. Als Fridtjof zwei Jahre alt war, starb sie an einer Überdosis Heroin. Das verwaiste Kind kam nach einem kurzen Aufenthalt in einem Kinderheim zu den Großeltern in Mammolshain.

Inzwischen ist Fridtjof Reifenrath zum CEO des Dax-Unternehmens Deutsche Effecten- und Handelsbank avanciert.

Als im Haus der Reifenraths in Mammolshain ein Waffenversteck entdeckt wird und bei entsprechenden Untersuchungen Fridtjof Reifenraths Fingerabdrücke auf der Pistole sichergestellt werden, mit der Rita Reifenrath erschossen wurde, verhaftet ihn die Polizei am 26. April.

Am Tag darauf gesteht Fridtjof Reifenrath, dass seine Großmutter am 14. Mai 1996 vor seinen Augen von seinem von ihr immer wieder gedemütigten Großvater im Zorn erschossen wurde. Weil Theodor Reifenrath zu betrunken gewesen sei, habe er die Leiche dann mit Hilfe seines besten Freundes Joachim Vogt – der zu den Pflegekindern gehört hatte – noch in derselben Nacht im Brunnenschacht versteckt und das Blut in der Küche aufgewischt.

Muttertag

Die drei Frauen, deren Leichen in Theodor Reifenraths Hundezwinger gefunden wurden, fielen einem Serientäter zum Opfer, dem die Polizei aufgrund markanter Übereinstimmungen weitere Morde zuordnet. Er scheint 1988 in Aschaffenburg mit Eva Tamara Scholle begonnen zu haben. 1997 brachte er wohl in Hamburg die fünfte Frau um: Elke von Donnersberg. Für den Zeitraum von 1998 bis 2011 entdecken die Ermittler keine vergleichbaren Fälle, aber 2012 ging die Serie mit Rianne van Vuuren in Gravenbruch weiter. Zwei weitere Opfer folgten 2013 bzw. 2014. In bisher acht dem K 11 in Hofheim bekannten Fällen wurden in Folie eingewickelte, voll bekleidete Frauen ertränkt, und zwar jeweils am Muttertag. Am 14. Mai 2017, in weniger als drei Wochen, steht wieder ein Muttertag an. Die Ermittler verspüren deshalb besonderen Zeitdruck: Sie müssen verhindern, dass der Serienmörder noch eine Frau tötet.

Fiona Fischer

Am 19. März 2017, zwei Wochen nach der Beerdigung von Christine Fischer in Zürich, trifft sich deren 22-jährige Tochter Fiona mit Ferdinand Fischer, dem Mann, der sie und ihre Mutter vor 20 Jahren verlassen hatte. Dabei erfährt sie, dass er und Christine nicht ihre leiblichen Eltern waren. Die beiden hatten eine Scheinehe geschlossen, weil Christine ein Kind adoptieren wollte. Der Kinderwunsch ging dann ohne formelle Adoption in Erfüllung, als ihr die Zürcher Gynäkologin Martina Schmidt ein am 4. Mai 1995 geborenes Mädchen brachte, das sie wie eine eigene Tochter aufzog: Fiona.

Es ist nicht einfach, an die Ärztin heranzukommen, denn Martina Schmidt wechselte nach der Facharztausbildung in Zürich 1995 zu einer Klinik im Baselland und zog 1999 nach Deutschland. Zweieinhalb Wochen nach dem Gespräch mit Ferdinand Fischer erfährt Fiona, dass Martina Schmidt in Deutschland heiratete und inzwischen Siebert heißt. Frau Prof. Dr. Martina Siebert in Frankfurt gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der In-vitro-Fertilisation.

Fiona Fischer gelingt es, am 13. April in Frankfurt mit ihr zu sprechen. Sobald die Gynäkologin begreift, wen sie vor sich hat, fürchtet sie die Folgen ihrer Tat vor 22 Jahren. Der Traumjob in Marbella, den sie in einer Woche anzutreten beabsichtigt, könnte in Gefahr sein. Dabei hatte sie 1994/95 das Beste gewollt: Ihre damals beste Freundin war ungewollt schwanger geworden, und eine ihrer Patientinnen in Zürich wünschte sich ein Kind. Nach vielen Jahren erstmals wieder setzt Martina Siebert sich mit der früheren Freundin in Verbindung und berichtet von Fionas Besuch, aber deren Mutter will nichts davon wissen.

Aufgebracht gibt die Gynäkologin die Kontaktdaten weiter. Es handelt sich um Dr. Katharina Freitag, die ärztliche Direktorin der Dr.-Assmann-Klinik für Psychiatrie in Bad Homburg. Weil Fiona jedoch nicht an ihre Mutter herankommt, möchte sie noch einmal mit Martina Siebert sprechen und klingelt beim Privathaus in Wildsachsen.

Der Ehemann öffnet und lässt Fiona ins Haus. Seine Frau komme gleich, behauptet er. Zu spät begreift Fiona, dass die Ärztin bereits ihre neue Anstellung in Marbella angetreten hat.

Als sie zu sich kommt, liegt sie in einer Art Kellerraum, dessen Stahltür verschlossen ist. Fiona ist nicht allein. Neben ihr liegt eine andere Frau, von der sie bereits Fotos gesehen hat. Es ist ihre Mutter Katharina Freitag.

27. April 2017

Pia Sander macht sich Sorgen um ihre jüngere Schwester Katharina („Kim“), die auf alle ihre Anrufsversuche nur mit einer SMS geantwortet hat, deren Formulierung untypisch für die Psychiaterin ist. Das meint auch Pias Chefin, die Kriminaldirektorin Dr. Nicola Engel, die Leiterin der Regionalen Kriminalitätsinspektion Hofheim, die fünf Jahre lang Kims Lebensgefährtin war, bis die Beziehung kürzlich zerbrach.

Als Pia Sander und Oliver von Bodenstein am 27. April in Kims Privatwohnung nachsehen, stoßen sie auf Claas Rekers Leiche. (Leserinnen und Leser wissen längst mehr als die Polizei: Claas Reker war am 25. April in die Wohnung eingedrungen und wartete auf die Psychiaterin, um sich für deren Gutachten zu rächen. Aber statt Katharina Freitag kam ein Mann, und der tötete den überraschten anderen Einbrecher.)

28. April 2017

Nicola Engel und Oliver von Bodenstein fliegen nach Hamburg und suchen Gero von Donnersberg in seiner Villa im Stadtteil Othmarschen auf, der trotz seiner 78 Lebensjahre noch als geschäftsführender Gesellschafter der traditionsreichen Kaffeerösterei Donnersberg & Söhne aktiv ist. Weil die Polizei das Verschwinden seiner ersten Ehefrau Elke im Mai 1997 nun mit einer Mordserie in Verbindung bringt, schaute er sich erstmals von ihr hinterlassene Briefe an und fand dabei heraus, dass sie ihm in den 26 Ehejahren einen Sohn verheimlicht hatte. Den hatte sie 1973 als Pflegekind unter ihrem Mädchennamen beim Ehepaar Reifenrath in Mammolshain untergebracht und jeweils am Muttertag besucht, bis ihre im Taunus lebende Mutter im Januar 1980 gestorben war und sie weitere Flüge nach Frankfurt nicht mehr hätte begründen können.

Parallel dazu stößt die Polizei auf einen Mordfall im August 1987 auf Kreta mit Verbindungen zu den aktuellen Ermittlungen: Damals wurde die 21-jährige französische Rucksacktouristin Magalie Beauchamp ermordet. Zur gleichen Zeit feierte dort Fridtjof Reifenrath mit Freunden wie Joachim Vogt das soeben bestandene Abitur.

Magalie Beauchamp hatte ihren kleinen Sohn bei den Eltern gelassen, um sich ihren Traum von einer langen Reise erfüllen zu können. Auch alle anderen acht Frauen hatten ein Kind im Stich gelassen.

Und nun findet Pia Sander heraus, dass ihre Schwester Kim eine Tochter hat, die mit einer falschen Identität in der Schweiz aufwuchs und am 13. April auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter mit der Gynäkologin Prof. Dr. Martina Siebert in Frankfurt sprach. Fiona Fischer ist jetzt ebenso verschwunden wie Kim.


Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.


Spoiler

Pia Sander ruft die Gynäkologin in Marbella an. Martina Siebert berichtet zunächst von ihrer Freundschaft mit Pias Schwester Kim. Diese hatte während des Studiums in Frankfurt eine Affäre mit Fridtjof Reifenrath. Sie liebte ihn, aber er betrachtete die Beziehung lediglich als sexuelles Abenteuer. 1994 lud er Kim zu einer Party ein und hatte dabei Sex mit ihr, bevor er um Mitternacht seine Verlobung mit einer anderen Frau verkündete. Was für eine Demütigung für Kim! Sie betrank sich daraufhin, wurde von Fridtjof Reifenraths bestem Freund Joachim Vogt – einem der früheren Pflegekinder der Reifenraths − nach Hause gebracht und vergewaltigt. Einer der beiden Männer ist Fionas Vater. Aus Abscheu vor ihnen, aber auch, um ihre Karrierepläne verwirklichen zu können, wollte Kim das Kind nicht selbst aufziehen.

Martina Siebert, die aus ihrer ersten Ehe zwei Töchter hat, ist seit 18 Jahren mit Joachim Vogt verheiratet. Ihrem Mann erzählte sie auch von der Begegnung mit Fiona Fischer.

Auf diese Weise erfuhr Elke von Donnersbergs Sohn von Kim und deren Tochter. Pia Sander befürchtet, dass er beide in seiner Gewalt hat.

Showdown

Am 29. April warten die Ermittler, bis der IT-Spezialist Joachim Vogt an seinem Arbeitsplatz auf dem Flughafengelände eingetroffen ist. Dann durchsuchen sie das Privathaus in Wildsachsen. Dabei entdecken sie die Trophäen des Serienmörders: Er hat von jedem seiner Opfer etwas aufgehoben, beispielsweise eine Haarsträhne oder einen Schlüsselbund. Von Kim Freitag und Fiona Fischer fehlt allerdings jede Spur.

Weil Joachim Vogt sein Handy stummgeschaltet hat, bemerkt er erst mit Verzögerung den durch das Eindringen der Polizei ausgelösten Alarm und sieht gleich darauf durchs Fenster einige schwarz vermummte, schwer bewaffnete Männer, die augenscheinlich einem SEK angehören. Für seine Flucht bleibt ihm nicht viel Zeit, aber bevor er in die Katakomben des Flughafens rennt, spielt er noch einen seit zehn Jahren vorbereiteten Virus auf den Main Cluster des Flughafen-Systems, der sich schnell ausbreitet und auch die Disaster Recovery Site infiziert. Ein Server nach dem anderen schaltet sich ab, die Sprinkler öffnen sich, und das Licht geht aus. Es droht Panik auszubrechen.

Sich nähernde Flugzeuge werden umgeleitet. Obwohl die Verbindung zum Tower abgebrochen und die Befeuerung der Start- und Landebahnen ausgefallen ist, bleibt dem Lufthansa-Kapitän Bernd Metzner nichts anderes übrig, als seine in Tokio-Haneda gestartete Passagiermaschine in Frankfurt zu landen, denn der Sprit würde nicht für das Ausweichen auf einen anderen Flughafen reichen.

Unmittelbar vor dem Aufsetzen flammt die Befeuerung auf und Bernd Metzner sieht jemand auf der Landebahn liegen.

Bei der nur um wenige Meter von den Rädern des Flugzeugs verfehlten Frau auf der Landebahn handelt es sich um Pia Sander, die soeben aus einem Schacht geklettert ist. Sie und Nicola Engel verfolgen Joachim Vogt. Die Kriminaldirektorin schießt ihm in die Wade und bringt ihn zu Fall. Zunächst will er nicht verraten, wo er die beiden Frauen versteckt hat, aber als Pia Sander ihm erklärt, dass er mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit Fionas Vater ist, beschreibt er, wo sie und ihre Mutter in den Katakomben zu finden sind.

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Nele Neuhaus entwickelt den Plot ihres Kriminalromans „Muttertag“ chronologisch im Wechsel zwischen zwei Handlungssträngen – einer beginnt am 18. April 2017 in Königstein, der andere am 19. März 2017 in Zürich −, bis diese dann zusammenlaufen. Der Prolog datiert vom 10. Mai 1981, und zwischendurch schiebt Nele Neuhaus aus der Perspektive des Serienmörders dargestellte Passagen ein.

Die Romanfiguren wirken lebendig. Das gilt dieses Mal nicht zuletzt für die Kriminaldirektorin Nicola Engel. In „Muttertag“ erzählt Nele Neuhaus zwar weniger vom Privatleben der Ermittlerin und des Ermittlers, um das sich ihre Romanreihe dreht − Pia Sander und Oliver von Bodenstein − als in ihren früheren Romanen, aber sie rückt Pias jüngere Schwester Katharina („Kim“) Freitag ins Zentrum des Geschehens.

Wie im Genre des Kriminalromans üblich, verdächtigen die Ermittler zunächst Falsche, in diesem Fall Menschen, die zwar alles andere als unschuldig sind, aber keine Serienmörder. Und als wir dann erfahren, wer die acht Frauen ermordete und zwei weitere in seiner Gewalt hat, setzt Nele Neuhaus zu einem fulminanten Showdown an, der auf dem Frankfurter Flughafengelände und dessen viele Kilometer langen  unterirdischen Anlagen spielt.

Wer gern spannende, farbig inszenierte Kriminalromane mit einem gehörigen Maß an Komplexität liest, wird an „Muttertag“ Freude haben.

Den Roman „Muttertag“ von Nele Neuhaus gibt es auch in einer gekürzten Fassung als Hörbuch, gelesen von Julia Nachtmann (ISBN: 978-3-86909-253-9).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2019

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