Stephen King : Das Leben und das Schreiben

Das Leben und das Schreiben
Originalausgabe: On Writing, New York 2000 Über das Schreiben Übersetzung: Andrea Fischer Econ Ullstein List Verlag 2000
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Stephen King, einer der meistgelesenen Autoren unserer Zeit, erzählt in diesem Buch einmal keine Horrorgeschichte, sondern von seiner Kindheit, seiner Familie und wie er vorgeht, wenn er einen Roman schreibt. "Dies ist keine Autobiografie", versichert Stephen King gleich zu Beginn. "Es ist eher eine Art Lebenslauf, mein Versuch, die Entwicklung zum Schriftsteller nachzuzeichnen."
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Kritik

Die Ausführungen über das Schreiben sind ein wenig trivial. Aber wenn Stephen King schnappschussartig aus seinem Leben erzählt, zeigt er, wie unterhaltsam er schreiben kann und wie er es versteht, Leser in seinen Bann zu ziehen.

 

Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zwei Jahre alt, als sein Vater die Familie verließ. 1966 bis 1970 studierte er an der Universität von Maine Englisch. Nach dem Abschluss des Studiums heiratete er am 2. Januar 1971 seine Kommilitonin Tabitha Spruce, die noch im selben Jahr von ihrer Tochter Naomi entbunden wurde. Stephen King begann in Hampden, Maine, den Lebensunterhalt für die Familie als Englischlehrer zu verdienen.

Mit neunzehn hatte Stephen King seine erste Kurzgeschichte in einem Magazin veröffentlicht. 1974 erschien der erste seiner mehr als zwei Dutzend Romane: „Carrie“. Damit wurde er berühmt, konnte die Lehrertätigkeit aufgeben und sich ganz dem Schreiben widmen. Der unerwartete Welterfolg machte ihm zu schaffen. Er wurde von Alkohol und Drogen abhängig, konnte seine Sucht jedoch mit Hilfe seiner Frau überwinden.

1999 wurde er ohne eigenes Verschulden bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und von einigen Medien bereits für tot erklärt. Er soll den Wagen des Verursachers gekauft und am Jahrestag des Unfalls eigenhändig zerstört haben.

Viele Plots des mit Edgar Allan Poe (1809 – 1849) verglichenen Schriftstellers handeln von Durchschnittsmenschen, die mitten in Alltagssituationen von unerklärlichen Ereignissen bedroht und aus der Bahn geworfen werden. Stephen King kombiniert dabei bizarre Einfälle mit eingehend dargestellten psychologischen Entwicklungen.

Inzwischen wurden schätzungsweise 200 Millionen Exemplare von Stephen Kings Büchern verkauft.

Einige Romantitel von Stephen King:

  • Carrie (Carrie, 1974) – verfilmt von Brian De Palma (1976)
  • Brennen muss Salem (Salem’s Lot, 1975) – verfilmt von Tobe Hooper (1979)
  • Shining (The Shining, 1976) – verfilmt von Stanley Kubrick (1978) und Mick Garris (1997)
  • Dead Zone. Das Attentat (The Dead Zone, 1979) – verfilmt von David Cronenberg (1983)
  • Cujo (Cujo, 1981) – verfilmt von Lewis Teague (1983)
  • Christine (Christine, 1983) – verfilmt von John Carpenter (1983)
  • Friedhof der Kuscheltiere (Pet Cemetery, 1983) – verfilmt von Mary Lambert (1989)
  • Es (It, 1986) – verfilmt von Tommy Lee Wallace (1990)
  • Das Monstrum (Tommyknockers, 1987)
  • Sie (Misery, 1987) – verfilmt von Rob Reiner (1990)
  • In einer kleinen Stadt (Needful Things, 1991) – verfilmt von Fraser C. Heston (1993)
  • Dolores (Dolores Claiborne, 1992) – verfilmt von Taylor Hackford (1995)
  • Green Mile (1996). Der Tod der jungen Mädchen (The Two Dead Girls) – Die Maus im Todesblock (The Mouse on the Mile) – Coffey’s Hände (Coffey’s Hands) – Der qualvolle Tod (The Bad Death of Eduard Delacroix) – Reise in die Nacht (Night Journey) – Coffey’s Vermächtnis (Coffey on the Mile) – verfilmt von Frank Darabont (1999)
  • Sara (Bag of Bones, 1998)
  • Hearts in Atlantis (Hearts in Atlantis, 1999) – verfilmt von Scott Hicks
  • Duddits (Dreamcatcher, 2001) – verfilmt von Lawrence Kasdan (2002)
  • Der dunkle Turm (The Dark Tower; 7 Bände, 1982 – 2004)
  • Colorado Kid (The Colorado Kid, 2005)
  • Puls (Cell, 2006)
  • Love (Lisey’s Story, 2006)
  • Qual (Blaze, 2007 – Pseudonym Richard Bachman)
  • Wahn (Duma Key, 2008)

 

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002 – 2009

Stephen King: Shining
Stephen King: Dolores
Stephen King: Wahn
Stephen King: Doctor Sleep

Kinofilme nach Vorlagen von Stephen King:
– Stanley Kubrick: Shining
– Fraser C. Heston: Needful Things. In einer kleinen Stadt
– Frank Darabont: Die Verurteilten
– Taylor Hackford: Stephen King’s Dolores
– Frank Darabont: The Green Mile

Doris Dörrie - Alles inklusive
Die burleske Gesellschaftssatire "Alles inklusive" besteht aus mehreren locker miteinander verbundenen Episoden. Doris Dörrie erzählt abwechselnd aus den Blickwinkeln von vier Figuren, wobei die Perspektiven sich ergänzen.
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