Peter Prange : Eine Familie in Deutschland

Eine Familie in Deutschland
Eine Familie in Deutschland Zeit zu hoffen, Zeit zu leben S. Fischer Verlag, Frankfurt/M 2018 ISBN 978-3-651-02556-1, 669 Seiten ISBN 978-3-10-490551-8 (eBook) Am Ende die Hoffnung S. Fischer Verlag, Frankfurt/M 2019 ISBN 978-3-651-02502-8, 813 Seiten ISBN 978-3-10-403746-2 (eBook)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Peter Prange erzählt von dem Zuckerbaron Hermann Ising in Fallersleben und dessen Familie. Die Umwälzungen nach Hitlers Machtergreifung und der erzwungene Verkauf der für den Bau des Volkswagenwerks benötigten Ländereien machen Hermann Ising schwer zu schaffen, und seine Angehörigen reagieren sehr unterschiedlich darauf.
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Kritik

Die fiktive Handlung des fulminanten zweibändigen Romans "Eine Familie in Deutschland" spielt vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte von der Nazi-Diktatur bis zum Wirtschaftswunder. Mit einer Vielzahl von Figuren versucht Peter Prange, die gesamte Bandbreite des Verhaltens gegenüber dem NS-Regime abzudecken.
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Mein Text bezieht sich derzeit auf den ersten Band des Romans „Eine Familie in Deutschland“:
„Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“.

Den zweiten Band – „Am Ende die Hoffnung“ – habe ich noch nicht gelesen.

 

Zeittafel

30. Januar 1933: Hitler wird Reichskanzler
27. Februar 1933: Reichstagsbrand
10. Mai 1933: Bücherverbrennung
8. März 1934: Hitler kündigt einen „Volkswagen“ an
21. März 1934: Beginn des Autobahnbaus
22. Juni 1934: Ferdinand Porsche erhält den Auftrag, einen „Volkswagen“ zu entwickeln
30. Juni / 1. Juli 1934: „Röhm-Putsch“
4. bis 10. September 1934: Leni Riefenstahl dreht den Dokumentarfilm „Triumph des Willens“
28. März 1935: Uraufführung des Films „Triumph des Willens“
15. September 1935: Nürnberger Rassengesetze
1. bis 16. August 1936: Olympische Sommerspiele in Berlin
28. Mai 1937: Gründung der Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH
3. Juli 1937: Grand Prix der Weltausstellung für „Triumph des Willens“
12. März 1938: „Anschluss“ Österreichs
20. April 1938: Uraufführung von „Fest der Völker“ und „Fest der Schönheit“
26. Mai 1938: Grundsteinlegung in Fallersleben
29. September 1938: Münchner Abkommen
9. November 1938: Pogrom („Reichskristallnacht“)
15. März 1939: Einmarsch in die Tschechoslowakei
3. August 1939: Hitler-Stalin-Pakt
1. September 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
10. September 1939: Leni Riefenstahl trifft an der Ostfront ein

Hermann und Dorothee Ising

Der Zuckerbaron Hermann Ising in Fallersleben gilt neben dem im nahen Schloss Wolfsburg residierenden Grafen Günther von der Schulenburg-Wolfsburg als größter Grundbesitzer der Gegend und amtiert auch als Ortsgruppenleiter der NSDAP. Der 54-Jährige baut 1933 ein neues Wohnhaus für sich und seine Frau Dorothee, die Kinder und Enkel, also für drei Generationen, nach Altvätersitte.

Allerdings ahnt Dorothee nicht, dass er sich mit dem Vorhaben finanziell übernommen hat und sich zu einem waghalsigen Vertragsabschluss gezwungen sah: Er soll die Reichswehr als Hauptlieferant mit Zucker versorgen. Das schafft er allerdings nur, wenn Graf Schulenburg seine Zuckerrüben nicht länger als Futter für seine riesige Schweinezucht anbaut, sondern sie in der Raffinerie verarbeiten lässt. Zum Glück gelingt es Hermann Ising während des Richtfestes, den Grafen für das Geschäft zu gewinnen.

Architekt des Wohnhauses ist Benjamin Jungblut, der Verlobte von Charlotte Ising, der jüngeren der beiden Töchter. Edda ist ihre vier Jahre ältere Schwester. Die beiden Söhne heißen Georg und Horst. Außerdem gibt es noch einen drei Monate alten Nachzügler mit Namen Willy.

Carl Schmitt

Dorothee kümmerte sich nach dem frühen Tod der Mutter um ihren fünf Jahre jüngeren Bruder Carl.

Professor Carl Schmitt ist inzwischen Dekan der juristischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und preußischer Staatsrat. Durch seine Beziehungen und vor allem als Protegé von Hermann Göring gelingt es ihm mehrmals, Angehörigen der Familie Ising zu helfen.

Graf Schulenburg und Hermann Ising

Robert Ley, der Leiter der Deutschen Arbeitsfront (DAF), beauftragt Sturmbannführer Dr. Bodo Lafferentz, ein geeignetes Gebiet für den geplanten Bau der größten Autofabrik Europas vorzuschlagen und ernennt ihn zum Geschäftsführer der Volkswagen-Gesellschaft. Die Wahl fällt auf das zum größten Teil von dem im Schloss Wolfsburg residierenden Grafen Günther von der Schulenburg-Wolfsburg bewirtschaftete Ackerland. Auch Hermann Isings Zuckerraffinerie soll der neuen Produktionsstätte und der dazu gehörigen Wohnsiedlung weichen.

Hermann Ising will das Lebenswerk von drei Generationen ebenso wenig aufgeben wie der Graf seinen Grundbesitz, aber man setzt ihn mit der Aufkündigung der Verträge mit der Wehrmacht unter Druck, und sein Sohn Horst meint:

„Das Wehrwirtschaftsamt ist unser einziger Großkunde, dafür hast du mit deiner Monokultur selbst gesorgt.“

Um der Enteignung zu entgehen, bleibt dem Grafen und dem Zuckerbaron nichts anderes übrig, als ihr Land zu verkaufen. Graf Schulenburg erhält dafür 8,5 Millionen Reichsmark, Hermann Ising zwei Millionen.

Nach der Grundsteinlegung am 26. Mai 1938 durch Hitler persönlich rückt eine Armee von Baggern und Planierraupen an. Für die deutschen und italienischen Bauarbeiter werden Baracken errichtet.

Die „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“ soll nach Hitlers Vorstellungen als Modellstadt mit Prachtstraßen für Aufmärsche und einer Kultstätte auf dem Klieversberg konzipiert werden und Wohnraum für 60.000 Menschen bieten.

Georg Ising

Hermann Ising erwartet von seinem ältesten Sohn, dass dieser das Familienunternehmen weiterführt, aber Georg hat es vorgezogen, an der Technischen Hochschule in Aachen Maschinenbau zu studieren und entwickelt inzwischen in Frankfurt/M mit seinem jüdischen Freund und Vorgesetzten Josef Ganz gemeinsam einen „Volkswagen“ in der Form eines Maikäfers. Einen Prototyp präsentieren sie auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) 1933 in Berlin – ein Jahr bevor Hitler die Massenmotorisierung mit einem Auto ankündigt, das nicht mehr als 990 Reichsmark kosten und für die breite Mehrheit der Bevölkerung erschwinglich sein soll.

1933, beim Richtfest für das neue Elternhaus in Fallersleben, stellt Georg Ising noch seine Begleiterin Christine Höpfner als Verlobte vor, aber die Beziehung scheitert bald darauf, weil Georg sich im Grunde nur für seine Arbeit interessiert.

Als Josef Ganz vor den Nationalsozialisten in die Schweiz flüchtet, hilft ihm Georg, aber kurze Zeit später nimmt er ein Angebot aus Stuttgart an: Ferdinand Porsche, der für Hitler den „Volkswagen“ entwickeln soll, stellt den Ingenieur aus Fallersleben ein und ernennt ihn zum Chef der Testfahrer, die mit einer kleinen Flotte von Prototypen zuerst nach Norddeutschland und dann zum äußersten Zipfel des Deutschen Reichs im Südosten fahren. Ziel ist der Berghof auf dem Obersalzberg, wo Georg und seine Kollegen am 20. April 1938 von Hitler, der an diesem Tag seinen 49. Geburtstag feiert, persönlich begrüßt werden.

Am 17. Februar 1939 eröffnet Hitler die 29. Internationalen Automobil- und Motorradausstellung in Berlin. Bei dieser Messe wird der Volkswagen erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Aber bald danach rückt das Interesse der Wehrmacht an einem leichten, geländegängigen Kübelwagen auf der Basis des Volkswagens in den Mittelpunkt, und über das Familienauto redet kaum noch jemand.

Horst Ising

Horst, der jüngere Sohn der Isings, nimmt mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Ilse am Richtfest des neuen Elternhauses in Fallersleben teil. Er fühlt sich im Vergleich zu seinen Geschwistern zurückgesetzt und trachtet danach, anstelle von Georg das Familienunternehmen weiterzuführen.

Im Gegensatz zu den anderen Familienmitgliedern gehört Horst Ising zu den glühenden Nationalsozialisten. Er meldet es Sander, dem Kreisleiter von Fallersleben, als seine Schwester Charlotte den jüdischen Architekten des neuen Elternhauses heiratet – und wird dennoch oder gerade deshalb zum Bannführer ernannt.

„Betrachten Sie Ihre Ernennung als Vertrauensvorschuss. Ich bin sicher, Sie werden Gelegenheit haben, ihn zurückzuzahlen. In Ihrer Familie gibt es ja genug unsichere Kantonisten, die wir im Auge haben, angefangen mit Ihrem Herrn Vater, dem allseits geschätzten Ortsgruppenleiter.“

Um seine Parteikarriere weiter zu fördern, denunziert Horst Ising auch den Zukünftigen seiner Schwester Edda als Kommunisten. Ernst Hartlieb nimmt sich daraufhin das Leben.

Inge und Horst bekommen zwei Kinder, die sie Adolf und Eva nennen.

Als sich der Bau des Volkswagen-Werks in Fallersleben abzeichnet, absolviert Horst gegen den ausdrücklichen Willen seines Vaters auf Schloss Erwitte, einer Reichsschulungsburg in Westfalen, die Ausbildung zum Lagerführer der Deutschen Arbeitsfront. Den Schulungsbrief lässt Horst sich ebenso rahmen wie die bald darauf erfolgte Ernennung zum Hauptlagerführer des Arbeitslagers Fallersleben.

Einen tüchtigen Helfer findet Horst in dem 37-jährigen Heinz-Ewald Pagels, der ihm nach der Verbüßung einer zweijährigen Haftstrafe wegen Hochstapelei und Heiratsschwindels in der westfälischen Justizvollzugsanstalt Werl zugeteilt wird.

Nach der Feier zum 60. Geburtstag seines Vaters, an der auch Gauleiter Telschow teilgenommenn hatte, wird Horst zum Ortsgruppenleiter der Stadt des KdF-Wagens ernannt.

Edda Ising

Im Alter von 28 Jahren ist die Göttinger Romanistik-Studentin Edda Ising noch Jungfrau, und als sie sich endlich bereit zeigt, sich von ihrem Freund Ernst Hartlieb deflorieren zu lassen, muss sie sich übergeben.

Als Ernst von seiner Vermieterin in Göttingen mit aufgeschnittenen Unterarmen tot in der Badewanne liegend vorgefunden wird und sich kurz darauf auch dessen Eltern in Braunschweig das Leben nehmen, gibt Edda sich die Schuld. Sie ahnt nicht, dass Ernst von ihrem Bruder als Kommunist denunziert wurde und die Gestapo ihn zwingen wollte, Namen seiner Genossen zu nennen.

Deprimiert bricht Edda ihr Studium in Göttingen ab und kehrt zu ihren Eltern zurück, die inzwischen in das neugebaute Haus umgezogen sind, in dem auch für sie und ihre Geschwister Wohnungen bereit stehen. Edda bleibt dort, bis sie durch die Vermittlung ihres Onkel Carl Schmitt von Filmregisseurin Leni Riefenstahl als Assistentin eingestellt wird und nach Berlin zieht.

Edda ist begeistert dabei, als Leni Riefenstahl im September 1934 einen Dokumentarfilm über den Reichsparteitag in Nürnberg dreht, der unter dem Titel „Triumph des Willens“ in die Kinos kommt. Als Leni Riefenstahl im Sommer 1937 mit ihrer Assistentin nach Paris reist, wo sie für „Triumph des Willens“ mit dem Grand Prix der Weltausstellung ausgezeichnet wird, lässt Edda sich von ihrer Chefin küssen – und begreift nun, warum sie sich nicht zum Geschlechtsverkehr mit Ernst überwinden konnte.

Leni macht Edda nicht nur zu ihrer Produzentin, sondern auch zu ihrer Geliebten.

Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin drehte Leni Riefenstahl einen aus zwei Teilen bestehenden Film: „Fest der Völker“ und „Fest der Schönheit“, der anlässlich von Hitlers Geburtstag am 20. April 1938 im UFA-Palast am Berliner Zoo uraufgeführt wird. Aufgrund des Erfolgs lädt das Motion Picture Artists Committee Leni Riefenstahl in die USA ein. Während sie mit Edda den Atlantik überquert, findet im Deutschen Reich in der Nacht vom 8./9. November 1938 ein Judenpogrom statt („Reichskristallnacht“), und nach der Ankunft in New York erfahren Leni und Edda, dass deshalb alle geplanten Veranstaltungen abgesagt wurden. Frustriert kehren sie zurück.

Leni und Edda haben ihre Koffer erneut gepackt, um nach Libyen zu reisen, wo sie den Film „Penthesilea“ drehen wollen, dessen Skript sie während eines Aufenthalts in Kampen auf Sylt geschrieben haben. Da beginnt Hitler den Krieg. Es ist der 1. September 1939.

„Seit fünf Uhr fünfundvierzig wird jetzt zurückgeschossen!“

Kurz darauf ruft Joseph Goebbels an.

„Wie schön, dass ich Sie zu dieser frühen Stunde erreiche, verehrtes Fräulein Riefenstahl. Ich habe gute Nachrichten für Sie! Sie haben jetzt Gelegenheit, sich für die vielen Wohltaten und Privilegien erkenntlich zu zeigen, mit denen die Regierung Sie in den vergangenen Jahren verwöhnt hat. Wir brauchen Sie!“
[…]
„ich bin praktisch schon unterwegs nach Libyen. Zu Dreharbeiten – mein neuer Film.“
„Der kann warten“, erwiderte Goebbels. „So leid es mir um Ihre Kunst tut – wir haben heute die Bildung eines ›Sonderfilmtrupp Riefenstahl‹ beschlossen. Es ist der persönliche Wille des Führers, dass Sie sich so schnell wie möglich auf den Weg nach Polen machen.“

Zunächst gerät Leni Riefenstahl außer sich, aber als sie erfährt, dass ein imposanter Stab und Fuhrpark für sie bereitgestellt werden, sagt sie sich, dass niemand den bevorstehenden Siegeszug der Wehrmacht so eindrucksvoll in Szene setzen könnte wie sie. Am 10. September 1939 treffen Leni und Edda an der Ostfront ein.

Charlotte Ising

Charlotte („Charly“) Ising studiert in Göttingen Medizin. Nach Hitlers Machtergreifung setzt sie sich für eine rasche Eheschließung mit ihrem jüdischen Verlobten Benjamin („Benny“) Jungblut ein, weil sie hofft, dass er als Ehemann einer Nichtjüdin vor Antisemitismus geschützt ist. Ohne vorher ihren Eltern etwas zu sagen, heiraten die beiden vor dem Standesbeamten im Göttinger Rathaus.

Als Horst Ising von der Eheschließung seiner Schwester erfährt, schimpft er entrüstet: „Wir sind jüdisch versippt!“

Sobald Charlotte ihr Studium abgeschlossen hat, will sie Deutschland mit Benjamin verlassen. Seine Eltern haben sich bereits nach England abgesetzt. Aber Professor Wagenknecht, der Chefarzt der Universitäts-Kinderklinik in Göttingen, drängt Charlotte, bei ihm zu promovieren und stellt ihr die Habilitation in Aussicht, während Benjamin von Graf Schulenburg als Architekt für den Umbau der Wolfsburger Wirtschaftsbetriebe engagiert wird.

Nach Charlottes Promotion und Einstellung als Medizinalassistentin in der Göttinger Universitätsklinik lässt Benjamin sich heimlich von dem evangelischen Pastor Theobald Witzleben in der Michaeliskirche in Fallersleben taufen, und dann holt das Paar die kirchliche Trauung nach.

Charlotte wird zur Oberärztin befördert. Ihr Vorgänger Dr. Winkelmann übernimmt die Stelle des stellvertretenden ärztlichen Leiters der zwei Jahre zuvor von der SS gegründeten Einrichtung „Lebensborn“, in der „rassisch und erbbiologisch wertvolle“ ledige Mütter und deren Kinder betreut werden.

Charlotte und Benjamin sehen sich gezwungen, ihre Eheschließung annullieren zu lassen, und die Ärztin nimmt daraufhin auch wieder ihren Mädchennamen an.

Benjamin Jungblut

Benjamin Jungbluts Vater lehrt seit zwei Jahrzehnten Kunstgeschichte an der Universität Leipzig, aber nach Hitlers Machtergreifung sucht er mit seiner aus Holland stammenden Ehefrau Zuflucht in England.

Der Sohn, der am Bauhaus in Dessau Architektur studiert hat, bleibt zurück. Er baut für die Familie seiner Verlobten Charlotte Ising ein neues Haus in Fallersleben und erhält auch von dem Metzgermeister Gotthold Schweinske und dessen Ehefrau Elfriede einen Auftrag, aber kein anderer Bauherr wagt es noch, einen jüdischen Architekten zu beschäftigen.

Charlotte drängt Benjamin, seinen Eltern nachzureisen, aber er meint, der Spuk sei bald vorbei.

Durch die Vermittlung seines Schwiegervaters Hermann Ising wird Benjamin von Graf Schulenburg als Architekt für die Umgestaltung der Wolfsburger Wirtschaftsbetriebe unter Vertrag genommen. Und nachdem Graf Schulenburg ebenso wie der Zuckerbaron Hermann Ising ihre Ländereien für den Bau des Volkswagenwerks und der dazu gehörigen Wohnsiedlung abtreten mussten, erreicht Carl Schmitt, dass der junge Architekt als Assistent des Städteplaners Peter Koller eingestellt wird und besorgt ihm zugleich einen gefälschten Ariernachweis.

Der Schein war in Leipzig ausgestellt worden, auf der Grundlage von sieben Tauf- und Heiratsurkunden, die sich angeblich von seinen Vorfahren in den Verzeichnissen der Nicolai-Kirche gefunden hatten und vom Pfarrer dort beglaubigt worden waren.

Während Benjamin also nun in Fallersleben und Umgebung zu tun hat, arbeitet Charlotte nach der Eheschließung als Stationsärztin in Göttingen und beginnt mit ihrer Habilitation.

Benjamins Gefühl der Sicherheit hält nicht lange vor. Dafür sorgt sein Schwager Horst. Die Fälschung des Ariernachweises wird aufgedeckt, und Benjamins Pass eingezogen. Aber als Carl Schmitt im Frühjahr 1939 von dem Plan erfährt, 937 Juden an Bord eines Schiffes nach Kuba zu bringen, erpresst er Dr. Ludwig Wohlgemuth, einen hohen Beamten des Innenministeriums, mit kompromittierenden Informationen dazu, Benjamin den Pass zurückzugeben.

Als der Dampfer St. Louis der HAPAG Reederei am 13. Mai 1939 in Hamburg ausläuft, ist Benjamin an Bord. Charlotte, die nach Hamburg geeilt war, um seine letzte Nacht an Land mit ihm zu verbringen, will ihm so rasch wie möglich in die Neue Welt folgen. (Einige Zeit nach dem Abschied in Hamburg stellt sie fest, dass sie schwanger ist.)

Am 27. Mai 1939 erreicht die St. Louis Havanna, aber als sich herausstellt, dass sich Manuel Benitez, der Chef der kubanischen Einwanderungsbehörde, mit illegalen „Gebühren“ für die Permits bereichert hat, werden diese für ungültig erklärt, und die St. Louis muss am 2. Juni mit 917 an Bord verbliebenen Juden wieder in See stechen. Nachdem US-Präsident Franklin Roosevelt eine Aufnahme der Flüchtlinge abgelehnt hat, beordert die Reederei das für eine am 19. Juni in Hamburg beginnende Kreuzfahrt benötigte Schiff zurück. Kapitän Gustav Schröder hat alles versucht, seinen Passagieren zu helfen und dafür sogar ein Seegerichtsverfahren riskiert, aber es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Kurs nach Osten zu nehmen.

Im letzten Augenblick erklären sich Frankreich, Großbritannien, Belgien und die Niederlande bereit, die Emigranten an Land zu lassen, und am 17. Juni gehen sie in Antwerpen von Bord.

Die meisten von ihnen möchten nach Großbritannien, weil sie befürchten, auf dem Kontinent nicht sicher genug vor den Nationalsozialisten zu sein. Benjamin weist darauf hin, dass seine Eltern britische Pässe bekommen hätten und sein Vater Professor für Kunstgeschichte in Cambridge sei. Daraufhin nimmt der zuständige Beamte ein Permit, um es für ihn abzustempeln, aber in diesem Augenblick meldet sich der ebenfalls anstehende Schauspieler Max Seligmann laut zu Wort: „But did’nt you tell me, that your mother is Dutch, Mister Jungblut?“ Und so muss Benjamin sich dem Kontingent für die Niederlande anschließen, das mit einem Ausflugsdampfer nach Rotterdam gebracht wird.

Willy Ising

Als sich herausstellt, dass der am 2. November 1932 in Fallersleben geborene Nachkömmling Willy mongoloid ist, kommt es zum Streit zwischen den Eltern, Horst und Inge.

„Wie konnte das überhaupt passieren?“, fragte Horst. „Ich meine, Kinderkriegen, in eurem Alter! Da … da muss man sich ja schämen!“
„Schämen?“, rief der Vater. „Für das eigene Fleisch und Blut?“
„Ja, schämen“, wiederholte Ilse, die mit ihrer zweijährigen Tochter Eva, einem goldgelockten, vor Gesundheit strotzenden Dickerchen, an der Seite ihres Mannes saß. „Der Führer nennt so was unwertes Leben.“

Mit Hilfe von Charlotte gelingt es Dorothee, den Schulrektor Bemmelmann zu überreden, Willys Einschulung um ein Jahr zu verschieben, ohne das Kind persönlich in Augenschein zu nehmen.

Kreisleiter Sander erwartet von Horst Ising, dass Willy in ein Heim geschickt wird. Charlotte gelingt es zwar, von Professor Wagenknecht ein Gefälligkeitsgutachten zu bekommen, dem zufolge das Kind körperlich und geistig gesund sei, aber das lässt Sander nicht gelten. Als den Eltern mit dem Entzug des Sorgerechts für Willy gedroht wird, bringt Charlotte ihren kleinen Bruder in ein Heim in Brandenburg-Görden.

Gisela Bernstein

Der mit Hermann Ising befreundete Kuchenfabrikant Wilhelm Bernstein wohnt mit seiner Frau Mathilde und der am 10. Juni 1915 geborenen Tochter Gisela („Gilla“) in der Beletage einer gutbürgerlichen Villa in Berlin-Wilmersdorf.

Dass die minderjährige Tochter als spärlich bekleidete Sängerin und Tänzerin in der Bar „Grüner Kakadu“ auftritt, ahnen die Eltern nicht, aber nach einer Razzia schaltet sich das Jugendamt ein, und Gisela soll daraufhin ins Klosterinternat. Zum Glück lehnen die Nonnen die Aufnahme einer Jüdin ab, und Gisela kommt deshalb in die 1935 von Leonore Goldschmidt für jüdische Kinder gegründete Privatschule in Grunewald.

Ihre Freundin, die Arzttochter Selma Schönemann, emigriert mit den Eltern nach Brüssel, wo der Vater hofft, eine neue Praxis eröffnen zu können.

Wilhelm Bernstein bietet seinem langjährigen Prokuristen Schürgers, der als Lehrling in dem Unternehmen angefangen hatte, die Kuchenfabrik zum Kauf an, um mit der Familie ins Elsass auswandern zu können, wo ihm ein Verwandter eine Anstellung als Buchhalter in seiner Weinhandlung in Aussicht gestellt hat. Aber bevor über den Kaufvertrag entschieden ist, schließt der heimlich von Schürgers eingeschaltete Wirtschaftskontrolldienst die Kuchenfabrik unter einem Vorwand, und Wilhelm Bernstein erhält gerade einmal 10.000 Reichsmark für den Betrieb.

Das Geld reicht nicht für eine Emigration, und die Bernsteins müssen aufgrund ihrer finanziellen Situation von der Villa in Wilmersdorf in eine Souterrainwohnung in einer Mietskaserne im Wedding umziehen.

Vera Hirschfeld, die fünf Jahre ältere Tochter der Nachbarn, bringt Gisela auf die Idee, sich für die Aufnahme in die Modeschule zu bewerben. Weil die Familie das Schulgeld nicht aufbringen könnte, sorgt der Schulleiter Herward Senftleben dafür, dass Gisela für reiche Kundinnen Näharbeiten gegen Bezahlung durchführen darf.

Eines Abends bringt Wilhelm Bernstein drei Jahre lang gültige Fahrkarten für eine Schiffsreise von Lissabon nach New York mit nach Hause, die er für Adam Miszewski aufbewahren soll, einen jüdischen Gitarristen, der wie andere aus Polen stammende Juden abgeschoben werden soll. Wilhelm Bernstein soll ihm die Tickets nach Krakau nachschicken.

In der Nacht vom 8./9. November 1938 verwüsten SA-Männer auch die Wohnung der Bernsteins.

Gisela, die inzwischen als Aktmodell Geld verdient, träumt von einer Karriere als Modistin und schneidert ein Kleid für Emmy Göring, das die als Dienstmädchen in Carinhall beschäftigte Cousine Inge ihrer Freundin Petra der Ehefrau des Reichsmarschalls überbringen soll. Aber Emmy Göring schaut das Geschenk kaum an und wirft es einer Putzfrau hin.

Carl Schmitt, der Gisela Bernstein aus dem „Grünen Kakadu“ kennt, versucht, sie mit drei Tickets für die Ausreise auf der St. Louis zu trösten, aber als Gegenleistung erwartet er nicht nur ein Schäferstündchen mit Gisela, sondern außerdem, dass sie illegale Machenschaften jüdischer Familien denunziert. Und zum Verrat ist Gisela nicht bereit.

Weitere Romanfiguren

• Evelyne und Caroline Alber: minderjährige Flüchtlinge auf der St. Louis
• Robert Allmers: Präsident des Reichsverbandes der deutschen Automobilindustrie (RDA)
• Ehepaar Bamberger: Emigranten auf der St. Louis
• Bemmelmann: Schulrektor in Fallersleben
• Manuel Benitez: Chef der kubanischen Einwanderungsbehörde
• Wilhelm und Mathilde Bernstein: Kuchenfabrikant in Berlin und Ehefrau, Eltern von Gisela („Gilla“) Bernstein
• Karl-Heinrich Bock: Sonderbeauftragter des preußischen Regierungspräsidenten
• Hartwig Breidenstein: in Darmstadt ansässiger Verleger der Zeitschrift „Motor-Kritik“
• Paul Ehrhardt: gegen Josef Ganz intrigierender Ingenieur
• Josef Ganz: Ingenieur und Journalist ungarisch-jüdischer Herkunft, Konstrukteur eines „Volkswagens“
• Leonore Goldschmidt: Gründerin einer jüdischen Privatschule in Berlin-Grunewald
• Emmy Göring: Schauspielerin, zweite Ehefrau Hermann Görings
• Heini Grätjens: Conférencier in der Bar „Grüner Kakadu“ in Berlin
• Vera Hirschfeld: Tochter der Nachbarn der Familie Bernstein im Wedding
• Christine Höpfner: Georg Isings vorübergehende Verlobte
• Inge: Dienstmädchen in Carinhall
• Adolf und Eva Ising: Kinder von Inge und Horst Ising
• Johanna: Krankenschwester in der Universitäts-Kinderklinik in Göttingen
• Erich Kaminski: Hehler aus Berlin-Neukölln
• Peter Koller: Architekt, mit der Planung der Stadt des KdF-Wagens betraut
• Bodo Lafferentz: Geschäftsführer der Volkswagen-Gesellschaft
• Hans Heinrich Lammers: Chef der Reichskanzlei
• Federico Laredo Brú: kubanischer Staatspräsident
• Robert Ley: Leiter der Deutschen Arbeitsfront
• Gustav Lohmann: Direktor der Raiffeisenkasse, die Hermann Ising den Kredit für den Hausbau gewährt
• Hans Lohmann: Gustav Lohmanns Sohn, früherer Mitschüler Hermann Isings, derzeitiger Direktor des Schwefelbads
• Lübbecke: Arbeiter in Hermann Isings Zuckerfabrik
• Adam Miszewski: Gitarrist in der Bar „Grüner Kakadu“ in Berlin
• Heinz-Ewald Pagels: vorbestrafter Unterführer im von Horst Ising geführten Barackenlager
• Madeleine Paqué: Redaktionsassistentin der Zeitschrift „Motor-Kritik“
• Petra: Freundin von Gisela Bernstein
• Ferdinand Porsche: Automobilkonstrukteur, Entwickler des Volkswagens
• Leni Riefenstahl: Filmregisseurin
• Franklin und Eleanor Roosevelt: US-Präsident und First Lady
• Madame Roswitha: Bordellbetreiberin
• Sander: Kreisleiter von Fallersleben
• Otto Schiendick: Steward auf der St. Louis und Gestapo-Spitzel
• Selma Schönemann: Arzttochter, Freundin von Gisela Bernstein
• Gustav Schröder: Kapitän der St. Louis
• Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg: deutscher Botschafter in Moskau
• Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg: stellvertretender schlesischer Oberpräsident
• Schürgers: Prokurist in Wilhelm Bernsteins Kuchenfabrik
• Gotthold und Elfriede Schweinske: Metzgermeister in Fallersleben und Ehefrau
• Max Seligmann: Schauspieler, Emigrant auf der St. Louis
• Herward Senftleben: Leiter einer Modeschule in Berlin
• Kurt Silberstein: jüdischer Rechtsanwalt, nach dem Berufsverbot Müllkutscher
• Familie Spanier: Arztfamilie auf der St. Louis, Töchter: Ines und Renate
• Jakob Sprenger: Reichsstatthalter von Hessen
• Otto Telschow: Gauleiter von Ost-Hannover
• Prof. Wagenknecht: Chefarzt der Universitäts-Kinderklinik in Göttingen
• Elfriede Warnke: Hebamme in Fallersleben
• Jakob Werlin: Generalinspekteur des Führers für das Kraftfahrtwesen
• Winkelmann: stellvertretender ärztlicher Leiter der SS-Einrichtung „Lebensborn“
• Theobald Witzleben: evangelischer Pastor in Fallersleben
• Ludwig Wohlgemuth: hoher Beamter des Innenministeriums
• Otto Wolgast: Bürgermeister von Fallersleben

 

Sobald ich den zweiten Band des Romans „Eine Familie in Deutschland“ gelesen habe,
ergänze ich die Inhaltsangabe.

nach oben (zur Kritik bzw. Inhaltsangabe)

In seinem zweibändigen Roman „Eine Familie in Deutschland“ erzählt Peter Prange von dem Zuckerbaron Hermann Ising, dessen Frau Dorothee und den fünf grundverschiedenen Kindern. Die Handlung beginnt 1933, und der erste Band – „Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ – nimmt uns bis zum Kriegsbeginn im September 1939 mit. Der zweite Band – „Am Ende die Hoffnung“ – endet 1955, als der Millionste VW in Wolfsburg vom Band rollt: von der Nazi-Diktatur bis zum Wirtschaftswunder.

Mein Text bezieht sich derzeit auf den ersten Band von „Eine Familie in Deutschland“.
Den zweiten Band habe ich noch nicht gelesen.

Weil auf einem Areal bei Fallersleben und Schloss Wolfsburg die größte Autofabrik Europas samt dazugehöriger Wohnstadt gebaut werden soll, müssen Hermann Ising und Graf von der Schulenburg ihre Ländereien abgeben. Dieser erzwungene Besitzwechsel  ist nur ein Beispiel für die Umwälzungen nach Hitlers Machtergreifung, die Familie Ising schwer zu schaffen machen. Es geht in „Eine Familie in Deutschland“ um Liebe und Verrat, Mut und den Willen zum Durchhalten, Hoffnung und Verzweiflung.

Die fiktive Handlung spielt vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte. Dementsprechend tauchen in „Eine Familie in Deutschland“ zahlreiche Persönlichkeiten auf, für die es zumindest historische Vorbilder gibt: Hitler, Göring, Goebbels, Speer, Porsche, die Grafen von der Schulenburg, Kapitän Gustav Schröder, Stella Goldschmidt und vor allem Leni Riefenstahl, der Peter Prange eine Liebesbeziehung mit Edda Ising andichtet.

Die nachfolgende Geschichte ist, obwohl angelehnt an historische Ereignisse, frei erfunden. Rückschlüsse auf die tatsächliche Lebenswirklichkeit der geschilderten Personen sollen in keiner Weise nahegelegt oder ermöglicht werden. Die Handlungsstränge der Geschichte sind ebenso wie die Lebenswege der Protagonisten Erfindungen des Autors. Dies gilt insbesondere für deren Verstrickungen in der Nazizeit und die Schilderung ihrer Privatsphäre. Alle intimen Szenen sowie die Dialoge und die Darstellung der Gefühlswelt des gesamten Romanpersonals sind reine Fiktion. (Vorbemerkung)

Bei der Vielzahl der Figuren in „Eine Familie in Deutschland“ ist es nicht verwunderlich, dass es den Charakteren an Ambivalenz (Shadowing) mangelt. Ihre Rolle ist es, möglichst viele Facetten des Umgangs mit dem Nationalsozialismus zu verkörpern. Klischees bleiben da nicht aus.

Mit den Romanfiguren versucht Peter Prange, die gesamte Bandbreite des Verhaltens gegenüber dem NS-Regime abzudecken. Da ist der traditionsbewusste Zuckerbaron, der opportunistische Ingenieur, der skrupellose Karrierist, der andere denunziert, um in der Parteihierarchie aufzusteigen, die Künstlerin, die ihr außergewöhnliches Können in den Dienst des verbrecherischen Regimes stellt und sich selbst vormacht, unpolitisch zu handeln. Auf der anderen Seite stehen Juden, die sich bis zu Hitlers Machtergreifung als Deutsche verstehen, die sich nicht vorstellen können, dass man sie in absehbarer Zeit verfolgen würde, Juden, die dann verzweifelt versuchen, vor den Nationalsozialisten zu fliehen. Mit dem Ende 1932 in Fallersleben geborenen, am Down-Syndrom leidenden Nachzügler Willy Ising gibt es ein fröhliches Kind, das von fast allen in der Familie geliebt wird, aber zu den Menschen gehört, die von den Fanatikern für „lebensunwert“ gehalten werden.

Peter Prange hat „Eine Familie in Deutschland. Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ in drei Teile gegliedert: (1) Das Richtfest 1933/1934, (2) Stadt des KdF-Wagens 1937/1938, (3) Volksmobilmachung 1939. Die 104 Kapitel sind chronologisch angeordnet und zumeist nur wenige Seiten lang. (Angaben zum zweiten Band werden noch folgen.) Das trägt dazu bei, dass sich das Buch schnell und leicht lesen lässt. Mit der fulminanten Familiensaga bzw. dem historischen Roman „Eine Familie in Deutschland“ veranschaulicht Peter Prange auf unterhaltsame Weise auch Zeitgeschichte.

Den zweibändigen Roman „Eine Familie in Deutschland“ von Peter Prange gibt es auch als Hörbücher, gelesen von Frank Arnold.

nach oben (zur Kritik bzw. Inhaltsangabe)

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2021
Textauszüge: © S. Fischer Verlag

Volkswagen

Peter Prange: Das Bernstein-Amulett
Peter Prange: Die Principessa
Peter Prange: Die Philosophin
Peter Prange: Miss Emily Paxton / Die Rebellin
Peter Prange: Himmelsdiebe
Peter Prange: Der Kinderpapst
Peter Prange: Ich, Maximilian – Kaiser der Welt
Peter Prange: Die Rose der Welt
Peter Prange: Unsere wunderbaren Jahre

Herbert Rosendorfer - Briefe in die chinesische Vergangenheit
Herbert Rosendorfer zeigt unser Leben aus der Perspektive eines Fremden. Da wirkt vieles, was wir für selbstverständlich halten, sehr merkwürdig. Die eine oder andere Beobachtung könnte uns nachdenklich stimmen, obwohl es in den beiden originellen Büchern mehr ums Vergnügen als um scharfe Gesellschaftskritik geht.
Briefe in die chinesische Vergangenheit