Justiz Kriminalfälle


Dörte Hansen - Zur See
In ihrem melancholischen Roman "Zur See" veranschaulicht Dörte Hansen den Strukturwandel am Beispiel einer Nordsee-Insel und einer alteingesessenen Familie. Sie reiht intensive Stimmungsbilder aneinander und zeichnet sich dabei nicht nur durch eine genaue Beobachtungsgabe aus, sondern auch durch eine pointierte Wiedergabe ihrer Eindrücke. Lakonisch lässt sie Personen lebendig werden, deren Wortkargheit sie nicht zuletzt durch spärlichen Einsatz von Dialogen vermittelt. Statt einer Handlung im herkömmlichen Sinn bietet sie eindrucksvolle Impressionen.
Zur See

 

 

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Mehr als zwei Jahrzehnte lang las ich rund zehn Romane pro Monat und stellte sie dann mit Inhaltsangaben und Kommentaren auf dieser Website vor. Aber seit November 2024 bin ich nicht mehr dazu gekommen, auch nur ein einziges belletristisches Buch zu lesen.